Potsdam, 8. Juni 2026

Urkunde mit dem Titel 'Die Charta der Vielfalt' und Text zur Förderung von Diversity in der Arbeitswelt, mit Logos und Unterschriften am unteren Rand

Das Klinikum Ernst von Bergmann ist im Juni 2026 der Charta der Vielfalt beigetreten.

Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, Erfahrungen, Kulturen und Perspektiven arbeiten jeden Tag gemeinsam für die Gesundheit anderer Menschen. Diese Vielfalt prägt auch das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam. Mit dem Beitritt zur bundesweiten Initiative ‚Charta der Vielfalt‘ bekennt sich das kommunale Klinikum nun noch sichtbarer zu einer offenen, wertschätzenden und diskriminierungsfreien Unternehmenskultur.

Mit der Unterzeichnung schließt sich das Klinikum dem größten deutschen Netzwerk für Diversity und Vielfalt in der Arbeitswelt an. Mehr als 6.000 Unternehmen und Institutionen mit insgesamt über 15 Millionen Beschäftigten haben die ‚Charta der Vielfalt‘ bereits unterzeichnet. Ziel der Initiative ist es, Vielfalt in Organisationen zu fördern und allen Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung, sexueller Identität oder sozialem Hintergrund gleiche Chancen und Wertschätzung zu ermöglichen.

Gerade im Gesundheitswesen spielt Vielfalt eine besondere Rolle. Menschen unterschiedlichster Herkunft, Sprache, Kultur und Lebensrealität treffen hier täglich aufeinander – sowohl auf Seiten der Mitarbeitenden als auch der Patientinnen und Patienten. Ein respektvolles und vorurteilsfreies Miteinander ist deshalb nicht nur Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für gute Zusammenarbeit, Vertrauen und eine hochwertige Versorgung.

„In unserem Klinikum arbeiten Menschen aus vielen Ländern, Kulturen und Lebenswelten zusammen. Diese Vielfalt ist eine große Stärke unseres Hauses“, sagt Tomislav Gmajnic, Sprecher der Geschäftsführung des Klinikums Ernst von Bergmann. „Gerade im Gesundheitswesen sind gegenseitiger Respekt, Offenheit und Zusammenarbeit entscheidend. Mit dem Beitritt zur ‚Charta der Vielfalt‘ bekennen wir uns bewusst zu einer Unternehmenskultur, in der Unterschiedlichkeit nicht nur akzeptiert, sondern als Bereicherung verstanden wird.“

Als einer der größten Arbeitgeber der Region versteht sich das Klinikum Ernst von Bergmann als Spiegel der Gesellschaft. Vielfalt und Chancengleichheit sind dabei nicht nur wichtige Werte, sondern zunehmend auch Erfolgsfaktoren für die Gewinnung und Bindung von Fachkräften. In Zeiten des demografischen Wandels und eines zunehmenden Fachkräftemangels gewinnen offene und inklusive Arbeitsumfelder weiter an Bedeutung.

„Unser Klinikum ist ein Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Hintergründen zusammenarbeiten – und gemeinsam Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in Potsdam und Brandenburg übernehmen“, betont Brigitte Meier, Vorsitzende des Aufsichtsrates des Klinikums Ernst von Bergmann sowie Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit der Landeshauptstadt Potsdam. „Vielfalt ist dabei nicht nur ein gesellschaftlicher Wert, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für gute Zusammenarbeit, Innovationsfähigkeit und eine starke Organisation.“

Mit dem Beitritt zur ‚Charta der Vielfalt‘ unterstreicht das Klinikum Ernst von Bergmann seinen Anspruch, ein moderner, offener und attraktiver Arbeitgeber zu sein. Gleichzeitig setzt das Haus ein klares Zeichen für Respekt, Wertschätzung und ein Arbeitsumfeld, in dem alle Menschen die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten einzubringen und ihr Potenzial zu entfalten – unabhängig von ihrem persönlichen Hintergrund. Denn gute Gesundheitsversorgung lebt von unterschiedlichen Perspektiven. Und sie gelingt dort am besten, wo Vielfalt als Stärke verstanden wird.