DATENSCHUTZ AUF EINEN BLICK

DATENSCHUTZERKLÄRUNGEN DER EVB GRUPPE

Auf dieser Seite haben wir für Sie wichtige Datenschutzinformationen des Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH und seiner verbundenen Unternehmen zusammengestellt. Wir möchten Sie darüber aufklären, welche Arten Ihrer personenbezogenen Daten (nachfolgend auch kurz als "Daten" bezeichnet) wir zu welchen Zwecken und in welchem Umfang verarbeiten. Die Datenschutzerklärung gilt für alle von uns durchgeführten Verarbeitungen personenbezogener Daten, sowohl im Rahmen der Erbringung unserer Leistungen als auch insbesondere auf unseren Webseiten, in mobilen Applikationen sowie innerhalb externer Onlinepräsenzen, wie z. B. unserer Social-Media-Profile (nachfolgend zusammenfassend bezeichnet als "Onlineangebot").

Die verwendeten Begriffe sind nicht geschlechtsspezifisch.

Stand: 10. April 2025

Datenschutzhinweise zur Nutzung der Internetseite

Mit den folgenden Information zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gem. Art. 13 DSGVO möchten wir Ihnen als "betroffene Person" einen Überblick über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns und Ihre Rechte aus den Datenschutzgesetzen geben.

Eine Nutzung unserer Internetseiten ist grundsätzlich ohne Eingabe personenbezogener Daten möglich. Sofern Sie besondere Services unseres Unternehmens über unsere Internetseite in Anspruch nehmen möchten, könnte jedoch eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich werden. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich und besteht für eine solche Verarbeitung keine gesetzliche Grundlage, holen wir generell eine Einwilligung von Ihnen ein.

Diese Datenschutzerklärung wurde mit Unterstützung der Datenschutz-Software: audatis MANAGER und Datenschutz-Generator.de von Dr. Thomas Schwenke erstellt. 

Name und Anschrift des Verantwortlichen

Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
Deutschland

info@klinikumevb.de

Vertreter des Verantwortlichen: Tomislav Gmajnic  (Sprecher der Geschäftsführung), Sabine Brase, Dr. med. Karin Hochbaum.

Name und Anschrift der Datenschutzbeauftragten

Den Datenschutzbeauftragten der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH erreichen Sie wie folgt:

Bernhard Giese-Leung
Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
Deutschland

0331 241-34004

bernhard.giese-leung@klinikumevb.de

Sie können sich jederzeit bei allen Fragen und Anregungen zum Datenschutz direkt an unseren Datenschutzbeauftragten wenden.

Die nachfolgende Übersicht fasst die Arten der verarbeiteten Daten und die Zwecke ihrer Verarbeitung zusammen und verweist auf die betroffenen Personen.

Arten der verarbeiteten Daten

  • Bestandsdaten
  • Kontaktdaten
  • Inhaltsdaten
  • Nutzungsdaten
  • Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten
  • Bewerberdaten
  • Bild- und/ oder Videoaufnahmen
  • Tonaufnahmen
  • Protokolldaten

Kategorien betroffener Personen

  • Kommunikationspartner
  • Nutzer
  • Bewerber
  • Abgebildete Personen

Zwecke der Verarbeitung

  • Erbringung vertraglicher Leistungen und Erfüllung vertraglicher Pflichten
  • Kommunikation
  • Sicherheitsmaßnahmen
  • Direktmarketing
  • Reichweitenmessung
  • Tracking
  • Büro- und Organisationsverfahren
  • Zielgruppenbildung
  • Organisations- und Verwaltungsverfahren
  • Bewerbungsverfahren
  • Feedback
  • Marketing
  • Profile mit nutzerbezogenen Informationen
  • Bereitstellung unseres Onlineangebotes und Nutzerfreundlichkeit
  • Informationstechnische Infrastruktur
  • Öffentlichkeitsarbeit

Maßgebliche Rechtsgrundlagen nach der DSGVO: Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht der Rechtsgrundlagen der DSGVO, auf deren Basis wir personenbezogene Daten verarbeiten. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass neben den Regelungen der DSGVO nationale Datenschutzvorgaben in Ihrem bzw. unserem Wohn- oder Sitzland gelten können. Sollten ferner im Einzelfall speziellere Rechtsgrundlagen maßgeblich sein, teilen wir Ihnen diese in der Datenschutzerklärung mit.

  • Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO): Die betroffene Person hat ihre Einwilligung in die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen spezifischen Zweck oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben.
  • Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit.b) DSGVO): Die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen.
  • Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO): Die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten notwendig, vorausgesetzt, dass die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten verlangen, nicht überwiegen.
  • Bewerbungsverfahren als vorvertragliches bzw. vertragliches Verhältnis (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO): Soweit im Rahmen des Bewerbungsverfahrens besondere Kategorien von personenbezogenen Daten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO (z. B. Gesundheitsdaten, wie Schwerbehinderteneigenschaft oder ethnische Herkunft) bei Bewerbern angefragt werden, damit der Verantwortliche oder die betroffene Person die ihm bzw. ihr aus dem Arbeitsrecht und dem Recht der sozialen Sicherheit und des Sozialschutzes erwachsenden Rechte ausüben und seinen bzw. ihren diesbezüglichen Pflichten nachkommen kann, erfolgt deren Verarbeitung nach Art. 9 Abs. 2 lit. b. DSGVO, im Fall des Schutzes lebenswichtiger Interessen der Bewerber oder anderer Personen gem. Art. 9 Abs. 2 lit. c. DSGVO oder für Zwecke der Gesundheitsvorsorge oder der Arbeitsmedizin, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik, die Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich oder für die Verwaltung von Systemen und Diensten im Gesundheits- oder Sozialbereich gem. Art. 9 Abs. 2 lit. h. DSGVO. Im Fall einer auf freiwilliger Einwilligung beruhenden Mitteilung von besonderen Kategorien von Daten, erfolgt deren Verarbeitung auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 lit. a. DSGVO.

Nationale Datenschutzregelungen in Deutschland: Zusätzlich zu den Datenschutzregelungen der DSGVO gelten nationale Regelungen zum Datenschutz in Deutschland. Hierzu gehört insbesondere das Gesetz zum Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten bei der Datenverarbeitung (Bundesdatenschutzgesetz – BDSG). Das BDSG enthält insbesondere Spezialregelungen zum Recht auf Auskunft, zum Recht auf Löschung, zum Widerspruchsrecht, zur Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, zur Verarbeitung für andere Zwecke und zur Übermittlung sowie automatisierten Entscheidungsfindung im Einzelfall einschließlich Profiling. Ferner können Landesdatenschutzgesetze der einzelnen Bundesländer zur Anwendung gelangen.

Wir treffen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten und des Ausmaßes der Bedrohung der Rechte und Freiheiten natürlicher Personen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen und elektronischen Zugangs zu den Daten als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, der Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, die Löschung von Daten und Reaktionen auf die Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes, durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen.
Sicherung von Online-Verbindungen durch TLS-/SSL-Verschlüsselungstechnologie (HTTPS): Um die Daten der Nutzer, die über unsere Online-Dienste übertragen werden, vor unerlaubten Zugriffen zu schützen, setzen wir auf die TLS-/SSLVerschlüsselungstechnologie. Secure Sockets Layer (SSL) und Transport Layer Security (TLS) sind die Eckpfeiler der sicheren Datenübertragung im Internet. Diese Technologien verschlüsseln die Informationen, die zwischen der Website oder App und dem Browser des Nutzers (oder zwischen zwei Servern) übertragen
werden, wodurch die Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. TLS, als die weiterentwickelte und sicherere Version von SSL, gewährleistet, dass alle Datenübertragungen den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen. Wenn eine Website durch ein SSL-/TLS-Zertifikat gesichert ist, wird dies durch die Anzeige von HTTPS in der URL signalisiert. Dies dient als ein Indikator für die Nutzer, dass ihre Daten sicher und verschlüsselt übertragen werden.

Im Rahmen unserer Verarbeitung von personenbezogenen Daten kommt es vor, dass diese an andere Stellen, Unternehmen, rechtlich selbstständige Organisationseinheiten oder Personen übermittelt beziehungsweise ihnen gegenüber offengelegt werden. Zu den Empfängern dieser Daten können z. B. mit IT-Aufgaben beauftragte Dienstleister gehören oder Anbieter von Diensten und Inhalten, die in eine Website eingebunden sind. In solchen Fällen beachten wir die gesetzlichen Vorgaben und schließen insbesondere entsprechende Verträge bzw. Vereinbarungen, die dem Schutz Ihrer Daten dienen, mit den Empfängern Ihrer Daten ab.

Datenübermittlung innerhalb der Unternehmensgruppe: Wir können personenbezogene Daten an andere Unternehmen innerhalb unserer Unternehmensgruppe übermitteln oder ihnen den Zugriff darauf gewähren. Diese Datenweitergabe erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten unternehmerischen und betriebswirtschaftlichen Interessen. Darunter verstehen wir beispielsweise die Verbesserung von Geschäftsprozessen, die Sicherstellung einer effizienten und effektiven internen Kommunikation, die optimale Nutzung unserer personellen und technologischen Ressourcen sowie die Möglichkeit, fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen. In bestimmten Fällen kann die Datenweitergabe auch erforderlich sein, um unsere vertragsbezogenen Verpflichtungen zu erfüllen, oder sie kann auf einer Einwilligung der Betroffenen beziehungsweise einer gesetzlichen Erlaubnis beruhen.

Datenverarbeitung in Drittländern: Sofern wir Daten in ein Drittland (d. h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) übermitteln oder dies im Rahmen der Nutzung von Diensten Dritter oder der Offenlegung bzw. Übermittlung von Daten an andere Personen, Stellen oder Unternehmen geschieht (was erkennbar wird anhand der Postadresse des jeweiligen Anbieters oder wenn in der Datenschutzerklärung ausdrücklich auf den Datentransfer in Drittländer hingewiesen wird), erfolgt dies stets im Einklang mit
den gesetzlichen Vorgaben.

Für Datenübermittlungen in die USA stützen wir uns vorrangig auf das Data Privacy Framework (DPF), welches durch einen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission vom 10.07.2023 als sicherer Rechtsrahmen anerkannt wurde. Zusätzlich haben wir mit den jeweiligen Anbietern Standardvertragsklauseln abgeschlossen, die den Vorgaben der EU-Kommission entsprechen und vertragliche Verpflichtungen zum Schutz Ihrer Daten festlegen.

Diese zweifache Absicherung gewährleistet einen umfassenden Schutz Ihrer Daten: Das DPF bildet die primäre Schutzebene, während die Standardvertragsklauseln als zusätzliche Sicherheit dienen. Sollten sich Änderungen im Rahmen des DPF ergeben, greifen die Standardvertragsklauseln als zuverlässige Rückfalloption ein. So stellen wir sicher, dass Ihre Daten auch bei etwaigen politischen oder rechtlichen Veränderungen stets angemessen geschützt bleiben.

Bei den einzelnen Diensteanbietern informieren wir Sie darüber, ob sie nach dem DPF zertifiziert sind und ob Standardvertragsklauseln vorliegen. Weitere Informationen zum DPF und eine Liste der zertifizierten Unternehmen finden Sie auf der Website des US-Handelsministeriums unter https://www.dataprivacyframework.gov/ (in englischer Sprache).

Für Datenübermittlungen in andere Drittländer gelten entsprechende Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere Standardvertragsklauseln, ausdrückliche Einwilligungen oder gesetzlich erforderliche Übermittlungen. Informationen zu Drittlandtransfers und geltenden Angemessenheitsbeschlüssen können Sie dem Informationsangebot der EU-Kommission entnehmen: https://commission.europa.eu/law/law-topic/data-protection/international-dimension-data-protection_en?prefLang=de

Wir löschen personenbezogene Daten, die wir verarbeiten, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, sobald die zugrundeliegenden Einwilligungen widerrufen werden oder keine weiteren rechtlichen Grundlagen für die Verarbeitung bestehen. Dies betrifft Fälle, in denen der ursprüngliche Verarbeitungszweck entfällt oder die Daten nicht mehr benötigt werden. Ausnahmen von dieser Regelung bestehen, wenn gesetzliche Pflichten oder besondere Interessen eine längere Aufbewahrung oder Archivierung der Daten erfordern.

Insbesondere müssen Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen oder deren Speicherung notwendig ist zur Rechtsverfolgung oder zum Schutz der Rechte anderer natürlicher oder juristischer Personen, entsprechend archiviert werden.

Unsere Datenschutzhinweise enthalten zusätzliche Informationen zur Aufbewahrung und Löschung von Daten, die speziell für bestimmte Verarbeitungsprozesse gelten. Bei mehreren Angaben zur Aufbewahrungsdauer oder Löschungsfristen eines Datums, ist stets die längste Frist maßgeblich. Beginnt eine Frist nicht ausdrücklich zu einem bestimmten Datum und beträgt sie mindestens ein Jahr, so startet sie automatisch am Ende des Kalenderjahres, in dem das fristauslösende Ereignis eingetreten ist. Im Fall laufender Vertragsverhältnisse, in deren Rahmen Daten gespeichert werden, ist das fristauslösende Ereignis der Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Kündigung oder sonstige Beendigung des Rechtsverhältnisses.

Daten, die nicht mehr für den ursprünglich vorgesehenen Zweck, sondern aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder anderer Gründe aufbewahrt werden, verarbeiten wir ausschließlich zu den Gründen, die ihre Aufbewahrung rechtfertigen.

Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:

  • Aufbewahrung und Löschung von Daten: Die folgenden allgemeinen Fristen gelten für die Aufbewahrung und Archivierung nach deutschem Recht:
    • 10 Jahre: Aufbewahrungsfrist für Bücher und Aufzeichnungen, Jahresabschlüsse, Inventare, Lageberichte, Eröffnungsbilanz sowie die zu ihrem Verständnis erforderlichen Arbeitsanweisungen und sonstigen Organisationsunterlagen (§ 147 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 3 AO, § 14b Abs. 1 UStG, § 257 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB).
    • 8 Jahre: Buchungsbelege, wie z. B. Rechnungen und Kostenbelege (§ 147 Abs. 1 Nr. 4 und 4a i.V.m. Abs. 3 Satz 1 AO sowie § 257 Abs. 1 Nr. 4 i.V.m. Abs. 4 HGB).
    • 6 Jahre: Übrige Geschäftsunterlagen: empfangene Handels- oder Geschäftsbriefe, Wiedergaben der abgesandten Handels- oder Geschäftsbriefe, sonstige Unterlagen, soweit sie für die Besteuerung von Bedeutung sind, z. B. Stundenlohnzettel, Betriebsabrechnungsbögen, Kalkulationsunterlagen, Preisauszeichnungen, aber auch Lohnabrechnungsunterlagen, soweit sie nicht bereits Buchungsbelege sind und Kassenstreifen (§ 147 Abs. 1 Nr. 2, 3, 5 i.V.m. Abs. 3 AO, § 257 Abs. 1 Nr. 2 u. 3 i.V.m. Abs. 4 HGB).
    • 3 Jahre: Daten, die erforderlich sind, um potenzielle Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüche oder ähnliche vertragliche Ansprüche und Rechte zu berücksichtigen sowie damit verbundene Anfragen zu bearbeiten, basierend auf früheren Geschäftserfahrungen und üblichen Branchenpraktiken, werden für die Dauer der regulären gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren gespeichert (§§ 195, 199 BGB).

Rechte der betroffenen Personen aus der DSGVO: Ihnen stehen als Betroffene nach der DSGVO verschiedene Rechte zu, die sich insbesondere aus Art. 15 bis 21 DSGVO ergeben:

  • Widerspruchsrecht: Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.
  • Widerrufsrecht bei Einwilligungen: Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen jederzeit zu widerrufen.
  • Auskunftsrecht: Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.
  • Recht auf Berichtigung: Sie haben entsprechend den gesetzlichen Vorgaben das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.
  • Recht auf Löschung und Einschränkung der Verarbeitung: Sie haben nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben das Recht, zu verlangen, dass Sie betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.
  • Recht auf Datenübertragbarkeit: Sie haben das Recht, Sie betreffende Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder deren Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu fordern.
  • Beschwerde bei Aufsichtsbehörde: Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs, haben Sie ferner das Recht, bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde, insbesondere einer Aufsichtsbehörde im Mitgliedstaat, in dem Sie sich gewöhnlich aufhalten, der Aufsichtsbehörde Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes, eine Beschwerde einzulegen, wenn Sie der Ansicht sei sollten, dass die Verarbeitung der Ihre Person betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

Wir verarbeiten die Daten der Nutzer, um ihnen unsere Online-Dienste zur Verfügung stellen zu können. Zu diesem Zweck verarbeiten wir die IP-Adresse des Nutzers, die notwendig ist, um die Inhalte und Funktionen unserer Online-Dienste an den Browser oder das Endgerät der Nutzer zu übermitteln.

  • Verarbeitete Datenarten: Nutzungsdaten (z. B. Seitenaufrufe und Verweildauer, Klickpfade, Nutzungsintensität und -frequenz, verwendete Gerätetypen und Betriebssysteme, Interaktionen mit Inhalten und Funktionen); Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten (z. B. IP-Adressen, Zeitangaben, Identifikationsnummern, beteiligte Personen). Protokolldaten (z. B. Logfiles betreffend Logins oder den Abruf von Daten oder Zugriffszeiten.).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z. B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Zwecke der Verarbeitung: Bereitstellung unseres Onlineangebotes und Nutzerfreundlichkeit; Informationstechnische Infrastruktur (Betrieb und Bereitstellung von Informationssystemen und technischen Geräten (Computer, Server etc.)). Sicherheitsmaßnahmen.
  • Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung".
  • Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).

Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:

  • Bereitstellung Onlineangebot auf gemietetem Speicherplatz: Für die Bereitstellung unseres Onlineangebotes nutzen wir Speicherplatz, Rechenkapazität und Software, die wir von einem entsprechenden Serveranbieter (auch "Webhoster" genannt) mieten oder anderweitig beziehen; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
  • Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles: Der Zugriff auf unser Onlineangebot wird in Form von sogenannten "Server-Logfiles" protokolliert. Zu den Serverlogfiles können die Adresse und der Name der abgerufenen Webseiten und Dateien, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmengen, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite) und im Regelfall IP-Adressen und der anfragende Provider gehören. Die Serverlogfiles können zum einen zu Sicherheitszwecken eingesetzt werden, z. B. um eine Überlastung der Server zu vermeiden (insbesondere im Fall von missbräuchlichen Angriffen, sogenannten DDoS-Attacken), und zum anderen, um die Auslastung der Server und ihre Stabilität sicherzustellen; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
  • Löschung von Daten: Logfile-Informationen werden für die Dauer von maximal 30 Tagen gespeichert und danach gelöscht oder anonymisiert. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

Unter dem Begriff „Cookies" werden Funktionen, die Informationen auf Endgeräten der Nutzer speichern und aus ihnen auslesen, verstanden. Cookies können ferner in Bezug auf unterschiedliche Anliegen Einsatz finden, etwa zu Zwecken der Funktionsfähigkeit, der Sicherheit und des Komforts von Onlineangeboten sowie der Erstellung von Analysen der Besucherströme. Wir verwenden Cookies gemäß den gesetzlichen Vorschriften. Dazu holen wir, wenn erforderlich, vorab die Zustimmung der Nutzer ein. Ist eine Zustimmung nicht notwendig, setzen wir auf unsere berechtigten Interessen. Dies gilt, wenn das Speichern und Auslesen von Informationen unerlässlich ist, um ausdrücklich angeforderte Inhalte und Funktionen bereitstellen zu können. Dazu zählen etwa die Speicherung von Einstellungen sowie die Sicherstellung der Funktionalität und Sicherheit unseres Onlineangebots. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Wir informieren klar über deren Umfang und welche Cookies genutzt werden.

Hinweise zu datenschutzrechtlichen Rechtsgrundlagen: Ob wir personenbezogene Daten mithilfe von Cookies verarbeiten, hängt von einer Einwilligung ab. Liegt eine Einwilligung vor, dient sie als Rechtsgrundlage. Ohne Einwilligung stützen wir uns auf unsere berechtigten Interessen, die vorstehend in diesem Abschnitt und im Kontext der jeweiligen Dienste und Verfahren erläutert
sind.

Speicherdauer: Im Hinblick auf die Speicherdauer werden die folgenden Arten von Cookies unterschieden:

  • Temporäre Cookies (auch: Session- oder Sitzungscookies): Temporäre Cookies werden spätestens gelöscht, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlassen und sein Endgerät (z. B. Browser oder mobile Applikation) geschlossen hat.
  • Permanente Cookies: Permanente Cookies bleiben auch nach dem Schließen des Endgeräts gespeichert. So können beispielsweise der Log-in-Status gespeichert und bevorzugte Inhalte direkt angezeigt werden, wenn der Nutzer eine Website erneut besucht. Ebenso können die mithilfe von Cookies erhobenen Nutzerdaten zur Reichweitenmessung Verwendung finden. Sofern wir Nutzern keine expliziten Angaben zur Art und Speicherdauer von Cookies mitteilen (z. B. im Rahmen der Einholung der Einwilligung), sollten sie davon ausgehen, dass diese permanent sind und die Speicherdauer bis zu zwei Jahre betragen kann.

Allgemeine Hinweise zum Widerruf und Widerspruch (Opt-out): Nutzer können die von ihnen abgegebenen Einwilligungen jederzeit widerrufen und zudem einen Widerspruch gegen die Verarbeitung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben, auch mittels der Privatsphäre-Einstellungen ihres Browsers, erklären.

  • Verarbeitete Datenarten: Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten (z. B. IP-Adressen, Zeitangaben, Identifikationsnummern, beteiligte Personen).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z. B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO). Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO).

Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:

  • Verarbeitung von Cookie-Daten auf Grundlage einer Einwilligung: Wir setzen eine Einwilligungs-Management-Lösung ein, bei der die Einwilligung der Nutzer zur Verwendung von Cookies oder zu den im Rahmen der Einwilligungs-Management-Lösung genannten Verfahren und Anbietern eingeholt wird. Dieses Verfahren dient der Einholung, Protokollierung, Verwaltung und dem Widerruf von Einwilligungen, insbesondere bezogen auf den Einsatz von Cookies und vergleichbaren Technologien, die zur Speicherung, zum Auslesen und zur Verarbeitung von Informationen auf den Endgeräten der Nutzer eingesetzt werden. Im Rahmen dieses Verfahrens werden die Einwilligungen der Nutzer für die Nutzung von Cookies und die damit verbundenen Verarbeitungen von Informationen, einschließlich der im Einwilligungs-Management-Verfahren genannten spezifischen Verarbeitungen und Anbieter, eingeholt. Die Nutzer haben zudem die Möglichkeit, ihre Einwilligungen zu verwalten und zu widerrufen. Die Einwilligungserklärungen werden gespeichert, um eine erneute Abfrage zu vermeiden und den Nachweis der Einwilligung gemäß der gesetzlichen Anforderungen führen zu können. Die Speicherung erfolgt serverseitig und/oder in einem Cookie (sogenanntes Opt-In-Cookie) oder mittels vergleichbarer Technologien, um die Einwilligung einem spezifischen Nutzer oder dessen Gerät zuordnen zu können. Sofern keine spezifischen Angaben zu den Anbietern von Einwilligungs-Management-Diensten vorliegen, gelten folgende allgemeine Hinweise: Die Dauer der Speicherung der Einwilligung beträgt bis zu zwei Jahre. Dabei wird ein pseudonymer Nutzer-Identifikator erstellt, der zusammen mit dem Zeitpunkt der Einwilligung, den Angaben zum Umfang der Einwilligung (z. B. betreffende Kategorien von Cookies und/oder Diensteanbieter) sowie Informationen über den Browser, das System und das verwendete Endgerät gespeichert wird; Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO).
  • Usercentrics: Einwilligungsmanagement: Verfahren zur Einholung, Protokollierung, Verwaltung und des Widerrufs von Einwilligungen, insbesondere für den Einsatz von Cookies und ähnlichen Technologien zur Speicherung, Auslesen und Verarbeitung von Informationen auf Endgeräten der Nutzer sowie deren Verarbeitung; Dienstanbieter: Usercentrics GmbH, Sendlinger Straße 7, 80331 München, Deutschland; Website: https://usercentrics.com/de/. Datenschutzerklärung: https://usercentrics.com/de/datenschutzerklaerung/.

Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z. B. per Post, Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via soziale Medien) sowie im Rahmen bestehender Nutzer- und Geschäftsbeziehungen werden die Angaben der anfragenden Personen verarbeitet, soweit dies zur Beantwortung der Kontaktanfragen und etwaiger angefragter Maßnahmen erforderlich ist.

  • Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z. B. der vollständige Name, Wohnadresse, Kontaktinformationen, Kundennummer, etc.); Kontaktdaten (z. B. Post- und E-Mail-Adressen oder Telefonnummern); Inhaltsdaten (z. B. textliche oder bildliche Nachrichten und Beiträge sowie die sie betreffenden Informationen, wie z. B. Angaben zur Autorenschaft oder Zeitpunkt der Erstellung); Nutzungsdaten (z. B. Seitenaufrufe und Verweildauer, Klickpfade, Nutzungsintensität und -frequenz, verwendete Gerätetypen und Betriebssysteme, Interaktionen mit Inhalten und Funktionen). Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten (z. B. IP-Adressen, Zeitangaben, Identifikationsnummern, beteiligte Personen).
  • Betroffene Personen: Kommunikationspartner. Nutzer (z. B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Zwecke der Verarbeitung: Kommunikation; Organisations- und Verwaltungsverfahren; Feedback (z. B. Sammeln von Feedback via Online-Formular); Bereitstellung unseres Onlineangebotes und Nutzerfreundlichkeit. Marketing.
  • Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung".
  • Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO). Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO).

Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:

  • Kontaktformular: Bei Kontaktaufnahme über unser Kontaktformular, per EMail oder anderen Kommunikationswegen, verarbeiten wir die uns übermittelten personenbezogenen Daten zur Beantwortung und Bearbeitung des jeweiligen Anliegens. Dies umfasst in der Regel Angaben wie Name, Kontaktinformationen und gegebenenfalls weitere Informationen, die uns mitgeteilt werden und zur angemessenen Bearbeitung erforderlich sind. Wir nutzen diese Daten ausschließlich für den angegebenen Zweck der Kontaktaufnahme und Kommunikation; Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).
  • Userlike: Chat- und Chatbot-Software sowie verbundene Dienste; Dienstanbieter: Userlike UG (haftungsbeschränkt), Probsteigasse 44-46, 50670 Köln, Deutschland; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Website: https://www.userlike.com/de/. Datenschutzerklärung: https://www.userlike.com/de/terms#privacy-policy.

Wir setzen zu Zwecken der Kommunikation Messenger ein und bitten daher darum, die nachfolgenden Hinweise zur Funktionsfähigkeit der Messenger, zur Verschlüsselung, zur Nutzung der Metadaten der Kommunikation und zu Ihren Widerspruchsmöglichkeiten zu beachten.

Sie können uns auch auf alternativen Wegen, z. B. via Telefon oder E-Mail, kontaktieren. Bitte nutzen Sie die Ihnen mitgeteilten Kontaktmöglichkeiten oder die innerhalb unseres Onlineangebotes angegebenen Kontaktmöglichkeiten.

Im Fall einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Inhalten (d. h., der Inhalt Ihrer Nachricht und Anhänge) weisen wir darauf hin, dass die Kommunikationsinhalte (d. h., der Inhalt der Nachricht und angehängte Bilder) von Ende zu Ende verschlüsselt werden. Das bedeutet, dass der Inhalt der Nachrichten nicht einsehbar ist, nicht einmal durch die Messenger-Anbieter selbst. Sie sollten immer eine aktuelle Version der Messenger mit aktivierter Verschlüsselung nutzen, damit die Verschlüsselung der Nachrichteninhalte sichergestellt ist.

Wir weisen unsere Kommunikationspartner jedoch zusätzlich darauf hin, dass die Anbieter der Messenger zwar nicht den Inhalt einsehen, aber in Erfahrung bringen können, dass und wann Kommunikationspartner mit uns kommunizieren sowie technische Informationen zum verwendeten Gerät der Kommunikationspartner und je nach Einstellungen ihres Gerätes auch Standortinformationen (sogenannte Metadaten) verarbeitet werden.

