In unserer Klinik befasst sich ein hoch qualifiziertes Team aus Ärzt*innen, Pflegekräften, Therapeut*innen und Sozialarbeiter*innen mit allen Aspekten der Behandlung Ihrer neurochirurgischen Erkrankung. Wir sind zuständig und hervorragend ausgerüstet für die operative Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, der Wirbelsäule, des Rückenmarks und des peripheren Nervensystems. Wir widmen uns zudem intensiv der Therapie diverser Schmerzerkrankungen.

Unsere Arbeit erfolgt in enger Kooperation mit den anderen Kliniken und Abteilungen im Klinikum Ernst von Bergmann, unter anderem mit der Neurologie, der Diagnostischen und interventionellen Radiologie, der Nuklearmedizin, der Radioonkologie und Strahlentherapie, der Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin sowie dem Bereich von Anästhesie und OP.

Aufnahmebilder eines Gehirns

Aufnahmebilder eines Gehirns

B. BOISSONNET / BSIP – Adobe Stock

So erreichen Sie uns

Kontaktinformationen

Klinik für Neurochirurgie

Chefarzt: Dr. med. Uwe Träger
Chefarztsekretariat: Annette Behrens

0331 241-37902

0331 241-37900

annette.behrens@klinikumevb.de

Charlottenstraße 72, 14467 Potsdam


Lageplan

Station H2, Haus H, Ebene 2

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Unser Leistungsspektrum umfasst alle operativ zu behandelnden Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der peripheren Nerven sowie der Wirbelsäule. Besondere Schwerpunkte sind dabei die Hirntumorchirurgie, die Wirbelsäulenchirurgie sowie die Behandlung von Kindern mit neurochirurgischen Erkrankungen.

Dabei können wir auf Geräte auf dem neuesten Stand der Technik zurückgreifen.

  • Hirntumore (Gliome, Astrozytome, Oligodendrogliome)
  • Meningeome
  • Hirnmetastasen
  • Wachoperation
  • Interdisziplinäres Tumorboard
  • Patienten-Betreuung in der Tumorsprechstunde
  • Tumor-Therapie-Felder Therapie
  • Tumore der Hirnnerven (Schwannome des N. vestibulo-cochlearis – "Akustikusneurinome")
  • Tumore der Hirnanhangsdrüse (Hypophysenadeome) und Sellaregion (Kraniopharyngeome)
  • Mikrovaskuläre Dekompression nach Janetta bei therapierefraktärer Trigeminusneuralgie, Hemispasmus facialis oder Glossopharyngeusneuralgie
  • Zysten (Arachnoidal-, Kolloid-, Epi- / Dermoidzysten)
  • Intrakranielle Blutungen
  • Gefäßmissbildungen (Aneurysmen, AV-Malformationen, Kavernome, AV-Fisteln)
  • Hydrocephalus und Fehlbildungen von Hirn und Rückenmark (Shunts, endoskopische Drittventrikulostomie)
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Rekonstruktive Verfahren am Schädel
  • Entzündungen des Nervensystems (Abszesse, Empyeme)
  • Prozesse der Augenhöhle und des Sehnerven
  • Rückenmarks- und rückenmarksnahe Tumoren (Meningeome, Neurinome, Ependymome, Gliome, Metastasen)
  • Degenerative Erkrankungen und Fehlbildungen (Syringomyelie, Spina bifida)
  • Gefäßmissbildungen (AV-Fisteln, Angiome)
  • Degenerative Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule (Bandscheibenvorfälle, Wirbelkanaleinengungen, Wirbelgleiten)
  • Entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen (Spondylodiszitiden, Abszesse)
  • Wirbelsäulenverletzungen (Wirbelbrüche, Blutungen)
  • Zementeinspritzungen in die Wirbelsäule (Vertebroplastie)
  • Tumoren (Morton- oder andere Neurinome, Schwannome) peripherer Nerven
  • Nervenverletzungen
  • Engpasssyndrome (Karpaltunnelsyndrom, Ulnarissyndrom)
  • Nerven- und Muskelbiopsien
  • Nervenblockaden (Nervenwurzel-Infiltrationen)
  • Infiltration der kleinen Wirbelgelenke (Faszettengelenk-Infiltrationen)
  • Iliosakralgelenk-Infiltration
  • Thermodenervation der Wirbelsäule und des Iliosakralgelenkes
  • Epidurale Rückenmarkstimulation (SCS)
  • Dorsal root ganglion-Stimulation (DRG)
  • Periphere Nervenstimulation, Subkutane Feldstimulation
  • Okzipital- und Supraorbitalnervenstimulation
  • Intrathekale Baclofen-Therapie (ITB) bei schwerer Spastik
  • Neurodestruktive Verfahren
  • Mikrovaskuläre Dekompression nach Janetta bei therapierefraktärer Trigeminusneuralgie, Hemispasmus facialis oder Glossopharyngeusneuralgie
  • Stereotaxie

In enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich der Neonatolgie sowie der Klinik für Neuro- und Sozialpädiatrie des Klinikum Westbrandenburg behandeln wir Neugeborene und Kinder mit neurochirurgischen Erkrankungen. Hierzu zählen zum Beispiel angeborene Fehlbildungen von Gehirn, Hirnwassersystem (Hydrozephalus) und Rückenmark sowie die Behandlung einer spastischen Bewegungsstörung mit Implantation einer Baclofenpumpe. Es gehören aber auch akute Notfälle wie das Schädel-Hirn-Trauma zu unserem Behandlungsspektrum.

Die Betreuung von Patient*innen auf der Intensiv- und Wachstation des Hauses erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen der Intensivmedizin.

Auf dem neuesten Stand

Aus-, Fort- und Weiterbildung

Wir bieten unseren Mitarbeitenden sowie interessierten Kolleg*innen aus anderen Kliniken und dem niedergelassenen Bereich regelmäßig Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten an. Hierzu führen unsere Ärzt*innen sowie Expert*innen selbst interne und externe Veranstaltungen durch. Zudem verstehen wir uns als Ausbildungszentrum für Ärzt*innen außerhalb unseres Klinikums und nehmen regelmäßig an nationalen und internationalen Kongressen und Symposien teil, um auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu bleiben.

Unsere Klinik bringt sich aktiv in die Ausbildung von jungen Kolleg*innen ein. Falls Sie die Weiterbildung zur Neurochirurgin oder zum Neurochirurgen an unserem Haus durchlaufen, freuen wir uns, Sie in unserem Team zu begrüßen.

Unsere Weiterbildungsbefugnis

  • 6 Jahre (volle Weiterbildungszeit)

Unsere ambulanten Einrichtungen und Angebote

Unsere Qualität zeichnet uns aus