Pfiff - Pflege in Familien fördern

Bei einer plötzlich eintretenden Pflegesituation, aber auch in einer längeren Pflegebegleitung, stellt sich häufig die Frage, ob man selbst die Pflege zu Hause übernehmen kann.

Viele Vorbereitungen und Entscheidungen sind zu treffen. Dazu kommt, dass den Angehörigen häufig praxisrelevantes, pflegefachliches Wissen für die alltäglichen Verrichtungen der Pflege fehlt, aber auch Kenntnisse über entlastende Hilfen und kompetente Anlaufstellen. Das Projekt PfiFf – Pflege in Familien fördern setzt genau hier an.

Ein Teil dieses Projektes sind geschulte Pflegefachkräfte im Klinikum Ernst von Bergmann, die gezielt die praktische Umsetzung von Pflege in Familien und zu Hause unterstützen.

Das PfiFf-Projekt richtet sich vor allem an Angehörige und Bekannte aus dem Umfeld des zu Pflegenden. Ziel ist es, die Pflege in der Häuslichkeit zu unterstützen und zu erleichtern. Durch einen von uns geleiteten monatlichen Kurs haben wir die Möglichkeit, die Angehörigen zu schulen und theoretisches, sowie praktisches Fachwissen zu vermitteln. Unter Einbeziehung der deutschen Alzheimergesellschaft oder auch des Pflegestützpunktes erhalten die Kursteilnehmer zusätzliche Informationen, Pflegeberatung und einen Einblick über weitere Hilfsangebote. Zusätzlich besteht auch das Angebot eines Erfahrungsaustausches innerhalb der Kursteilnehmer.

Nach Kursteilnahme können die PfiFf-Multiplikatoren bedarfsweise auch praktische Anleitungen in der Häuslichkeit des zu Pflegenden und dessen Angehörigen anbieten.

Ausführliche Informationen:  PfiFf-Angebote