Hinweise zu Rechtsgrundlagen: Sofern wir Kommunikationspartner vor der Kommunikation mit ihnen via Messenger um eine Erlaubnis bitten, ist die Rechtsgrundlage unserer Verarbeitung ihrer Daten deren Einwilligung. Im Übrigen, falls wir nicht um eine Einwilligung bitten und sie z. B. von sich aus Kontakt mit uns aufnehmen, nutzen wir Messenger im Verhältnis zu unseren Vertragspartnern sowie im Rahmen der Vertragsanbahnung als eine vertragliche Maßnahme und im Fall anderer Interessenten und Kommunikationspartner auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer schnellen und effizienten Kommunikation und Erfüllung der Bedürfnisse unser Kommunikationspartner an der Kommunikation via Messenger. Ferner weisen wir Sie darauf hin, dass wir die uns mitgeteilten Kontaktdaten ohne Ihre Einwilligung nicht erstmalig an die Messenger übermitteln.

Widerruf, Widerspruch und Löschung: Sie können jederzeit eine erteilte Einwilligung widerrufen und der Kommunikation mit uns via Messenger jederzeit widersprechen. Im Fall der Kommunikation via Messenger löschen wir die Nachrichten entsprechend unseren generellen Löschrichtlinien (d. h. z. B., wie oben beschrieben, nach Ende vertraglicher Beziehungen, im Kontext von Archivierungsvorgaben etc.) und sonst, sobald wir davon ausgehen können, etwaige Auskünfte der Kommunikationspartner beantwortet zu haben, wenn kein Rückbezug auf eine vorhergehende Konversation zu erwarten ist und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

Vorbehalt des Verweises auf andere Kommunikationswege: Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, bitten wir um Verständnis, dass wir aus bestimmten Gründen Anfragen über Messenger möglicherweise nicht beantworten können. Dies betrifft Situationen, in denen etwa Vertragsdetails besonders vertraulich behandelt werden müssen oder eine Antwort über Messenger den formellen Anforderungen nicht entspricht. In diesen Fällen empfehlen wir Ihnen, auf geeignetere Kommunikationskanäle zurückzugreifen.

  • Verarbeitete Datenarten: Kontaktdaten (z. B. Post- und E-Mail-Adressen oder Telefonnummern); Inhaltsdaten (z. B. textliche oder bildliche Nachrichten und Beiträge sowie die sie betreffenden Informationen, wie z. B. Angaben zur Autorenschaft oder Zeitpunkt der Erstellung); Nutzungsdaten (z. B. Seitenaufrufe und Verweildauer, Klickpfade, Nutzungsintensität und -frequenz, verwendete Gerätetypen und Betriebssysteme, Interaktionen mit Inhalten und Funktionen). Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten (z.B. IP-Adressen, Zeitangaben, Identifikationsnummern, beteiligte Personen).
  • Betroffene Personen: Kommunikationspartner.
  • Zwecke der Verarbeitung: Kommunikation. Direktmarketing (z. B. per E-Mail oder postalisch).
  • Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung".
  • Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO); Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO). Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).

Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:

  • WhatsApp: Textnachrichten, Sprach- und Videoanrufe, Versenden von Bildern, Videos und Dokumenten, Gruppenchat-Funktion, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für erhöhte Sicherheit; Dienstanbieter: WhatsApp Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Irland.; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Website: https://www.whatsapp.com/; Datenschutzerklärung: https://www.whatsapp.com/legal. Grundlage Drittlandtransfers: Data Privacy Framework (DPF), Data Privacy Framework (DPF).

Die Webanalyse (auch als „Reichweitenmessung" bezeichnet) dient der Auswertung der Besucherströme unseres Onlineangebots und kann Verhalten, Interessen oder demografische Informationen zu den Besuchern, wie beispielsweise Alter oder Geschlecht, als pseudonyme Werte umfassen. Mithilfe der Reichweitenanalyse können wir zum Beispiel erkennen, zu welcher Zeit unser Onlineangebot oder dessen Funktionen beziehungsweise Inhalte am häufigsten genutzt werden, oder zur Wiederverwendung einladen. Ebenso ist es uns möglich, nachzuvollziehen,
welche Bereiche der Optimierung bedürfen.

Neben der Webanalyse können wir auch Testverfahren einsetzen, um etwa unterschiedliche Versionen unseres Onlineangebots oder seiner Bestandteile zu testen und zu optimieren.

Sofern nachfolgend nicht anders angegeben, können zu diesen Zwecken Profile, also zu einem Nutzungsvorgang zusammengefasste Daten, angelegt und Informationen in einem Browser bzw. in einem Endgerät gespeichert und dann ausgelesen werden. Zu den erhobenen Angaben gehören insbesondere besuchte Websites und dort genutzte Elemente sowie technische Auskünfte, wie etwa der verwendete Browser, das benutzte Computersystem sowie Angaben zu Nutzungszeiten. Sofern sich Nutzer in die Erhebung ihrer Standortdaten uns gegenüber oder gegenüber den Anbietern der von uns eingesetzten Dienste einverstanden erklärt haben, ist auch die Verarbeitung von Standortdaten möglich.

Darüber hinaus werden die IP-Adressen der Nutzer gespeichert. Jedoch nutzen wir ein IP-Masking-Verfahren (d. h. Pseudonymisierung durch Kürzung der IP-Adresse) zum Schutz der Nutzer. Generell werden die im Rahmen von Webanalyse, A/BTestings und Optimierung keine Klardaten der Nutzer (wie z. B. E-Mail-Adressen oder Namen) gespeichert, sondern Pseudonyme. Das heißt, wir als auch die Anbieter der eingesetzten Software kennen nicht die tatsächliche Identität der Nutzer, sondern nur die zum Zweck der jeweiligen Verfahren in deren Profilen gespeicherten Angaben.

Hinweise zu Rechtsgrundlagen: Sofern wir die Nutzer um deren Einwilligung in den Einsatz der Drittanbieter bitten, stellt die Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung die Einwilligung dar. Ansonsten werden die Nutzerdaten auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d. h. Interesse an effizienten, wirtschaftlichen und empfängerfreundlichen Leistungen) verarbeitet. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch auf die Informationen zur Verwendung von Cookies in dieser Datenschutzerklärung hinweisen.

  • Verarbeitete Datenarten: Nutzungsdaten (z. B. Seitenaufrufe und Verweildauer, Klickpfade, Nutzungsintensität und -frequenz, verwendete Gerätetypen und Betriebssysteme, Interaktionen mit Inhalten und Funktionen). Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten (z. B. IPAdressen, Zeitangaben, Identifikationsnummern, beteiligte Personen).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z. B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Zwecke der Verarbeitung: Reichweitenmessung (z. B. Zugriffsstatistiken, Erkennung wiederkehrender Besucher). Profile mit nutzerbezogenen Informationen (Erstellen von Nutzerprofilen).
  • Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung". Speicherung von Cookies von bis zu 2 Jahren (Sofern nicht anders angegeben, können Cookies und ähnliche Speichermethoden für einen Zeitraum von zwei Jahren auf den Geräten der Nutzer gespeichert werden.).
  • Sicherheitsmaßnahmen: IP-Masking (Pseudonymisierung der IP-Adresse).
  • Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO). Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).

Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:
Matomo Cloud: Hosting der Reichweitenmessung- und Webanalyse-Software Matomo; Dienstanbieter: InnoCraft Ltd, 7 Waterloo Quay PO625, 6140 Wellington, Neuseeland; Website: https://matomo.org/matomo-cloud/; Datenschutzerklärung: https://matomo.org/matomo-cloud-privacy-policy/. Auftragsverarbeitungsvertrag: https://matomo.org/matomo-cloud-dpa/.

Wir unterhalten Onlinepräsenzen innerhalb sozialer Netzwerke und verarbeiten in diesem Rahmen Nutzerdaten, um mit den dort aktiven Nutzern zu kommunizieren oder Informationen über uns anzubieten.

Wir weisen darauf hin, dass dabei Nutzerdaten außerhalb des Raumes der Europäischen Union verarbeitet werden können. Hierdurch können sich für die Nutzer Risiken ergeben, weil so zum Beispiel die Durchsetzung der Nutzerrechte erschwert werden könnte. Ferner werden die Daten der Nutzer innerhalb sozialer Netzwerke im Regelfall für Marktforschungs- und Werbezwecke verarbeitet. So können beispielsweise anhand des Nutzungsverhaltens und sich daraus ergebender Interessen der Nutzer Nutzungsprofile erstellt werden. Letztere finden möglicherweise wiederum Verwendung, um etwa Werbeanzeigen innerhalb und außerhalb der Netzwerke zu schalten, die mutmaßlich den Interessen der Nutzer entsprechen. Daher werden im Regelfall Cookies auf den Rechnern der Nutzer gespeichert, in denen das Nutzungsverhalten und die Interessen der Nutzer gespeichert werden. Zudem können in den Nutzungsprofilen auch Daten unabhängig der von den Nutzern verwendeten Geräten gespeichert werden (insbesondere, wenn sie Mitglieder der jeweiligen Plattformen und dort eingeloggt sind).

Für eine detaillierte Darstellung der jeweiligen Verarbeitungsformen und der Widerspruchsmöglichkeiten (Opt-out) verweisen wir auf die Datenschutzerklärungen und Angaben der Betreiber der jeweiligen Netzwerke. Auch im Fall von Auskunftsanfragen und der Geltendmachung von Betroffenenrechten weisen wir darauf hin, dass diese am effektivsten bei den Anbietern geltend gemacht werden können. Nur Letztere haben jeweils Zugriff auf die Nutzerdaten und können direkt entsprechende Maßnahmen ergreifen und Auskünfte geben. Sollten Sie dennoch Hilfe benötigen, dann können Sie sich an uns wenden.

  • Verarbeitete Datenarten: Kontaktdaten (z. B. Post- und E-Mail-Adressen oder Telefonnummern); Inhaltsdaten (z. B. textliche oder bildliche Nachrichten und Beiträge sowie die sie betreffenden Informationen, wie z. B. Angaben zur Autorenschaft oder Zeitpunkt der Erstellung). Nutzungsdaten (z.B. Seitenaufrufe und Verweildauer, Klickpfade, Nutzungsintensität und -frequenz, verwendete Gerätetypen und Betriebssysteme, Interaktionen mit Inhalten und Funktionen).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z. B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Zwecke der Verarbeitung: Kommunikation; Feedback (z. B. Sammeln von Feedback via Online-Formular). Öffentlichkeitsarbeit.
  • Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung".
  • Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).

Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:

