Eingangsbereich zur Zentralen Notaufnahme des Klinikum Ernst von Bergmann und zur Ärztlichen Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg
Die angekündigten Veränderungen in der Potsdamer Krankenhauslandschaft werfen bei vielen werdenden Eltern verständlicherweise Fragen auf. Das Klinikum Ernst von Bergmann möchte deshalb ausdrücklich betonen: Die geburtshilfliche Versorgung in Potsdam ist auch künftig sichergestellt.
Mit seinem Perinatalzentrum Level I verfügt das Klinikum Ernst von Bergmann über die höchste Versorgungsstufe für Schwangere, Gebärende sowie Früh- und Neugeborene. Das Team bereitet sich umfassend auf die neue Situation vor, die sich durch die Schließung der Frauenklinik im St. Josefs-Krankenhaus ergibt.
„Wir können gut nachvollziehen, dass die angekündigten Veränderungen bei werdenden Eltern und Familien Fragen und Sorgen auslösen. Gerade die Geburt eines Kindes ist eine sehr persönliche Situation, die Vertrauen, Sicherheit und Verlässlichkeit braucht und wo die begleitenden Personen und auch der Ort der Geburt im Vorfeld oftmals sehr genau abgewogen werden. Werdende Eltern können darauf vertrauen, dass wir sie und ihre Kinder menschlich und medizinisch bestmöglich begleiten“, sagt Prof. Dr. Dorothea Fischer, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.
Das Klinikum Ernst von Bergmann verfügt über langjährige Erfahrung in der Versorgung von Schwangerschaften und Geburten. Auch die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, der Neonatologie sowie zahlreichen weiteren Fachdisziplinen gewährleistet eine umfassende Betreuung von Mutter und Kind rund um die Uhr.
„Unser gesamtes Team bereitet sich intensiv auf die kommenden Veränderungen vor. Die personellen und räumlichen Voraussetzungen werden geschaffen, damit alle werdenden Eltern auch künftig eine nicht nur sichere und verlässliche, sondern auch menschlich zugewandte wohnortnahe Versorgung erhalten können. Unser Anspruch ist es, Familien in einer der wichtigsten Phasen ihres Lebens in jeder Hinsicht unterstützend zu begleiten“, so Prof. Dr. Dorothea Fischer weiter.
Neben der stationären Geburtshilfe bietet das Klinikum Ernst von Bergmann zahlreiche ergänzende Unterstützungsangebote für Familien. Dazu gehören unter anderem Stillberatung sowie die Möglichkeit einer vertraulichen Geburt. Dieses gesetzlich geregelte Angebot ermöglicht Frauen in einer persönlichen Notlage, ihr Kind medizinisch sicher und ohne Nennung ihres Namens zur Welt zu bringen. Zusätzlich wird es ab dem 1. September 2026 die Begleitung durch Babylotsinnen in unserem Haus geben.
Das Klinikum Ernst von Bergmann wird die weiteren Veränderungen im Zuge der Krankenhausreform eng begleiten und alle notwendigen organisatorischen Maßnahmen treffen, um die Versorgung der Menschen in Potsdam und Brandenburg auch künftig einfühlsam und fachlich auf hohem Niveau sicherzustellen.