Herz und Gefäße

Das Herz ist ein Hochleistungsorgan. Jeden Tag pumpt es rund 8.000 Liter Blut durch unser Gefäßsystem. Das Herz, das beim Erwachsenen zwischen 300 und 350 Gramm wiegt, ist im Prinzip ein großer Muskel. Es besteht aus zwei Herzkammern mit je einem Vorhof. Elektrische Impulse, die das Herz durchlaufen, sorgen dafür, dass sich das Herz an verschiedenen Stellen zusammenzieht. So wird das Blut vom Vorhof in die Herzkammer und dann in den Blutkreislauf gepumpt. Herzklappen sorgen dafür, dass das Blut nicht wieder zurückströmen kann. Die großen Arterien transportieren das sauerstoffreiche Blut mit dem Druck des Herzschlages in den Körper, wo es über immer kleiner verästelte Blutgefäße an jede Körperstelle gelangt. Das Venensystem transportiert das Blut aus dem Körper zurück in die Lunge, wo es wieder mit Sauerstoff angereichert wird. Das medizinische Fachgebiet, dass sich mit dem Herzen und den herznahen Gefäßen beschäftigt heißt Kardiologie.

Ohne unsere Blutgefäße könnten unsere Organe nicht mit lebensnotwendigen Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Sie sind die Versorgungsadern unseres Körpers, von der Hautoberfläche bis in die tiefsten Gewebeschichten sind sie zu finden. Gefäßerkrankungen gehören in den Industriestaaten zu den Volkskrankheiten und sind laut Weltgesundheitsorganisation Todesursache Nummer eins. Die häufigste Erkrankung ist die Arteriosklerose. Ablagerungen verstopfen die Gefäße bis zum kompletten Verschluss, die Folge: Schlaganfall, Herzinfarkt oder die Schaufensterkrankheit (pAVK). Das medizinische Fachgebiet, das sich mit den Blutgefäßen unseres Körpers beschäftigt, heißt Angiologie.

Im Fokus

Zur Kontrolle: Dr. med. Peter Olschewski kontrolliert mit dem Ultraschallgerät den vorverlagerten Shunt von Frank Ulrich.

Dialyseshunt – Lebensader für Frank Ulrich

Für unseren Patienten Frank Ulrich ist der Dialyseshunt lebensnotwendig – quasi seine Lebensader. Ohne diese besondere Schnittstelle kann er nicht zur regelmäßigen Dialyse. Über das Leben mit seinem Shunt hat er uns berichtet. 

Symbolbild eines Gefäßes

PAVK – Wenn die Schmerzen kaum auszuhalten sind

Bei der arteriellen Verschlusskrankheit handelt es sich um akute oder chronische Verschlüsse, die zum Beispiel in den Gliedmaßen auftreten können. Schnelles Handlen ist bei einer PAVK für den Behandlungserfolg maßgeblich – davon berichtet unsere Patientin Frau Geisler. 

Verengung einer Arterie

Unterschätztes Risiko – die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

Bei der arteriellen Verschlusskrankheit handelt es sich um akute oder chronische Verschlüsse, die sich in allen Gefäßprovinzen, zum Beispiel zerebral, kardial, renal, mesenterial oder eben in den peripheren Arm- und Beingefäßen manifestieren können.

Unsere Fachärzt*innen für Herz- und Gefäßerkrankungen