  • Instagram: Soziales Netzwerk, ermöglicht das Teilen von Fotos und Videos, das Kommentieren und Favorisieren von Beiträgen, Nachrichtenversand, Abonnieren von Profilen und Seiten; Dienstanbieter: Meta Platforms Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Irland; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Website: https://www.instagram.com; Datenschutzerklärung: https://privacycenter.instagram.com/policy/. Grundlage Drittlandtransfers: Data Privacy Framework (DPF), Data Privacy Framework (DPF).
  • Facebook-Seiten: Profile innerhalb des sozialen Netzwerks Facebook – Wir sind gemeinsam mit Meta Platforms Ireland Limited für die Erhebung (jedoch nicht die weitere Verarbeitung) von Daten der Besucher unserer Facebook-Seite (sog. "Fanpage") verantwortlich. Zu diesen Daten gehören Informationen zu den Arten von Inhalten, die Nutzer sich ansehen oder mit denen sie interagieren, oder die von ihnen vorgenommenen Handlungen (siehe unter „Von dir und anderen getätigte und bereitgestellte Dinge" in der Facebook-Datenrichtlinie: https://www.facebook.com/privacy/policy/), sowie Informationen über die von den Nutzern genutzten Geräte (z. B. IP-Adressen, Betriebssystem, Browsertyp, Spracheinstellungen, Cookie-Daten; siehe unter „Geräteinformationen" in der Facebook-Datenrichtlinie: https://www.facebook.com/privacy/policy/). Wie in der Facebook-Datenrichtlinie unter „Wie verwenden wir diese Informationen?" erläutert, erhebt und verwendet Facebook Informationen auch, um Analysedienste, so genannte "Seiten-Insights", für Seitenbetreiber bereitzustellen, damit diese Erkenntnisse darüber erhalten, wie Personen mit ihren Seiten und mit den mit ihnen verbundenen Inhalten interagieren. Wir haben mit Facebook eine spezielle Vereinbarung abgeschlossen ("Informationen zu Seiten-Insights", https://www.facebook.com/legal/terms/page_controller_addendum), in der insbesondere geregelt wird, welche Sicherheitsmaßnahmen Facebook beachten muss und in der Facebook sich bereit erklärt hat die Betroffenenrechte zu erfüllen (d. h. Nutzer können z. B. Auskünfte oder Löschungsanfragen direkt an Facebook richten). Die Rechte der Nutzer (insbesondere auf Auskunft, Löschung, Widerspruch und Beschwerde bei zuständiger Aufsichtsbehörde), werden durch die Vereinbarungen mit Facebook nicht eingeschränkt. Weitere Hinweise finden sich in den "Informationen zu Seiten-Insights" (https://www.facebook.com/legal/terms/information_about_page_insights_data). Die gemeinsame Verantwortlichkeit beschränkt sich auf die Erhebung durch und Übermittlung von Daten an Meta Platforms Ireland Limited, ein Unternehmen mit Sitz in der EU. Die weitere Verarbeitung der Daten liegt in der alleinigen Verantwortung von Meta Platforms Ireland Limited, was insbesondere die Übermittlung der Daten an die Muttergesellschaft Meta Platforms, Inc. in den USA betrifft; Dienstanbieter: Meta Platforms Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Irland; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Website: https://www.facebook.com; Datenschutzerklärung: https://www.facebook.com/privacy/policy/. Grundlage Drittlandtransfers: Data Privacy Framework (DPF), Standardvertragsklauseln (https://www.facebook.com/legal/EU_data_transfer_addendum), Data Privacy Framework (DPF)Standardvertragsklauseln (https://www.facebook.com/legal/EU_data_transfer_addendum).
  • Facebook-Veranstaltungen: Veranstaltungssprofile innerhalb des sozialen Netzwerks Facebook – Wir nutzen die Funktion "Veranstaltungen" der Facebook-Plattform, um auf Veranstaltungen und Termine hinzuweisen sowie, um mit den Nutzern (Teilnehmern und Interessenten) in Kontakt zu treten sowie um Informationen austauschen zu können. Hierbei verarbeiten wir personenbezogene Daten der Nutzer unserer Veranstaltungsseiten, soweit dies zum Zweck der Veranstaltung-Seite sowie deren Moderation erforderlich ist. Diese Daten umfassen Angaben zu Vor- und Nachnamen, sowie publizierte oder privat mitgeteilte Inhalte, als auch Werte zum Status der Teilnahme als auch die Zeitangaben zu den vorgenannten Daten. Ferner verweisen wir auf die Verarbeitung von Daten der Nutzer durch Facebook selbst. Zu diesen Daten gehören Informationen zu den Arten von Inhalten, die Nutzer sich ansehen oder mit denen sie interagieren, oder die von ihnen vorgenommenen Handlungen (siehe unter „Von dir und anderen getätigte und bereitgestellte Dinge" in der Facebook-Datenrichtlinie: https://www.facebook.com/privacy/policy/), sowie Informationen über die von den Nutzern genutzten Geräte (z. B. IP-Adressen, Betriebssystem, Browsertyp, Spracheinstellungen, Cookie-Daten; siehe unter „Geräteinformationen" in der Facebook-Datenrichtlinie: https://www.facebook.com/privacy/policy/). Wie in der Facebook-Datenrichtlinie unter „Wie verwenden wir diese Informationen?" erläutert, erhebt und verwendet Facebook Informationen auch, um Analysedienste, so genannte "Insights", für Veranstaltungsanbieter bereitzustellen, damit diese Erkenntnisse darüber erhalten, wie Personen mit ihren Veranstaltungsseiten und mit den mit ihnen verbundenen Inhalten interagieren; Dienstanbieter: Meta Platforms Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Irland; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Website: https://www.facebook.com; Datenschutzerklärung: https://www.facebook.com/privacy/policy/. Grundlage Drittlandtransfers: Data Privacy Framework (DPF), Data Privacy Framework (DPF).
  • LinkedIn: Soziales Netzwerk – Wir sind gemeinsam mit LinkedIn Irland Unlimited Company für die Erhebung (jedoch nicht die weitere Verarbeitung) von Daten der Besucher verantwortlich, die zur Erstellung der „Page-Insights" (Statistiken) unserer LinkedIn-Profile genutzt werden. Zu diesen Daten gehören Informationen über die Arten von Inhalten, die Nutzer sich ansehen oder mit denen sie interagieren, sowie die von ihnen vorgenommenen Handlungen. Außerdem werden Details über die genutzten Geräte erfasst, wie z. B. IP-Adressen, Betriebssystem, Browsertyp, Spracheinstellungen und Cookie-Daten, sowie Angaben aus den Nutzerprofilen, wie Berufsfunktion, Land, Branche, Hierarchieebene, Unternehmensgröße und Beschäftigungsstatus. Datenschutzinformationen zur Verarbeitung von Nutzerdaten durch LinkedIn können den Datenschutzhinweisen von LinkedIn entnommen werden: https://www.linkedin.com/legal/privacy-policy. Wir haben mit LinkedIn Irland eine spezielle Vereinbarung geschlossen („Page Insights Joint Controller Addendum", https://legal.linkedin.com/pages-joint-controller-addendum), in der insbesondere geregelt wird, welche Sicherheitsmaßnahmen LinkedIn beachten muss und in der LinkedIn sich bereit erklärt hat, die Rechte der Betroffenen zu erfüllen (d. h. Nutzer können z. B. Auskunfts- oder Löschungsanfragen direkt an LinkedIn richten). Die Rechte der Nutzer (insbesondere das Recht auf Auskunft, Löschung, Widerspruch und Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde) werden durch die Vereinbarungen mit LinkedIn nicht eingeschränkt. Die gemeinsame Verantwortlichkeit beschränkt sich auf die Erhebung und Übermittlung der Daten an LinkedIn Irland Unlimited Company, ein Unternehmen mit Sitz in der EU. Die weitere Verarbeitung der Daten obliegt ausschließlich LinkedIn Irland Unlimited Company, insbesondere was die Übermittlung der Daten an die Muttergesellschaft LinkedIn Corporation in den USA betrifft; Dienstanbieter: LinkedIn Ireland Unlimited Company, Wilton Place, Dublin 2, Irland; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Website: https://www.linkedin.com; Datenschutzerklärung: https://www.linkedin.com/legal/privacy-policy; Grundlage Drittlandtransfers: Data Privacy Framework (DPF), Standardvertragsklauseln (https://legal.linkedin.com/dpa), Data Privacy Framework (DPF) Standardvertragsklauseln (https://legal.linkedin.com/dpa). Widerspruchsmöglichkeit (Opt-Out): https://www.linkedin.com/psettings/guest-controls/retargeting-opt-out.
  • YouTube: Soziales Netzwerk und Videoplattform; Dienstanbieter: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Datenschutzerklärung: https://policies.google.com/privacy; Grundlage Drittlandtransfers: Data Privacy Framework (DPF), Data Privacy Framework (DPF). Widerspruchsmöglichkeit (Opt-Out): https://myadcenter.google.com/personalizationoff.

Wir binden Funktions- und Inhaltselemente in unser Onlineangebot ein, die von den Servern ihrer jeweiligen Anbieter (nachfolgend als „Drittanbieter" bezeichnet) bezogen werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um Grafiken, Videos oder Stadtpläne handeln (nachfolgend einheitlich als „Inhalte" bezeichnet).

Die Einbindung setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte die IP-Adresse der Nutzer verarbeiten, da sie ohne IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte oder Funktionen erforderlich. Wir bemühen uns, nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte anzuwenden. Drittanbieter können ferner sogenannte Pixel-Tags (unsichtbare Grafiken, auch als „Web Beacons" bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke einsetzen. Durch die „Pixel-Tags" können Informationen, wie etwa der Besucherverkehr auf den Seiten dieser Website, ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können darüber hinaus in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Auskünfte zum Browser und zum Betriebssystem, zu verweisenden Websites, zur Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung unseres Onlineangebots enthalten, aber auch mit solchen Informationen aus anderen Quellen verbunden werden.

Hinweise zu Rechtsgrundlagen: Sofern wir die Nutzer um ihre Einwilligung in den Einsatz der Drittanbieter bitten, stellt die Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung die Erlaubnis dar. Ansonsten werden die Nutzerdaten auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d. h. Interesse an effizienten, wirtschaftlichen und empfängerfreundlichen Leistungen) verarbeitet. In diesem
Zusammenhang möchten wir Sie auch auf die Informationen zur Verwendung von Cookies in dieser Datenschutzerklärung hinweisen.

  • Verarbeitete Datenarten: Nutzungsdaten (z. B. Seitenaufrufe und Verweildauer, Klickpfade, Nutzungsintensität und -frequenz, verwendete Gerätetypen und Betriebssysteme, Interaktionen mit Inhalten und Funktionen). Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten (z. B. IP-Adressen, Zeitangaben, Identifikationsnummern, beteiligte Personen).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z. B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Zwecke der Verarbeitung: Bereitstellung unseres Onlineangebotes und Nutzerfreundlichkeit; Reichweitenmessung (z. B. Zugriffsstatistiken, Erkennung wiederkehrender Besucher); Tracking (z. B. interessens-/verhaltensbezogenes Profiling, Nutzung von Cookies); Zielgruppenbildung. Marketing.
  • Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung". Speicherung von Cookies von bis zu 2 Jahren (Sofern nicht anders angegeben, können Cookies und ähnliche Speichermethoden für einen Zeitraum von zwei Jahren auf den Geräten der Nutzer gespeichert werden.).
  • Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO). Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).

Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:

Das Bewerbungsverfahren setzt voraus, dass Bewerber uns die für deren Beurteilung und Auswahl erforderlichen Daten mitteilen. Welche Informationen erforderlich sind, ergibt sich aus der Stellenbeschreibung oder im Fall von Onlineformularen aus den dortigen Angaben.

Grundsätzlich gehören zu den erforderlichen Angaben, die Informationen zur Person, wie der Name, die Adresse, eine Kontaktmöglichkeit sowie die Nachweise über die für eine Stelle notwendigen Qualifikationen. Auf Anfragen teilen wir zusätzlich gerne mit, welche Angaben benötigt werden.

Sofern verfügbar, können Bewerber*innen ihre Bewerbungen gerne über unser Onlineformular einreichen, welches nach dem neuesten Stand der Technik verschlüsselt ist. Alternativ ist es auch möglich, Bewerbungen per E-Mail an uns zu senden. Wir möchten Sie jedoch darauf hinweisen, dass E-Mails im Internet grundsätzlich nicht verschlüsselt versendet werden. Obwohl E-Mails auf dem Transportweg in der Regel verschlüsselt werden, erfolgt dies nicht auf den Servern, von denen sie gesendet und empfangen werden. Daher können wir keine Verantwortung für die Sicherheit der Bewerbung auf ihrem Übertragungsweg zwischen dem Absender und unserem Server übernehmen.

Für Zwecke der Bewerbersuche, Einreichung von Bewerbungen und Auswahl von Bewerber*innen können wir unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben, Bewerbermanagement-, bzw. Recruitment-Software und Plattformen und Leistungen von Drittanbietern in Anspruch nehmen.

Bewerber*innen können uns gerne zur Art der Einreichung der Bewerbung kontaktieren oder uns die Bewerbung auf dem Postweg zuzusenden.

Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten: Soweit im Rahmen des Bewerbungsverfahrens besondere Kategorien von personenbezogenen Daten (Art. 9 Abs. 1 DSGVO, z. B. Gesundheitsdaten, wie z. B. Schwerbehinderteneigenschaft oder ethnische Herkunft) bei Bewerber*innen angefragt oder von diesen mitgeteilt werden, erfolgt deren Verarbeitung damit der Verantwortliche oder die betroffene Person die ihm bzw. ihr aus dem Arbeitsrecht und dem Recht der sozialen Sicherheit und des Sozialschutzes erwachsenden Rechte ausüben und seinen bzw. ihren diesbezüglichen Pflichten nachkommen kann, im Fall des Schutzes lebenswichtiger Interessen der Bewerber*innen oder anderer Personen oder für Zwecke der Gesundheitsvorsorge oder der Arbeitsmedizin, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik, für die Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich oder für die Verwaltung von Systemen und Diensten im Gesundheits- oder Sozialbereich.

Löschung von Daten: Die von den Bewerber*innen zur Verfügung gestellten Daten können im Fall einer erfolgreichen Bewerbung für die Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses von uns weiterverarbeitet werden. Andernfalls, sofern die Bewerbung auf ein Stellenangebot nicht erfolgreich ist, werden die Daten der Bewerber*in gelöscht. Die Daten der Bewerber*in werden ebenfalls gelöscht, wenn eine Bewerbung zurückgezogen wird, wozu die Bewerber*in jederzeit berechtigt sind. Die Löschung erfolgt, vorbehaltlich eines berechtigten Widerrufs der Bewerber*in,
spätestens nach dem Ablauf eines Zeitraums von sechs Monaten, damit wir etwaige Anschlussfragen zu der Bewerbung beantworten und unseren Nachweispflichten aus den Vorschriften zur Gleichbehandlung von Bewerber*innen nachkommen können. Rechnungen über etwaige Reisekostenerstattung werden entsprechend den steuerrechtlichen Vorgaben archiviert.

Aufnahme in einen Bewerberpool: Die Aufnahme in einen Bewerber-Pool, sofern angeboten, erfolgt auf Grundlage einer Einwilligung. Die Bewerber*innen werden darüber belehrt, dass ihre Zustimmung zur Aufnahme in den Talentpool freiwillig ist, keinen Einfluss auf das laufende Bewerbungsverfahren hat und sie ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen können.

  • Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z. B. der vollständige Name, Wohnadresse, Kontaktinformationen, Kundennummer, etc.); Kontaktdaten (z. B. Post- und E-Mail-Adressen oder Telefonnummern); Inhaltsdaten (z. B. textliche oder bildliche Nachrichten und Beiträge sowie die sie betreffenden Informationen, wie z. B. Angaben zur Autorenschaft oder Zeitpunkt der Erstellung). Bewerberdaten (z. B. Angaben zur Person, Post- und Kontaktadressen, die zur Bewerbung gehörenden Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen, wie z. B. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse sowie weitere im Hinblick auf eine konkrete Stelle oder freiwillig von Bewerber*innen mitgeteilte Informationen zu deren Person oder Qualifikation).
  • Betroffene Personen: Bewerber*in.
  • Zwecke der Verarbeitung: Bewerbungsverfahren (Begründung und etwaige spätere Durchführung sowie mögliche spätere Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses).
  • Aufbewahrung und Löschung: Löschung entsprechend Angaben im Abschnitt "Allgemeine Informationen zur Datenspeicherung und Löschung".
  • Rechtsgrundlagen: Bewerbungsverfahren als vorvertragliches bzw. vertragliches Verhältnis (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO). Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO).

Weitere Hinweise zu Verarbeitungsprozessen, Verfahren und Diensten:

  • Umantis: Verwaltung von Bewerbungsprozessen, Erfassung und Analyse von Bewerberdaten, Erstellung von Stellenanzeigen, Verwaltung von Mitarbeiterdaten, Durchführung von Mitarbeitergesprächen, Leistungsbeurteilungen und Zielvereinbarungen, Weiterbildungsmanagement, Nachfolgeplanung und Talentmanagement; Dienstanbieter: Abacus Umantis AG, Unterstrasse 11, CH 9001 St. Gallen, Schweiz; Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO); Website: https://www.umantis.com/. Datenschutzerklärung: https://www.umantis.com/datenschutz/.

Die Bereitstellung des Anmeldeservices für die Fort- und Weiterbildungen ist ein Angebot der Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH (KEvB), Geschäftsbereich Personal und Personalentwicklung, Team Personalentwicklung, Leitung: Sandra Stark (sandra.stark@klinikumevb.de). Die im Rahmen der Anmeldung erfassten personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung der Fort-, Weiterbildung oder des Simulationstrainings verarbeitet und genutzt.

Datenempfänger: Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH (KEvB), Geschäftsbereich Personal und Personalentwicklung, Team Personalentwicklung, Leitung: Sandra Stark (sandra.stark@klinikumevb.de), ausschließlich zur Durchführung der Fort-, Weiterbildung oder des Simulationstrainings.

