Forschung

Der Schwerpunkt der Arbeitsgruppe Schwarz liegt auf Infektionskrankheiten bei CF, mit dem Ziel, den Zusammenhang und die Wechselwirkungen zwischen Entzündung, Infektion, Allergie und der immunologischen Reaktion auf das Bakterium Pseudomonas aeruginosa, nicht-tuberkulöse Mykobakterien sowie die Pilzarten Aspergillus spp., Exophiala spp. und Scedosporium spp. zu verstehen. Er untersucht zudem Komorbiditäten bei Menschen mit CF, wie beispielsweise die cystische Fibrose-assoziierte Arthropathie und kardiovaskuläre Erkrankungen. Weitere Forschungsarbeiten zielen darauf ab, mithilfe von Organoiden eine Typisierung für unterschiedliche Reaktionen auf CFTR-Modulatoren zu implementieren. Des Weiteren werden Gleitstrom Assays in der Ussing Kammer zur Funktion des CFTR zur Diagnose einer CF und zum Therapieansprechen hochwirksamer, unterschiedlicher CFTR Modulatoren durchgeführt. Ein weiteres aktuelles Forschungsthema beschäftigt sich mit Genderforschung im Bereich der Diagnostik und Therapie bei CF. Carsten Schwarz erhielt kürzlich verschiedene Auszeichnungen, um seine Forschung zu Atemwegsinfektionen auf translationaler Basis fortzusetzen und zu vertiefen. Die jüngste Förderung in Höhe von 1,7 Millionen Euro erhielt er im Jahr 2025 vom Bundesgesundheitsministerium. Die Forschung der Arbeitsgruppe Schwarz wurde zusätzlich durch das BMBF, die Christiane Herzog Stiftung, die GIZ, den Mukoviszidose e.V., der Wendtstiftung und der ECFS sowie CFF gefördert. Die bisherigen Forschungsergebnisse der Arbeitsgruppe wurden in Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern erhalten und in internationalen peer reviewed Fachjournals mit Qualitätssicherung veröffentlicht.

Zusätzlich hat die Arbeitsgruppe Schwarz ein Studiennetzwerk aufgebaut, dass 2025 in das europäische CTN aufgenommen wurde und an internationalen Phase I-IV teilnehmen.

Publikationen

Eine Übersicht über die Veröffentlichungen findet sich hier:

ResearchGate

Google Scholar

Pubmed