Häufige Fragen

Psychoonkologische Gespräche können unterstützen, wenn Sie sich durch die Erkrankung oder Behandlung belastet fühlen. Zum Beispiel bei Ängsten, Sorgen, Traurigkeit, Schlafproblemen oder Überforderung. Die Gespräche sind freiwillig, vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht.

Wir bieten Gespräche sowohl während eines stationären Aufenthalts als auch im Rahmen einer ambulanten Krebsbehandlung am Klinikum Ernst von Bergmann an. Wenn Sie nach Abschluss Ihrer Behandlung weiterhin Unterstützung wünschen, informieren wir Sie gerne über passende Beratungsangebote.

Ja, wenn möglich begleiten wir Sie auch bei einem erneuten Aufenthalt oder nach einem Stationswechsel weiter. Sprechen Sie das Stationspersonal gerne darauf an.

In einem vertraulichen Gespräch haben Ihre Fragen, Sorgen und Gedanken Raum. Gemeinsam schauen wir, was Sie belastet und welche Unterstützung Ihnen helfen kann. Sie entscheiden selbst, worüber Sie sprechen möchten.

Nein. Psychoonkologische Gespräche dienen der Unterstützung und Begleitung während der Krebserkrankung. Sollte ein weiterführender Behandlungsbedarf bestehen, besprechen wir dies gemeinsam mit Ihnen.

Jeder Mensch geht anders mit Belastungen um. Gemeinsam können wir herausfinden, was Ihnen Kraft gibt und welche Strategien Ihnen im Alltag helfen können.

Viele Menschen fühlen sich bei dieser Frage unsicher. Wir unterstützen Sie dabei, Worte zu finden und schwierige Gespräche vorzubereiten. Dabei achten wir auf eine offene, ehrliche und altersgerechte Kommunikation.

Ja. Auch Angehörige können psychoonkologische Gespräche in Anspruch nehmen. Sprechen Sie uns gerne an oder wenden Sie sich an das Stationspersonal.

Zuhören, da sein und konkrete Unterstützung anbieten – oft sind das die wichtigsten Hilfen. Hilfreich kann auch sein, zu Arztgesprächen zu begleiten, Fragen mitzuschreiben oder bei alltäglichen Aufgaben zu unterstützen. Sollten Sie dazu weitere Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.

Achten Sie auch auf Ihre eigenen Bedürfnisse. Nehmen Sie Unterstützung an und tauschen Sie sich mit anderen Menschen aus. Niemand muss diese Situation allein bewältigen. Auch Angehörige dürfen Hilfe in Anspruch nehmen. Sollten Sie dazu weitere Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.