Verpflichtung der Bereitstellung: Die Bereitstellung der personenbezogenen Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben. Sie ist allerdings für die Teilnahme an einer Fort-, Weiterbildung oder des Simulationstrainings erforderlich. Mögliche Folge der Nichtbereitstellung ist die Nichtteilnahme an der Fort- und Weiterbildung.

Als alternativen Anmeldeweg zum Onlineformular bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Anmeldung per Post.

Die Bereitstellung des Anmeldeservices für Veranstaltungen, die über das Veranstaltungsmanagement organisiert werden, ist ein Angebot der Servicegesellschaft am Klinikum Ernst von Bergmann mbH, Team Veranstaltungsmanagement, Leitung: Sandra Zemlin (sandra.zemlin@servicesevb.de). Die im Rahmen der Anmeldung erfassten personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung der Fort- und Weiterbildungs- oder Patienteninformationsveranstaltungen verarbeitet und genutzt.

Datenempfänger: Servicegesellschaft am Klinikum Ernst von Bergmann mbH, Team Veranstaltungsmanagement, Leitung: Sandra Zemlin (sandra.zemlin@servicesevb.de), ausschließlich zur Durchführung der Fort-, Weiterbildungs- oder Patienteninformationsveranstaltungen.

Die im Rahmen der Anmeldung erfassten personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Rechnungslegung, der Erstellung von Teilnehmerlisten und Teilnehmerzertifikaten sowie für Abrechnungszwecke genutzt.

Verpflichtung der Bereitstellung: Die Bereitstellung der personenbezogenen Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben. Sie ist allerdings für die Teilnahme an einer Fort-, Weiterbildungs- oder Patienteninformationsveranstaltungen erforderlich. Mögliche Folge der Nichtbereitstellung ist die Nichtteilnahme an der entsprechenden Veranstaltung.

Als alternativen Anmeldeweg zum Onlineformular bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Anmeldung via E-Mail an: veranstaltungsmanagement@servicesevb.de.

Wir bitten Sie, sich regelmäßig über den Inhalt unserer Datenschutzerklärung zu informieren. Wir passen die Datenschutzerklärung an, sobald die Änderungen der von uns durchgeführten Datenverarbeitungen dies erforderlich machen. Wir informieren Sie, sobald durch die Änderungen eine Mitwirkungshandlung Ihrerseits (z. B. Einwilligung) oder eine sonstige individuelle Benachrichtigung erforderlich wird.

Sofern wir in dieser Datenschutzerklärung Adressen und Kontaktinformationen von Unternehmen und Organisationen angeben, bitten wir zu beachten, dass die Adressen sich über die Zeit ändern können und bitten die Angaben vor Kontaktaufnahme zu prüfen.

In diesem Abschnitt erhalten Sie eine Übersicht über die in dieser Datenschutzerklärung verwendeten Begrifflichkeiten. Soweit die Begrifflichkeiten gesetzlich definiert sind, gelten deren gesetzliche Definitionen. Die nachfolgenden Erläuterungen sollen dagegen vor allem dem Verständnis dienen.

  • Bestandsdaten: Bestandsdaten umfassen wesentliche Informationen, die für die Identifikation und Verwaltung von Vertragspartnern, Benutzerkonten, Profilen und ähnlichen Zuordnungen notwendig sind. Diese Daten können u.a. persönliche und demografische Angaben wie Namen, Kontaktinformationen (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen), Geburtsdaten und spezifische Identifikatoren (Benutzer-IDs) beinhalten. Bestandsdaten bilden die Grundlage für jegliche formelle Interaktion zwischen Personen und Diensten, Einrichtungen oder Systemen, indem sie eine eindeutige Zuordnung und Kommunikation ermöglichen.
  • Inhaltsdaten: Inhaltsdaten umfassen Informationen, die im Zuge der Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Inhalten aller Art generiert werden. Diese Kategorie von Daten kann Texte, Bilder, Videos, Audiodateien und andere multimediale Inhalte einschließen, die auf verschiedenen Plattformen und Medien veröffentlicht werden. Inhaltsdaten sind nicht nur auf den eigentlichen Inhalt beschränkt, sondern beinhalten auch Metadaten, die Informationen über den Inhalt selbst liefern, wie Tags, Beschreibungen, Autoreninformationen und Veröffentlichungsdaten
  • Kontaktdaten: Kontaktdaten sind essentielle Informationen, die die Kommunikation mit Personen oder Organisationen ermöglichen. Sie umfassen u.a. Telefonnummern, postalische Adressen und E-Mail-Adressen, sowie Kommunikationsmittel wie soziale Medien-Handles und Instant-Messaging-Identifikatoren.
  • Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten: Meta-, Kommunikations- und Verfahrensdaten sind Kategorien, die Informationen über die Art und Weise enthalten, wie Daten verarbeitet, übermittelt und verwaltet werden. Meta-Daten, auch bekannt als Daten über Daten, umfassen Informationen, die den Kontext, die Herkunft und die Struktur anderer Daten beschreiben. Sie können Angaben zur Dateigröße, dem Erstellungsdatum, dem Autor eines Dokuments und den Änderungshistorien beinhalten. Kommunikationsdaten
  • erfassen den Austausch von Informationen zwischen Nutzern über verschiedene Kanäle, wie E-Mail-Verkehr, Anrufprotokolle, Nachrichten in sozialen Netzwerken und Chat-Verläufe, inklusive der beteiligten Personen, Zeitstempel und Übertragungswege. Verfahrensdaten beschreiben die Prozesse und Abläufe innerhalb von Systemen oder Organisationen, einschließlich Workflow-Dokumentationen, Protokolle von Transaktionen und Aktivitäten, sowie Audit-Logs, die zur Nachverfolgung und Überprüfung von Vorgängen verwendet werden.
  • Nutzungsdaten: Nutzungsdaten beziehen sich auf Informationen, die erfassen, wie Nutzer mit digitalen Produkten, Dienstleistungen oder Plattformen interagieren. Diese Daten umfassen eine breite Palette von Informationen, die aufzeigen, wie Nutzer Anwendungen nutzen, welche Funktionen sie bevorzugen, wie lange sie auf bestimmten Seiten verweilen und über welche Pfade sie durch eine Anwendung navigieren. Nutzungsdaten können auch die Häufigkeit der Nutzung, Zeitstempel von Aktivitäten, IP-Adressen, Geräteinformationen und Standortdaten einschließen. Sie sind besonders wertvoll für die Analyse des Nutzerverhaltens, die Optimierung von Benutzererfahrungen, das Personalisieren von Inhalten und das Verbessern von Produkten oder Dienstleistungen. Darüber hinaus spielen Nutzungsdaten eine entscheidende Rolle beim Erkennen von Trends, Vorlieben und möglichen Problembereichen innerhalb digitaler Angebote
  • Personenbezogene Daten: "Personenbezogene Daten" sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden "betroffene Person") beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z. B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.
  • Profile mit nutzerbezogenen Informationen: Die Verarbeitung von "Profilen mit nutzerbezogenen Informationen", bzw. kurz "Profilen" umfasst jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen (je nach Art der Profilbildung können dazu unterschiedliche Informationen betreffend die Demographie, Verhalten und Interessen, wie z. B. die Interaktion mit Webseiten und deren Inhalten, etc.) zu analysieren, zu bewerten oder, um sie vorherzusagen (z. B. die Interessen an bestimmten Inhalten oder Produkten, das Klickverhalten auf einer Webseite oder den Aufenthaltsort). Zu Zwecken des Profilings werden häufig Cookies und Web-Beacons eingesetzt.
  • Protokolldaten: Protokolldaten sind Informationen über Ereignisse oder Aktivitäten, die in einem System oder Netzwerk protokolliert wurden. Diese Daten enthalten typischerweise Informationen wie Zeitstempel, IP-Adressen, Benutzeraktionen, Fehlermeldungen und andere Details über die Nutzung oder den Betrieb eines Systems. Protokolldaten werden oft zur Analyse von Systemproblemen, zur Sicherheitsüberwachung oder zur Erstellung von Leistungsberichten verwendet.
  • Reichweitenmessung: Die Reichweitenmessung (auch als Web Analytics bezeichnet) dient der Auswertung der Besucherströme eines Onlineangebotes und kann das Verhalten oder Interessen der Besucher an bestimmten Informationen, wie z. B. Inhalten von Webseiten, umfassen. Mit Hilfe der Reichweitenanalyse können Betreiber von Onlineangeboten z. B. erkennen, zu welcher Zeit Nutzer ihre Webseiten besuchen und für welche Inhalte sie sich interessieren. Dadurch können sie z. B. die Inhalte der Webseiten besser an die Bedürfnisse ihrer Besucher anpassen. Zu Zwecken der Reichweitenanalyse werden häufig pseudonyme Cookies und Web-Beacons eingesetzt, um wiederkehrende Besucher zu erkennen und so genauere Analysen zur Nutzung eines Onlineangebotes zu erhalten.
  • Tracking: Vom "Tracking" spricht man, wenn das Verhalten von Nutzern über mehrere Onlineangebote hinweg nachvollzogen werden kann. Im Regelfall werden im Hinblick auf die genutzten Onlineangebote Verhaltens und Interessensinformationen in Cookies oder auf Servern der Anbieter der Trackingtechnologien gespeichert (sogenanntes Profiling). Diese Informationen können anschließend z. B. eingesetzt werden, um den Nutzern Werbeanzeigen anzuzeigen, die voraussichtlich deren Interessen entsprechen.
  • Verantwortlicher: Als "Verantwortlicher" wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.
  • Verarbeitung: "Verarbeitung" ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten, sei es das Erheben, das Auswerten, das Speichern, das Übermitteln oder das Löschen.
  • Zielgruppenbildung: Von Zielgruppenbildung (englisch "Custom Audiences") spricht man, wenn Zielgruppen für Werbezwecke, z. B. Einblendung von Werbeanzeigen bestimmt werden. So kann z. B. anhand des Interesses eines Nutzers an bestimmten Produkten oder Themen im Internet geschlussfolgert werden, dass dieser Nutzer sich für Werbeanzeigen für ähnliche Produkte oder den Onlineshop, in dem er die Produkte betrachtet hat, interessiert. Von "Lookalike Audiences" (bzw. ähnlichen Zielgruppen) spricht man wiederum, wenn die als geeignet eingeschätzten Inhalte Nutzern angezeigt werden, deren Profile, bzw. Interessen mutmaßlich den Nutzern zu denen die Profile gebildet wurden, entsprechen. Zur Zwecken der Bildung von Custom Audiences und Lookalike Audiences werden im Regelfall Cookies und Web-Beacons eingesetzt.

Daternschutzinformation für Patient*innen in Arztpraxen

Diese Datenschutzinformation soll Sie als Patient*in einer Arztpraxis oder der Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren. Die Datenschutzerklärung für die Behandlung in einem unserer Krankenhäuser steht Ihnen direkt vor Ort zur Verfügung.

Diese Datenschutzinformation soll Sie als Patient*in einer Arztpraxis der Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH über Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren.

  1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen und ggf. seines Vertreters
    Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH
    Charlottenstraße 72
    14467 Potsdam
    Telefon: 0331 241-44044
    Telefax: 0331 241-33400
    info@poliklinikevb.de
     
  2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
    Datenschutzbeauftragter der Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH
    Charlottenstraße 72
    14467 Potsdam
    datenschutz@klinikumevb.de
     
  3. Zwecke und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
    Die Verarbeitung der Gesundheitsdaten ist gemäß Artikel 9 Abs. 2 lit. h EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) i.V.m. § 22 Abs. 1 Nr. 1 lit. b Bundesdatenschutz-gesetz (BDSG) zulässig, da sie zum Zweck der Gesundheitsvorsorge, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit eines Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik, die Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich oder für die Verwaltung von Systemen und Diensten im Gesundheits- und Sozialbereich oder aufgrund eines Vertrags des Patienten mit der Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH erforderlich ist und diese Daten vom ärztlichen Personal oder durch sonstige Personen, die einer entsprechenden Geheimhaltungspflicht unterliegen, oder unter deren Verantwortung verarbeitet werden.
     
  4. Empfänger
    Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nur dann an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder Sie eingewilligt haben. Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte / Psychotherapeuten, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Ärztekammern und privatärztliche Verrechnungsstellen sein.

    Die Übermittlung erfolgt überwiegend zum Zwecke der Abrechnung der bei Ihnen erbrachten Leistungen, zur Klärung von medizinischen und sich aus Ihrem Versicherungsverhältnis ergebenden Fragen. Im Einzelfall erfolgt die Übermittlung von Daten an weitere berechtigte Empfänger.
     
  5. Kategorien von personenbezogenen Daten
    Es werden Gesundheitsdaten verarbeitet, die gemäß Artikel 9 Abs. 1 DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten gehören.
     
  6. Dauer der Speicherung
    Die personenbezogenen Daten werden 10 Jahre nach dem letzten Kontakt des Patienten mit der Praxis gelöscht. 
     
  7. Ihre Rechte als betroffene Person
    Es besteht ein Recht auf Auskunft seitens des o.g. Verantwortlichen über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung unrichtiger Daten oder auf Löschung, sofern einer der in Artikel 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z.B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden. Es besteht zudem das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der in Artikel 18 DSGVO genannten Voraussetzungen vorliegt und in den Fällen des Artikel 20 DSGVO das Recht auf Datenübertragbarkeit.
     
  8. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde
    Es besteht das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der betreffenden Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt. Das Beschwerderecht kann bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg geltend gemacht werden, die für die Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH zuständig ist.
     
  9. Erforderlichkeit der Bereitstellung der personenbezogenen Daten 
    Die Verpflichtung zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten ergibt sich aus dem Behandlungsvertrag. Ohne die Bereitstellung der personenbezogenen Daten sind die ärztliche Behandlung und die Abrechnung der Behandlungsleistungen nicht möglich.

Diese Datenschutzinformation soll Sie als Patient*in einer Arztpraxis der MVZ Medizinisches Versorgungszentrum GmbH über Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren.

