Potsdam, 26. Januar 2026

Drei Personen in Businesskleidung stehen in einem hellen Raum mit mehreren Menschen im Hintergrund

Britta Müller, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg (Mitte) mit Brigitte Meier, Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikum EvB (rechts) und Tomislav Gmajnic (Geschäftsführer des Klinikum EvB)

Rund 80 Gäste, darunter Britta Müller, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und der Gesundheitsversorgung sowie leitende Mitarbeitende des Klinikums EvB kamen im Konferenzzentrum Ernst von Bergmann in Potsdam zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Gesundheitswesen zu diskutieren und den interdisziplinären Austausch zu stärken.

In ihrem Grußwort machte Britta Müller, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg, deutlich: „Als Land Brandenburg wollen wir, dass Krankenhausversorgung verlässlich bleibt und das überall im Land. Dafür braucht es starke Strukturen und Krankenhäuser die besondere Aufgaben übernehmen: Häuser wie das Klinikum Ernst von Bergmann sind dafür unverzichtbar. Unsere Aufgabe ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, damit diese Aufgabe auch in Zukunft gelingt. Entscheidend ist dabei, dass wir die Versorgung nicht isoliert denken. Für Patientinnen und Patienten ist es nicht wichtig, ob eine Leistung ambulant oder stationär erbracht wird, entscheidend ist, dass die Übergänge funktionieren. Vom ersten Arztkontakt über den Krankenhausaufenthalt bis hin zur Pflege, Rehabilitation und der Nachsorge. Und gerade hier kann ein Haus wie das Klinikum Ernst von Bergmann eine wichtige Rolle spielen – als Knotenpunkt, der die Versorgung koordiniert und zusammenführt. Zur Realität gehört aber auch die bauliche Situation des Klinikums. Ich darf Ihnen versichern, dass das Land auch dabei an der Seite des Ernst von Bergmann steht.“

Brigitte Meier, Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit sowie Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikum EvB betonte in ihrem Grußwort die zentrale Rolle des Klinikums EvB als Gesundheitsanker für die Stadt Potsdam und für weite Teile des Umlandes sowie die Notwendigkeit eines Neubaus zum Erhalt der medizinischen Versorgungssicherheit. „Wir bekennen uns klar zum Standort Potsdam und zur Rolle des Klinikums Ernst von Bergmann als Maximalversorger. Der geplante Neubau ist kein Selbstzweck, sondern eine zwingende Voraussetzung für eine zukunftsfähige Versorgung der Bevölkerung. Wir wollen gezielt investieren – in moderne Medizin, in eine krisensichere Infrastruktur und in die Digitalisierung. Ebenso wichtig sind die Stärkung von Ausbildung und Forschung sowie der weitere Ausbau der regionalen Vernetzung. Nur gemeinsam mit starken Partnern wird es gelingen, die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu sichern.“ Darüber hinaus dankte sie den Mitarbeitenden des Klinikums für ihr Engagement, ihre Professionalität und ihre Loyalität, die maßgeblich dazu beigetragen haben, Stabilität zu sichern und den täglichen Betrieb unter herausfordernden Bedingungen aufrechtzuerhalten.

Tomislav Gmajnic, Geschäftsführer des Klinikum Ernst von Bergmann, unterstreicht: „Einem turbulenten und ereignisreichen 2025 wird das neue Jahr sicher nicht nachstehen, denn unser Gesundheitswesen steht weiter vor gravierenden und weit reichenden Veränderungen. Das Klinikum Ernst von Bergmann nimmt seine koordinierende Funktion dabei sehr ernst und sehr wahr. Gemeinsam mit unseren Partnern in Potsdam und im Land Brandenburg suchen und entwickeln wir neue, sektorenübergreifende, bedarfs- und finanzierungsgerechtere Versorgungsformen. Dabei müssen wir bereits heute über einen neuen Campus für unser Klinikum nachdenken – um auch in Zukunft den Anforderungen gerecht zu werden, die man an uns stellt. Um für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt und unserem Land auch zukünftig so leistungsfähig zu sein wie heute.“

Nach den Grußworten und nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich persönlich über die Impulse der Veranstaltung auszutauschen. Musikalisch flankiert wurde der Abend durch die Jazzband „Hugo Bossa Lounge“ aus Potsdam.