Was kann ich selbst tun?

Vorsorge: Lungenkrebs-Früherkennung

Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) ist eine sehr häufige Krebserkrankung, die sich allerdings erst vergleichsweise spät durch Beschwerden bemerkbar macht. Symptome von Lungenkrebs sind beispielsweise Husten, Gewichtsverlust, Luftnot oder Schmerzen in der Brust oder den Knochen. Vor allem Menschen, die ein hohes Risiko für Lungenkrebs haben, sollten daher wichtige Warnzeichen kennen und bei anhaltenden Beschwerden zum Arzt gehen.

Die Lungenkrebs-Früherkennung kommt ab April 2026 in die gesundheitliche Versorgung. Aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren können dann alle 12 Monate mittels Niedrigdosis-Computertomographie (NDCT) untersucht werden.

Versicherte können sich an eine allgemeinmedizinische oder internistische Praxis wenden, die sich an der Lungenkrebs-Früherkennung beteiligt. Die Ärztin oder der Arzt klärt dann die Anspruchsberechtigung: Am Screening teilnehmen können Personen zwischen 50 und 75 Jahren mit starkem Zigarettenkonsum über eine Dauer von mindestens 25 Jahren und von mindestens 15 „Packungsjahren“. Das Rauchen von 20 Zigaretten pro Tag über ein Jahr lang entspricht einem „Packungsjahr“. Zudem informiert die Ärztin oder der Arzt über Nutzen und Schaden einer NDCT zur Lungenkrebs-Früherkennung, unterstützt durch eine schriftliche Versicherteninformation. Sind die Voraussetzungen für eine Teilnahme am Screening erfüllt, werden die Versicherten in eine Radiologie-Praxis überwiesen, die die Genehmigung zur Lungenkrebs-Früherkennung besitzt. Ist der NDCT-Befund kontroll- oder abklärungsbedürftig, wird von der Praxis zur Zweitbefundung eine weitere Spezialistin oder ein Spezialist eingebunden.

Nähere Informationen zum Ablauf sowie zu den Anforderungen an teilnehmende Ärztinnen und Ärzte sind auf der Website des G-BA zu finden: Lungenkrebs-Früherkennung für Raucherinnen und Raucher.

Leben teilen – Hoffnung finden

Selbsthilfegruppe Lungenkrebs Potsdam

Unsere Selbsthilfegruppe Lungenkrebs Potsdam bietet Raum für Austausch, Mut und gegenseitige Unterstützung – für Betroffene sowie Angehörige.

Warum es sich lohnt, an einer Selbsthilfegruppe teilzunehmen:

  • Stärkung des Lebensmutes und der Zuversicht
  • Austausch mit Menschen, die ähnliches erlebt haben
  • Erfahrungsaustausch im Umgang mit Lungenkrebs

Sie sind nicht alleine! Wir begleiten und unterstützen Sie gerne auf Ihrem Weg.

Wann: Jeden 4. Dienstag im Monat um 15:00 Uhr (ab 28. Oktober 2025)
Wo: Klinikum Ernst von Bergmann, Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam

Wir bitten um vorherige Anmeldung, um Ihnen den aktuellen Raum für das jeweilige Treffen mitteilen zu können.

Gruppenleiterinnen: Marina Coesfeld und Melanie Sergeant-Haape

Kontakt
Manja Kaiser, Onkologische Fachgesundheits- und Krankenpflegerin
Telefon: 0331 241-36246
E-Mail: selbsthilfegruppe.lungenkrebs.potsdam@klinikumevb.de

Beratungsstellen und weitere Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen können ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Behandlung sein. Sei es, um Ihnen in ihrer Selbstbestimmtheit und Kraft zu unterstützen und zu bestärken. Oder um unterschiedliche Wege der Krankheitsbewältigung aufzuzeigen. Manchmal sind die Kontakte und Gespräche innerhalb der Selbsthilfegruppen aber auch einfach nur ein Trost in schwierigen Zeiten.

An dieser Stelle wollen wir Ihnen eine Auswahl geeigneter Kontakte und Ansprechpartner zur Verfügung stellen (ohne Priorisierung):

Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
Telefon: 030 3229329-0
Telefax: 030 3229329-66
service@krebsgesellschaft.de
https://www.krebsgesellschaft.de


Brandenburgische Krebsgesellschaft e.V.
Charlottenstr. 57
14467 Potsdam
Telefon: 0331 864806
mail@krebsgesellschaft-brandenburg.de
http://www.krebsgesellschaft-brandenburg.de


Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V. (LAGO)
Pappelallee 5
14469 Potsdam
Telefon: 0331 270-7172
Telefax: 0331 270-7171
post@lago-brandenburg.de
https://www.lago-brandenburg.de


Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Telefon: 0800 4203040 (Hotline)
krebsinformationsdienst@dkfz.de
https://www.krebsinformationsdienst.de


Stiftung Deutsche Krebshilfe
Buschstr. 32
53113 Bonn
Telefon: 0228 72990-0
Telefax: 0228 72990-11
deutsche@krebshilfe.de
https://www.krebshilfe.de


Bundesverband Selbsthilfe Lungenkrebs e.V.
Rotenkruger Weg 78
12305 Berlin
Telefon: 0160 9067 1779
info@bundesverband-selbsthilfe-lungenkrebs.de
https://www.bundesverband-selbsthilfe-lungenkrebs.de/


Selbsthilfe Lungenkrebs Berlin e.V.
Rotenkruger Weg 78
12305 Berlin
Telefon: 030 666 200 69
Mobil: 0157 741 606 28
shlungenkrebs@googlemail.com
https://www.selbsthilfe-lungenkrebs.de/


Frauenselbsthilfe Krebs Landesverband Berlin Brandenburg e.V. Gruppe Teltow
AWO Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KIS)
Potsdamer Straße 7/9
14513 Teltow
Telefon: 3328 30824640
Mobil: 0175 9389493
anke.polkowski@awo-potsdam.de
https://kis-pm.de/de/selbsthilfegruppe/frauenselbsthilfe-nach-krebs-berlin-brandenburg-e-v-gruppe-teltow/