  1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen und ggf. seines Vertreters
    MVZ Medizinisches Versorgungszentrum GmbH
    Charlottenstraße 72
    14467 Potsdam
    Telefon: 0331 241-33401
    Telefax: 0331 241-33400
    info@mvzevb.de
     
  2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
    Datenschutzbeauftragter der MVZ Medizinisches Versorgungszentrum GmbH
    Charlottenstraße 72
    14467 Potsdam
    datenschutz@klinikumevb.de
     
  3. Zwecke und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
    Die Verarbeitung der Gesundheitsdaten ist gemäß Artikel 9 Abs. 2 lit. h EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) i.V.m. § 22 Abs. 1 Nr. 1 lit. b Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zulässig, da sie zum Zweck der Gesundheitsvorsorge, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit eines Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik, die Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich oder für die Verwaltung von Systemen und Diensten im Gesundheits- und Sozialbereich oder aufgrund eines Vertrags des Patienten mit der MVZ Medizinisches Versorgungszentrum GmbH erforderlich ist und diese Daten von ärztlichem Personal oder durch sonstige Personen, die einer entsprechenden Geheimhaltungspflicht unterliegen, oder unter deren Verantwortung verarbeitet werden.
     
  4. Empfänger
    Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nur dann an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder Sie eingewilligt haben. Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte / Psychotherapeuten, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Ärztekammern und privatärztliche Verrechnungsstellen sein.

    Die Übermittlung erfolgt überwiegend zum Zwecke der Abrechnung der bei Ihnen erbrachten Leistungen, zur Klärung von medizinischen und sich aus Ihrem Versicherungsverhältnis ergebenden Fragen. Im Einzelfall erfolgt die Übermittlung von Daten an weitere berechtigte Empfänger.
     
  5. Kategorien von personenbezogenen Daten
    Es werden Gesundheitsdaten verarbeitet, die gemäß Artikel 9 Abs. 1 DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten gehören.
     
  6. Dauer der Speicherung
    Die personenbezogenen Daten werden 10 Jahre nach dem letzten Kontakt des Patienten mit der Praxis gelöscht. 
     
  7. Ihre Rechte als betroffene Person
    Es besteht ein Recht auf Auskunft seitens des o.g. Verantwortlichen über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung unrichtiger Daten oder auf Löschung, sofern einer der in Artikel 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z.B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden. Es besteht zudem das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der in Artikel 18 DSGVO genannten Voraussetzungen vorliegt und in den Fällen des Artikel 20 DSGVO das Recht auf Datenübertragbarkeit.
     
  8. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde
    Es besteht das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der betreffenden Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt. Das Beschwerderecht kann bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg geltend gemacht werden, die für die MVZ Medizinisches Versorgungszentrum GmbH zuständig ist.
     
  9. Erforderlichkeit der Bereitstellung der personenbezogenen Daten 
    Die Verpflichtung zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten ergibt sich aus dem Behandlungsvertrag. Ohne die Bereitstellung der personenbezogenen Daten sind die ärztliche Behandlung und die Abrechnung der Behandlungsleistungen nicht möglich.

Diese Datenschutzinformation soll Sie als Patient*in einer Arztpraxis der Medizinisches Versorgungszentrum Bad Belzig GmbH über Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren.

  1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen und ggf. seines Vertreters
    Medizinisches Versorgungszentrum Bad Belzig GmbH
    Niemegker Straße 45
    14806 Bad Belzig
    Telefon: 033841 93-208
    Fax: 033841 93-174
    info@mvzevb-badbelzig.de
     
  2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
    Datenschutzbeauftragter der Medizinisches Versorgungszentrum Bad Belzig GmbH
    Charlottenstraße 72
    14467 Potsdam
    datenschutz@klinikumevb.de
     
  3. Zwecke und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
    Die Verarbeitung der Gesundheitsdaten ist gemäß Artikel 9 Abs. 2 lit. h DSGVO i.V.m. § 22 Abs. 1 Nr. 1 lit. b Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zulässig, da sie zum Zweck der Gesundheitsvorsorge, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit eines Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik, die Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich oder für die Verwaltung von Systemen und Diensten im Gesundheits- und Sozialbereich oder aufgrund eines Vertrags des Patienten mit der Medizinisches Versorgungszentrum Bad Belzig GmbH erforderlich ist und diese Daten vom ärztlichen Personal oder durch sonstige Personen, die einer entsprechenden Geheimhaltungspflicht unterliegen, oder unter deren Verantwortung verarbeitet werden.
     
  4. Empfänger
    Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nur dann an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder Sie eingewilligt haben. Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte / Psychotherapeuten, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Ärztekammern und privatärztliche Verrechnungsstellen sein.

    Die Übermittlung erfolgt überwiegend zum Zwecke der Abrechnung der bei Ihnen erbrachten Leistungen, zur Klärung von medizinischen und sich aus Ihrem Versicherungsverhältnis ergebenden Fragen. Im Einzelfall erfolgt die Übermittlung von Daten an weitere berechtigte Empfänger.
     
  5. Kategorien von personenbezogenen Daten
    Es werden Gesundheitsdaten verarbeitet, die gemäß Artikel 9 Abs. 1 DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten gehören.
     
  6. Dauer der Speicherung
    Die personenbezogenen Daten werden 10 Jahre nach dem letzten Kontakt des Patienten mit der Praxis gelöscht. 
     
  7. Ihre Rechte als betroffene Person
    Es besteht ein Recht auf Auskunft seitens des o.g. Verantwortlichen über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung unrichtiger Daten oder auf Löschung, sofern einer der in Artikel 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z.B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden. Es besteht zudem das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der in Artikel 18 DSGVO genannten Voraussetzungen vorliegt und in den Fällen des Artikel 20 DSGVO das Recht auf Datenübertragbarkeit.
     
  8. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde
    Es besteht das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der betreffenden Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt. Das Beschwerderecht kann bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg geltend gemacht werden, die für die Medizinisches Versorgungszentrum Bad Belzig GmbH zuständig ist.
     
  9. Erforderlichkeit der Bereitstellung der personenbezogenen Daten 
    Die Verpflichtung zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten ergibt sich aus dem Behandlungsvertrag. Ohne die Bereitstellung der personenbezogenen Daten sind die ärztliche Behandlung und die Abrechnung der Behandlungsleistungen nicht möglich.

Diese Datenschutzinformation soll Sie als Patient*in einer Arztpraxis der Lausitz MVZ Forst GmbH über Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren.

  1. Namen des Verantwortlichen für die Datenverarbeitung
    Lausitz MVZ Forst GmbH
    Robert Koch Straße 35
    03149 Forst
     
  2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
    Datenschutzbeauftragte der Lausitz MVZ Forst GmbH
    Kathrin Goldmann
    Robert Koch Straße 35
    03149 Forst
    Telefon: 03562-985285
    kathrin.goldmann@lausitzklinik.de
     
  3. Zweck der Datenverarbeitung und Rechtsgrundlage
    Die Verarbeitung der Gesundheitsdaten ist gemäß Artikel 9 Abs. 2 lit. h EU-Daten-schutzgrundverordnung (DSGVO) i.V.m. § 22 Abs. 1 Nr. 1 lit. b Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zulässig, da sie zum Zweck der Gesundheitsvorsorge, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit eines Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik, die Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich oder für die Verwaltung von Systemen und Diensten im Gesundheits- und Sozialbereich oder aufgrund eines Vertrags des Patienten mit der Lausitz MVZ Forst GmbH erforderlich ist und diese Daten von ärztlichem Personal oder durch sonstige Personen, die einer entsprechenden Geheimhaltungspflicht unterliegen, oder unter deren Verantwortung verarbeitet werden.
     
  4. Empfänger
    Personenbezogene Daten werden zum Zweck der medizinischen Diagnostik und der Abrechnung bei gesetzlich Versicherten an die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg oder bei Selbstzahlern nach deren Einwilligung an Abrechnungsunternehmen übermittelt. Weitere Empfänger können in Abstimmung mit dem Patienten weiter- und mitbehandelnde Ärzte und Krankenhäuser sein.
     
  5. Kategorien von personenbezogenen Daten
    Es werden Gesundheitsdaten verarbeitet, die gemäß Artikel 9 Abs. 1 DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten gehören.
  6. Dauer der Speicherung
    Die personenbezogenen Daten werden 10 Jahre nach letzten Kontakt des Patienten mit der Praxis gelöscht.  

  7. Ihre Rechte als betroffene Person
    Es besteht ein Recht auf Auskunft seitens des o.g. Verantwortlichen über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung unrichtiger Daten oder auf Löschung, sofern einer der in Artikel 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z.B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden. Es besteht zudem das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der in Artikel 18 DSGVO genannten Voraussetzungen vorliegt und in den Fällen des Artikel 20 DSGVO das Recht auf Datenübertragbarkeit.

  8. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde
    Es besteht das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der betreffenden Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt. Das Beschwerderecht kann bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg geltend gemacht werden, die für die Lausitz MVZ Forst GmbH zuständig ist.

  9. Erforderlichkeit der Bereitstellung der personenbezogenen Daten 
    Die Verpflichtung zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten ergibt sich aus dem Behandlungsvertrag. Ohne die Bereitstellung der personenbezogenen Daten sind die ärztliche Behandlung und die Abrechnung der Behandlungsleistungen nicht möglich.

Diese Datenschutzinformation soll Sie als Patient*in der Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH über Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren.

  1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen und ggf. seines Vertreters
    Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH
    Charlottenstraße 72
    14467 Potsdam
    Telefon: 0331 241-37002
    Telefax: 0331 241-98437000
    info@diagnostikevb.de
     
  2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
    Datenschutzbeauftragter der Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH
    Charlottenstraße 72
    14467 Potsdam
    datenschutz@klinikumevb.de
     
  3. Zwecke und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
    Die Verarbeitung der Gesundheitsdaten ist gemäß Artikel 9 Abs. 2 lit. h DSGVO i.V.m. § 22 Abs. 1 Nr. 1 lit. b Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zulässig, da sie zum Zweck der Gesundheitsvorsorge, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit eines Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik, die Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich oder für die Verwaltung von Systemen und Diensten im Gesundheits- und Sozialbereich oder aufgrund eines Vertrags des Patienten mit der Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH erforderlich ist und diese Daten vom ärztlichen Personal oder durch sonstige Personen, die einer entsprechenden Geheimhaltungspflicht unterliegen, oder unter deren Verantwortung verarbeitet werden.
     
  4. Empfänger
    Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nur dann an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder Sie eingewilligt haben. Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte / Psychotherapeuten, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Ärztekammern und privatärztliche Verrechnungsstellen sein.

    Die Übermittlung erfolgt überwiegend zum Zwecke der Abrechnung der bei Ihnen erbrachten Leistungen, zur Klärung von medizinischen und sich aus Ihrem Versicherungsverhältnis ergebenden Fragen. Im Einzelfall erfolgt die Übermittlung von Daten an weitere berechtigte Empfänger.
     
  5. Kategorien von personenbezogenen Daten
    Es werden Gesundheitsdaten verarbeitet, die gemäß Artikel 9 Abs. 1 DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten gehören.
     
  6. Dauer der Speicherung
    Die personenbezogenen Daten werden 10 Jahre nach der ärztlichen Untersuchung durch die Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH gelöscht, wenn nicht spezielle gesetzliche Anforderungen eine längere Aufbewahrung erforderlich machen. 
     
  7. Ihre Rechte als betroffene Person
    Es besteht ein Recht auf Auskunft seitens des o.g. Verantwortlichen über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung unrichtiger Daten oder auf Löschung, sofern einer der in Artikel 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z.B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden. Es besteht zudem das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der in Artikel 18 DSGVO genannten Voraussetzungen vorliegt und in den Fällen des Artikel 20 DSGVO das Recht auf Datenübertragbarkeit.
     
  8. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde
    Es besteht das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der betreffenden Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt. Das Beschwerderecht kann bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg geltend gemacht werden, die für die Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH zuständig ist.
     
  9. Erforderlichkeit der Bereitstellung der personenbezogenen Daten 
    Die Verpflichtung zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten ergibt sich aus dem Behandlungsvertrag. Ohne die Bereitstellung der personenbezogenen Daten sind die ärztliche Behandlung und die Abrechnung der Behandlungsleistungen nicht möglich.

Datenschutzinformationen für Patient*innen in Krankenhäusern

Im Rahmen Ihrer Behandlung bzw. Versorgung ist es erforderlich, personenbezogene und auch medizinische Daten über Ihre Person zu verarbeiten. Da die Vorgänge sowohl innerhalb unseres Klinikums als auch im Zusammenspiel mit weiteren an Ihrer Behandlung beteiligten Personen/​Institutionen des Gesundheitswesens nicht leicht zu überblicken sind, haben wir für Sie die nachfolgenden Informationen nach Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung zusammengestellt:

1. Verantwortlicher für Ihre Daten
Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
Charlottenstraße 72, 14467 Potsdam
Telefon: 0331 241-0
Fax: 0331 241-34010
info@klinikumevb.de
https://www.evb-gesundheit.de/klinikumevb
 

2. Zwecke, für die Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden
Im Rahmen Ihrer Behandlung werden Daten über Ihre Person, Ihren sozialen Status sowie die für die Behandlung notwendigen medizinischen Daten erhoben, erfasst, gespeichert, verarbeitet, abgefragt, genutzt, übermittelt usw. Insgesamt spricht man von der „Verarbeitung“ Ihrer Daten. Dieser Begriff der „Verarbeitung“ bildet den Oberbegriff über alle diese Tätigkeiten. Die Verarbeitung von Patientendaten im Krankenhaus ist aus Datenschutzgründen nur möglich, wenn eine gesetzliche Grundlage dies vorschreibt bzw. erlaubt oder Sie als Patient hierzu Ihre Einwilligung erteilt haben.

Für Ihre patientenbezogene Versorgung/​Behandlung notwendig sind dabei insbesondere Verarbeitungen Ihrer Daten aus präventiven, diagnostischen, therapeutischen, kurativen und auch nachsorgenden Gründen. Ebenso erfolgen Verarbeitungen – im Sinne einer bestmöglichen Versorgung – im Hinblick auf interdisziplinäre Konferenzen zur Analyse und Erörterung von Diagnostik und Therapie, zur Vor-, Mit-, Weiterversorgung bzgl. Diagnostik, Therapie, Befunden sowie Krankheits-/​Vitalstatus. Daneben werden Arztbriefe/​Berichte geschrieben und es erfolgen Verarbeitungen aus Qualitätssicherungsgründen, zum Erkennen und Bekämpfen von Krankenhausinfektionen sowie zur seelsorgerischen und sozialen Betreuung und zum Entlassmanagement.

