Potsdam, 18. Februar 2026

Gruppe von Personen in medizinischer Kleidung in einem hellen Raum, zwei Personen halten gemeinsam ein Dokument mit Diagrammen

Die Klinik für Kardiologie und das Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin am Klinikum Ernst von Bergmann freuen sich über die Auszeichnung als „Zentrum für Impella™-Herzpumpen“. Die Herzpumpe kommt vor allem in kritischen Situationen zum Einsatz, zum Beispiel bei Patientinnen und Patienten, die nach einem Herzinfarkt einen kardiogenen Schock erleiden oder deren Herzfunktion kurzzeitig geschwächt ist. Die Auszeichnung „Silberner Stern”, die das Krankenhaus für den Einsatz der Technologie erhalten hat, wird von Johnson & Johnson MedTech als Hersteller der Impella™-Systeme vergeben. Grundlage sind unter anderem das speziell geschulte Personal und die hohen jährlichen Fallzahlen.

„Wenn das Herz nicht mehr richtig arbeitet, muss es schnell gehen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Herzfunktion zu unterstützen während wir die Patientinnen und Patienten behandeln. Die Vorteile einer Herzpumpe liegen dabei klar auf der Hand: Wir können sie zum einen ohne großen chirurgischen Aufwand über die Oberschenkelarterie bis hin zum Herzen befördern. Zum anderen kann sie dort angekommen die Herzleistung signifikant unterstützen und die periphere Organdurchblutung sicherstellen“, erklärt Prof. Dr. med. Klaus Bonaventura, Chefarzt der Klinik für Kardiologie.

„Unser Anspruch ist es, den Menschen in Potsdam und darüber hinaus eine erstklassige und hochmoderne medizinische Versorgung zu bieten. Durch den Einsatz der Impella™-Herzpumpe können wir Patientinnen und Patienten mit schweren kardiologischen Erkrankungen effektiv und sicher behandeln“, so Prof. Dr. med. Michael Oppert, Chefarzt des Zentrums für Notfall- und Intensivmedizin.