Potsdam, 1. April 2026

Die Gesellschafter des Klinikum Westbrandenburg – das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam und das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel – haben nach sorgfältiger Abwägung und im engen Austausch beschlossen, die gemeinsame Gesellschaft Klinikum Westbrandenburg (KWB) aufzulösen. Die Kinder- und Jugendkliniken an den Standorten Potsdam und Brandenburg an der Havel werden mit Wirkung zum 1. April 2026 wieder in ihre jeweiligen Muttergesellschaften integriert.

Neues Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin entsteht

Am Standort Potsdam werden die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie, die Klinik für Neuro- und Sozialpädiatrie sowie die Ambulanzen, wie das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) oder die KV-Ambulanzen, vollständig in das Klinikum Ernst von Bergmann überführt und künftig im neuen Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin gebündelt. Die bisherigen medizinischen Angebote und Versorgungsstrukturen bleiben dabei unverändert bestehen.

Für Patientinnen und Patienten sowie ihre Familien ändert sich durch die Integration nichts. Sie können weiterhin auf die gewohnt hohe medizinische Qualität und eine umfassende Versorgung vertrauen.

„Mit der Integration schaffen wir klare und zukunftsfähige Strukturen für die Kinder- und Jugendmedizin in Potsdam“, sagt Tomislav Gmajnic, Geschäftsführer des Klinikum Westbrandenburg und Geschäftsführer des Klinikum Ernst von Bergmann. „Die medizinischen Leistungen der Kinder- und Jugendkliniken in Potsdam bleiben wie gewohnt erhalten. Gleichzeitig stärken wir mit dem neuen Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin die Zusammenarbeit der Fachbereiche und stellen uns auch strukturell auf zukünftige Anforderungen im Krankenhauswesen ein.“

Das Klinikum Westbrandenburg mit seinen beiden Standorten war 2012 als gemeinsame Tochtergesellschaft der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH sowie der Städtischen Klinikum Brandenburg GmbH gegründet worden und nahm am 1. Januar 2014 seinen Betrieb auf.