Neben diesen patientenbezogenen Verarbeitungen bedarf es auch einer verwaltungsmäßigen Abwicklung Ihrer Behandlung. Dies bedingt im Wesentlichen die Verarbeitung Ihrer Daten zur Abrechnung Ihrer Behandlung, aus Gründen des Controllings/​der Rechnungsprüfung, zur Geltendmachung, Ausübung sowie Verteidigung und Durchsetzung von Rechtsansprüchen usw. Ferner erfolgen Datenverarbeitungen zu Zwecken der Ausbildung, der Fort- und Weiterbildung von Ärzten und von Angehörigen anderer Berufe des Gesundheitswesens, zur Forschung oder zu gesetzlich vorgesehenen Meldepflichten z.B. an die Polizei aufgrund des Melderechts, an staatliche Gesundheitsämter aufgrund des Infektionsschutzgesetzes, an das Krebsregister, sowie nicht zuletzt aus Gründen der Betreuung und Wartung von IT-Systemen und Anwendungen.

3. Von wem erhalten wir Ihre Daten?
Die entsprechenden Daten erheben wir grundsätzlich – sofern möglich – bei Ihnen selbst. Teilweise kann es jedoch auch vorkommen, dass wir von anderen Krankenhäusern, die etwa Ihre Erst-/​Vor-Behandlung durchgeführt haben, von niedergelassenen Ärzten, Fachärzten, Medizinischen Versorgungszentren usw. Sie betreffende personenbezogene Daten erhalten. Diese werden in unserem Klinikum im Sinne einer einheitlichen Dokumentation mit Ihren übrigen Daten zusammengeführt.

4. Wer hat Zugriff auf Ihre Daten?
Die an Ihrer Behandlung beteiligten Personen haben Zugriff auf Ihre Daten, wozu etwa auch Ärzte anderer Abteilungen zählen, die an einer fachübergreifenden Behandlung teilnehmen oder die Verwaltung, die bspw. die Abrechnung Ihrer Behandlung vornimmt. Ihre Daten werden vom Fachpersonal oder unter dessen Verantwortung verarbeitet. Dieses Fachpersonal unterliegt entweder dem Berufsgeheimnis oder einer Geheimhaltungspflicht. Der vertrauliche Umgang mit Ihren Daten wird gewährleistet!

5. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten durch das Klinikum
Die Grundlage dafür, dass das Klinikum Ihre Daten datenschutzrechtlich verarbeiten darf, ergibt sich hauptsächlich daraus, dass das Klinikum für die Versorgung und Behandlung von Patienten zuständig ist. Auf dieser Grundlage gibt es unterschiedliche Gesetze und Verordnungen, die dem Klinikum eine Verarbeitung der Daten erlauben. Genannt sei hier insbesondere die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), z.B. Art. 6, 9 DSGVO, die auch in Deutschland gilt und ausdrücklich regelt, dass Daten von Patienten verarbeitet werden dürfen. Daneben finden sich Grundlagen im deutschen Recht, etwa im Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) z.B. § 301 SGB V, im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) insbesondere § 22 BDSG, im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) in den §§ 630 ff. BGB und im Brandenburgischen Krankenhausentwicklungsgesetz (BbgKHEG), die eine Verarbeitung Ihrer Daten voraussetzen und erlauben.

Als Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung seien hier beispielhaft genannt:

  • Datenverarbeitungen zum Zwecke der Durchführung sowie Dokumentation des Behandlungsgeschehens einschließlich des innerärztlichen und interprofessionellen Austauschs im Krankenhaus über den Patienten für die Behandlung (Art. 9 Abs. 2 h, Abs. 3, Abs. 4 DSGVO i.V.m. §§ 630a ff, 630f BGB i.V.m. §§ 27 ff. BbgKHEG),
  • Datenübermittlung an „Externe“ im Sinne einer gemeinsamen Behandlung (im Team), Zuziehung externer Konsiliarärzte z.B. Labor, Telemedizin sowie Zuziehung externer Therapeuten (Art. 9 Abs. 2 h, Abs. 3, Abs. 4 DSGVO),
  • Datenübermittlung an die gesetzlichen Krankenkassen zum Zwecke der Abrechnung (Art. 9 Abs. 2 h, Abs. 3, Abs. 4 DSGVO i.V.m. § 301 SGB V),
  • Datenübermittlung zu Zwecken der Qualitätssicherung (Art. 9 Abs. 2i DSGVO i.V.m. § 299 SGB V i.V.m. § 136 SGB V bzw. den Richtlinien des G-BA).

Daneben sind Verarbeitungen auch in Fällen zulässig, in denen Sie uns Ihre Einwilligung erklärt haben.

6. Notwendigkeit der Angabe Ihrer Personalien
Die ordnungsgemäße administrative Abwicklung Ihrer Behandlung bedingt die Aufnahme Ihrer Personalien. Davon ausgenommen sind ausschließlich die Fälle der vertraulichen Geburt.

7. Mögliche Empfänger Ihrer Daten
Ihre Daten werden im Rahmen der Zweckbestimmung unter Beachtung der jeweiligen datenschutzrechtlichen Regelungen bzw. etwaiger vorliegender Einwilligungserklärungen erhoben und ggf. an Dritte übermittelt. Als derartige Dritte kommen insbesondere in Betracht:

  • gesetzliche Krankenkassen, sofern Sie gesetzlich versichert sind,
  • private Krankenversicherungen, sofern Sie privat versichert sind,
  • Unfallversicherungsträger,
  • Hausärzte,
  • weiter-, nach- bzw. mitbehandelnde Ärzte,
  • andere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung oder Behandlung,
  • Rehabilitationseinrichtungen,
  • Pflegeeinrichtungen,
  • externe Datenverarbeiter (sog. Auftragsverarbeiter), wie insbesondere die Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH für Labormedizin, Mikrobiologie und Pathologie, die Servicegesellschaft am Klinikum Ernst von Bergmann mbH für Logistik- und Archivierungsleistungen sowie die Cateringgesellschaft am Klinikum Ernst von Bergmann mbH für die Speisenversorgung; weitere externe Datenverarbeiter sind Medizintechnik- und Softwarehersteller, die mit der Wartung der technischen Systeme beauftragt sind (Eine Beauftragung von Auftragnehmern und Unterauftragnehmern in Drittländern erfolgt nur, wenn die für eine eventuelle Datenübermittlung notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen gem. Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind.),
  • Seelsorger,
  • Melde- und Auskunftsbehörden,
  • Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte,
  • Haftpflichtversicherer,
  • Versicherungsmakler,
  • Forschungseinrichtungen und medizinische Register (nur bei separater Einwilligung oder gesetzlicher Regelung z.B. Krebsregister),
  • Inkassounternehmen.

 

8. Welche Daten werden im Einzelnen übermittelt?
Sofern Daten übermittelt werden, hängt es im Einzelfall vom jeweiligen Empfänger ab, welche Daten dies sind. Bei einer Übermittlung entsprechend § 301 SGB V an Ihre Krankenkasse handelt es sich zum Beispiel um folgende Daten:

  1. Name des Versicherten,
  2. Geburtsdatum,
  3. Anschrift,
  4. Krankenversichertennummer,
  5. Versichertenstatus,
  6. den Tag, die Uhrzeit und den Grund der Aufnahme sowie die Einweisungsdiagnose, die Aufnahmediagnose, bei einer Änderung der Aufnahmediagnose die nachfolgenden Diagnosen, die voraussichtliche Dauer der Krankenhausbehandlung sowie, falls diese über- schritten wird, auf Verlangen der Krankenkasse die medizinische Begründung, bei Kleinkindern bis zu einem Jahr das Aufnahmegewicht,
  7. Datum und Art der jeweils im Krankenhaus durchgeführten Operationen und sonstigen Prozeduren,
  8. den Tag, die Uhrzeit und den Grund der Entlassung oder der Verlegung sowie die für die Krankenhausbehandlung maßgebliche Hauptdiagnose und die Nebendiagnosen,
  9. Angaben über die im jeweiligen Krankenhaus durchgeführten Rehabilitationsmaßnahmen sowie Aussagen zur Arbeitsfähigkeit und Vorschläge für die Art der weiteren Behandlung mit Angabe geeigneter Einrichtungen.

Zur Durchführung der Archivarbeiten werden die dafür notwendigen Daten bzw. Patientenakten an die Servicegesellschaft am Klinikum Ernst von Bergmann mbH übermittelt.

9. Behandlung aufgrund ästhetischer Operationen, Tätowierungen oder Piercings
Für den Fall, dass eine Krankheit vorliegt, für die der Verdacht besteht, dass sie Folge einer medizinisch nicht indizierten ästhetischen Operation, einer Tätowierung oder eines Piercings ist, muss auch diesbezüglich eine Meldung an die Krankenkasse erfolgen.

10. Widerruf erteilter Einwilligungen
Wenn die Verarbeitung Ihrer Daten auf einer Einwilligung beruht, die Sie dem Klinikum gegenüber erklärt haben, dann steht Ihnen das Recht zu, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Diese Erklärung können Sie – schriftlich/​per Mail/​Fax – an das Klinikum richten. Einer Angabe von Gründen bedarf es dafür nicht. Ihr Widerruf gilt allerdings erst ab dem Zeitpunkt, zu dem Sie diesen aussprechen. Er hat keine Rückwirkung. Die Verarbeitung Ihrer Daten bis zu diesem Zeitpunkt bleibt rechtmäßig.

11. Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen des Klinikums
Sofern das Klinikum zur Durchsetzung seiner Ansprüche gegen Sie selbst oder Ihre Krankenkasse gezwungen ist, anwaltliche oder gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da die vom Klinikum gestellte Rechnung nicht beglichen wird, kann es (zu Zwecken der Rechteverfolgung) die dafür notwendigen Daten zu Ihrer Person und Ihrer Behandlung offenbaren. Gleiches gilt für die Abwehr von Ansprüchen gegen das Klinikum und seine Mitarbeiter (Art. 9 Abs. 2 f DSGVO).

12. Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?
Das Klinikum ist gem. § 630 f BGB dazu verpflichtet, eine Dokumentation über Ihre Behandlung zu führen. Dieser Verpflichtung kann das Klinikum in Form einer in Papierform oder elektronisch geführten Patientenakte nachkommen. Diese Patientendokumentation wird auch nach Abschluss Ihrer Behandlung für lange Zeit vom Klinikum verwahrt. Auch dazu ist das Klinikum gesetzlich verpflichtet.

Mit der Frage, wie lange die Dokumente im Einzelnen in Krankenhäusern aufzubewahren sind, beschäftigen sich viele spezielle gesetzliche Regelungen. Zu nennen sind etwa hier das Strahlenschutzgesetz (StrlSchG), die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO), das Transfusionsgesetz (TFG) und viele mehr. Diese gesetzlichen Regelungen schreiben unterschiedliche Aufbewahrungsfristen vor. Daneben ist zu beachten, dass Krankenhäuser Patientenakten auch aus Gründen der Beweissicherung bis zu 30 Jahre lang aufbewahren. Dies folgt aus der Höchstverjährungsfrist des § 199 Abs. 2 BGB  spätestens in 30 Jahren verjähren. Ein Haftungsprozess könnte also erst Jahrzehnte nach Beendigung der Behandlung gegen den Krankenhausträger anhängig gemacht werden. Würde das Krankenhaus mit der Schadensersatzforderung eines Patienten wegen eines behaupteten Behandlungsfehlers konfrontiert und wären die entsprechenden Krankenunterlagen inzwischen vernichtet, könnte dies zu erheblichen prozessualen Nachteilen für das Krankenhaus führen. Aus diesem Grunde wird Ihre Patientenakte bis zu 30 Jahre lang aufbewahrt.

13. Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung usw.
Ihnen stehen sog. Betroffenenrechte zu, d.h. Rechte, die Sie als im Einzelfall betroffene Person ausüben können. Diese Rechte können Sie gegenüber dem Klinikum geltend machen:

  • Recht auf Auskunft, Art. 15 DSGVO: Sie haben das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden gespeicherten personenbezogenen Daten.
  • Recht auf Berichtigung, Art. 16 DSGVO: Wenn Sie feststellen, dass unrichtige Daten zu Ihrer Person verarbeitet werden, können Sie Berichtigung verlangen. Unvollständige Daten müssen unter Berücksichtigung des Zwecks der Verarbeitung vervollständigt werden.
  • Recht auf Löschung, Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer Daten zu verlangen, wenn bestimmte Löschgründe vorliegen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn diese zu dem Zweck, zu dem sie ursprünglich erhoben oder verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind.
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten. Dies bedeutet, dass Ihre Daten zwar nicht gelöscht, aber gekennzeichnet werden, um ihre weitere Verarbeitung oder Nutzung einzuschränken.
  • Recht auf Widerspruch gegen unzumutbare Datenverarbeitung, Art. 21 DSGVO: Sie haben grundsätzlich ein allgemeines Widerspruchsrecht auch gegen rechtmäßige Datenverarbeitungen, die im öffentlichen Interesse liegen, in Ausübung öffentlicher Gewalt oder aufgrund des berechtigten Interesses einer Stelle erfolgen.

 

14. Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde wegen Datenschutzverstößen
Unabhängig davon, dass es Ihnen auch freisteht, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten datenschutzrechtlich nicht zulässig ist. Dies ergibt sich aus Art. 77 DSGVO. Die Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde kann formlos erfolgen. Die Aufsichtsbehörde ist: Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg Stahnsdorfer Damm 77, 14532 Kleinmachnow

Datenschutzbeauftragter der Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
Bernhard Giese-Leung
Charlottenstraße 72, 14467 Potsdam
Telefon 0331 241-34004
E-Mail: datenschutz@klinikumevb.de

Im Rahmen Ihrer Behandlung bzw. Versorgung ist es erforderlich, personenbezogene und auch medizinische Daten über Ihre Person zu verarbeiten. Da die Vorgänge sowohl innerhalb unseres Klinikums als auch im Zusammenspiel mit weiteren an Ihrer Behandlung beteiligten Personen/​Institutionen des Gesundheitswesens nicht leicht zu überblicken sind, haben wir für Sie die nachfolgenden Informationen nach Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung zusammengestellt:

1. Verantwortlicher für Ihre Daten ist
Klinikum Westbrandenburg GmbH
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
Telefon: 0331 241-0
Fax: 0331 241-34000
info@klinikumwb.de
www.klinikumwb.de

2. Zwecke, für die Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden
Im Rahmen Ihrer Behandlung werden Daten über Ihre Person, Ihren sozialen Status sowie die für die Behandlung notwendigen medizinischen Daten erhoben, erfasst, gespeichert, verarbeitet, abgefragt, genutzt, übermittelt usw. Insgesamt spricht man von der „Verarbeitung“ Ihrer Daten. Dieser Begriff der „Verarbeitung“ bildet den Oberbegriff über alle diese Tätigkeiten. Die Verarbeitung von Patientendaten im Krankenhaus ist aus Datenschutzgründen nur möglich, wenn eine gesetzliche Grundlage dies vorschreibt bzw. erlaubt oder Sie als Patient hierzu Ihre Einwilligung erteilt haben.

Für Ihre patientenbezogene Versorgung/​Behandlung notwendig sind dabei insbesondere Verarbeitungen Ihrer Daten aus präventiven, diagnostischen, therapeutischen, kurativen und auch nachsorgenden Gründen. Ebenso erfolgen Verarbeitungen – im Sinne einer bestmöglichen Versorgung – im Hinblick auf interdisziplinäre Konferenzen zur Analyse und Erörterung von Diagnostik und Therapie, zur Vor-, Mit-, Weiterversorgung bzgl. Diagnostik, Therapie, Befunden sowie Krankheits-/​Vitalstatus. Daneben werden Arztbriefe/​Berichte geschrieben und es erfolgen Verarbeitungen aus Qualitätssicherungsgründen, zum Erkennen und Bekämpfen von Krankenhausinfektionen sowie zur seelsorgerischen und sozialen Betreuung und zum Entlassmanagement.

Neben diesen patientenbezogenen Verarbeitungen bedarf es auch einer verwaltungsmäßigen Abwicklung Ihrer Behandlung. Dies bedingt im Wesentlichen die Verarbeitung Ihrer Daten zur Abrechnung Ihrer Behandlung, aus Gründen des Controllings/​der Rechnungsprüfung, zur Geltendmachung, Ausübung sowie Verteidigung und Durchsetzung von Rechtsansprüchen usw. Ferner erfolgen Datenverarbeitungen zu Zwecken der Ausbildung, der Fort- und Weiterbildung von Ärzten und von Angehörigen anderer Berufe des Gesundheitswesens, zur Forschung oder zu gesetzlich vorgesehenen Meldepflichten z.B. an die Polizei aufgrund des Melderechts, an staatliche Gesundheitsämter aufgrund des Infektionsschutzgesetzes, an das Krebsregister, sowie nicht zuletzt aus Gründen der Betreuung und Wartung von IT-Systemen und Anwendungen.

3. Von wem erhalten wir Ihre Daten?
Die entsprechenden Daten erheben wir grundsätzlich – sofern möglich – bei Ihnen selbst. Teilweise kann es jedoch auch vorkommen, dass wir von anderen Krankenhäusern, die etwa Ihre Erst-/​Vor-Behandlung durchgeführt haben, von niedergelassenen Ärzten, Fachärzten, Medizinischen Versorgungszentren usw. Sie betreffende personenbezogene Daten erhalten. Diese werden in unserem Klinikum im Sinne einer einheitlichen Dokumentation mit Ihren übrigen Daten zusammengeführt.

4. Wer hat Zugriff auf Ihre Daten?
Die an Ihrer Behandlung beteiligten Personen haben Zugriff auf Ihre Daten, wozu etwa auch Ärzte anderer Abteilungen zählen, die an einer fachübergreifenden Behandlung teilnehmen oder die Verwaltung, die bspw. die Abrechnung Ihrer Behandlung vornimmt. Ihre Daten werden vom Fachpersonal oder unter dessen Verantwortung verarbeitet. Dieses Fachpersonal unterliegt entweder dem Berufsgeheimnis oder einer Geheimhaltungspflicht. Der vertrauliche Umgang mit Ihren Daten wird gewährleistet!

5. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten durch die Klinikum Westbrandenburg GmbH (KWB)
Die Grundlage dafür, dass das Klinikum Ihre Daten datenschutzrechtlich verarbeiten darf, ergibt sich hauptsächlich daraus, dass das Klinikum für die Versorgung und Behandlung von Patienten zuständig ist. Auf dieser Grundlage gibt es unterschiedliche Gesetze und Verordnungen, die dem Klinikum eine Verarbeitung der Daten erlauben. Genannt sei hier insbesondere die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), z.B. Art. 6, 9 DSGVO, die auch in Deutschland gilt und ausdrücklich regelt, dass Daten von Patienten verarbeitet werden dürfen. Daneben finden sich Grundlagen im deutschen Recht, etwa im Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) z.B. § 301 SGB V, im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) insbesondere § 22 BDSG, im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) in den §§ 630 ff. BGB und im Brandenburgischen Krankenhausentwicklungsgesetz (BbgKHEG), die eine Verarbeitung Ihrer Daten voraussetzen und erlauben.

Als Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung seien hier beispielhaft genannt:

  • Datenverarbeitungen zum Zwecke der Durchführung sowie Dokumentation des Behandlungsgeschehens einschließlich des innerärztlichen und interprofessionellen Austauschs im Krankenhaus über den Patienten für die Behandlung (Art. 9 Abs. 2 h, Abs. 3, Abs. 4 DSGVO i.V.m. §§ 630a ff, 630f BGB i.V.m. §§ 27 ff. BbgKHEG),
  • Datenübermittlung an „Externe“ im Sinne einer gemeinsamen Behandlung (im Team), Zuziehung externer Konsiliarärzte z.B. Labor, Telemedizin sowie Zuziehung externer Therapeuten (Art. 9 Abs. 2 h, Abs. 3, Abs. 4 DSGVO),
  • Datenübermittlung an die gesetzlichen Krankenkassen zum Zwecke der Abrechnung (Art. 9 Abs. 2 h, Abs. 3, Abs. 4 DSGVO i.V.m. § 301 SGB V),
  • Datenübermittlung zu Zwecken der Qualitätssicherung (Art. 9 Abs. 2i DSGVO i.V.m. § 299 SGB V i.V.m. § 136 SGB V bzw. den Richtlinien des G-BA).

Daneben sind Verarbeitungen auch in Fällen zulässig, in denen Sie uns Ihre Einwilligung erklärt haben.

6. Notwendigkeit der Angabe Ihrer Personalien
Die ordnungsgemäße administrative Abwicklung Ihrer Behandlung bedingt die Aufnahme Ihrer Personalien. Davon ausgenommen sind ausschließlich die Fälle der vertraulichen Geburt.

7. Mögliche Empfänger Ihrer Daten
Ihre Daten werden im Rahmen der Zweckbestimmung unter Beachtung der jeweiligen datenschutzrechtlichen Regelungen bzw. etwaiger vorliegender Einwilligungserklärungen erhoben und ggf. an Dritte übermittelt. Als derartige Dritte kommen insbesondere in Betracht:

  • gesetzliche Krankenkassen, sofern Sie gesetzlich versichert sind,
  • private Krankenversicherungen, sofern Sie privat versichert sind,
  • Unfallversicherungsträger,
  • Hausärzte,
  • weiter-, nach- bzw. mitbehandelnde Ärzte,
  • andere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung oder Behandlung,
  • Rehabilitationseinrichtungen,
  • Pflegeeinrichtungen,
  • externe Datenverarbeiter (sog. Auftragsverarbeiter), wie insbesondere die Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH für ambulante und stationäre Abrechnung, Medizincontrolling, MDK-Management, Koordination unversicherter Patienten, Qualitätsmanagement, Versicherungs- und Schadensfallmanagement sowie für IT-Servicearbeiten, die Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH für Labormedizin, Mikrobiologie und Pathologie, die Servicegesellschaft am Klinikum Ernst von Bergmann mbH für Logistik- und Archivierungsleistungen sowie die Cateringgesellschaft am Klinikum Ernst von Bergmann mbH für die Speisenversorgung; weitere externe Datenverarbeiter sind Medizintechnik- und Softwarehersteller, die mit der Wartung der technischen Systeme beauftragt sind (Eine Beauftragung von Auftragnehmern und Unterauftragnehmern in Drittländern erfolgt nur, wenn die für eine eventuelle Datenübermittlung notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen gem. Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind.),
  • Seelsorger,
  • Melde- und Auskunftsbehörden,
  • Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte,
  • Haftpflichtversicherer,
  • Versicherungsmakler,
  • Forschungseinrichtungen und medizinische Register (nur bei separater Einwilligung oder gesetzlicher Regelung z.B. Krebsregister),
  • Inkassounternehmen.

8. Welche Daten werden im Einzelnen übermittelt?
Sofern Daten übermittelt werden, hängt es im Einzelfall vom jeweiligen Empfänger ab, welche Daten dies sind. Bei einer Übermittlung entsprechend § 301 SGB V an Ihre Krankenkasse handelt es sich zum Beispiel um folgende Daten:

  1. Name des Versicherten,
  2. Geburtsdatum,
  3. Anschrift,
  4. Krankenversichertennummer,
  5. Versichertenstatus,
  6. den Tag, die Uhrzeit und den Grund der Aufnahme sowie die Einweisungsdiagnose, die Aufnahmediagnose, bei einer Änderung der Aufnahmediagnose die nachfolgenden Diagnosen, die voraussichtliche Dauer der Krankenhausbehandlung sowie, falls diese über- schritten wird, auf Verlangen der Krankenkasse die medizinische Begründung, bei Kleinkindern bis zu einem Jahr das Aufnahmegewicht,
  7. Datum und Art der jeweils im Krankenhaus durchgeführten Operationen und sonstigen Prozeduren,
  8. den Tag, die Uhrzeit und den Grund der Entlassung oder der Verlegung sowie die für die Krankenhausbehandlung maßgebliche Hauptdiagnose und die Nebendiagnosen,
  9. Angaben über die im jeweiligen Krankenhaus durchgeführten Rehabilitationsmaßnahmen sowie Aussagen zur Arbeitsfähigkeit und Vorschläge für die Art der weiteren Behandlung mit Angabe geeigneter Einrichtungen.

Zur Durchführung der Archivarbeiten werden die dafür notwendigen Daten bzw. Patientenakten an die Servicegesellschaft am Klinikum Ernst von Bergmann mbH übermittelt.

9. Behandlung aufgrund ästhetischer Operationen, Tätowierungen oder Piercings
Für den Fall, dass eine Krankheit vorliegt, für die der Verdacht besteht, dass sie Folge einer medizinisch nicht indizierten ästhetischen Operation, einer Tätowierung oder eines Piercings ist, muss auch diesbezüglich eine Meldung an die Krankenkasse erfolgen.

10. Widerruf erteilter Einwilligungen
Wenn die Verarbeitung Ihrer Daten auf einer Einwilligung beruht, die Sie dem Klinikum gegenüber erklärt haben, dann steht Ihnen das Recht zu, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Diese Erklärung können Sie – schriftlich/​per Mail/​Fax – an das Klinikum richten. Einer Angabe von Gründen bedarf es dafür nicht. Ihr Widerruf gilt allerdings erst ab dem Zeitpunkt, zu dem Sie diesen aussprechen. Er hat keine Rückwirkung. Die Verarbeitung Ihrer Daten bis zu diesem Zeitpunkt bleibt rechtmäßig.

11. Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen des Klinikums
Sofern das Klinikum zur Durchsetzung seiner Ansprüche gegen Sie selbst oder Ihre Krankenkasse gezwungen ist, anwaltliche oder gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da die vom Klinikum gestellte Rechnung nicht beglichen wird, kann es (zu Zwecken der Rechteverfolgung) die dafür notwendigen Daten zu Ihrer Person und Ihrer Behandlung offenbaren. Gleiches gilt für die Abwehr von Ansprüchen gegen das Klinikum und seine Mitarbeiter (Art. 9 Abs. 2 f DSGVO).

12. Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?
Das Klinikum ist gem. § 630 f BGB dazu verpflichtet, eine Dokumentation über Ihre Behandlung zu führen. Dieser Verpflichtung kann das Klinikum in Form einer in Papierform oder elektronisch geführten Patientenakte nachkommen. Diese Patientendokumentation wird auch nach Abschluss Ihrer Behandlung für lange Zeit vom Klinikum verwahrt. Auch dazu ist das Klinikum gesetzlich verpflichtet.

Mit der Frage, wie lange die Dokumente im Einzelnen in Krankenhäusern aufzubewahren sind, beschäftigen sich viele spezielle gesetzliche Regelungen. Zu nennen sind etwa hier das Strahlenschutzgesetz (StrlSchG), die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO), das Transfusionsgesetz (TFG) und viele mehr. Diese gesetzlichen Regelungen schreiben unterschiedliche Aufbewahrungsfristen vor. Daneben ist zu beachten, dass Krankenhäuser Patientenakten auch aus Gründen der Beweissicherung bis zu 30 Jahre lang aufbewahren. Dies folgt aus der Höchstverjährungsfrist des § 199 Abs. 2 BGB  spätestens in 30 Jahren verjähren. Ein Haftungsprozess könnte also erst Jahrzehnte nach Beendigung der Behandlung gegen den Krankenhausträger anhängig gemacht werden. Würde das Krankenhaus mit der Schadensersatzforderung eines Patienten wegen eines behaupteten Behandlungsfehlers konfrontiert und wären die entsprechenden Krankenunterlagen inzwischen vernichtet, könnte dies zu erheblichen prozessualen Nachteilen für das Krankenhaus führen. Aus diesem Grunde wird Ihre Patientenakte bis zu 30 Jahre lang aufbewahrt.

13. Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung usw.

Ihnen stehen sog. Betroffenenrechte zu, d.h. Rechte, die Sie als im Einzelfall betroffene Person ausüben können. Diese Rechte können Sie gegenüber dem Klinikum geltend machen:

  • Recht auf Auskunft, Art. 15 DSGVO
    Sie haben das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden gespeicherten personenbezogenen Daten.
  • Recht auf Berichtigung, Art. 16 DSGVO
    Wenn Sie feststellen, dass unrichtige Daten zu Ihrer Person verarbeitet werden, können Sie Berichtigung verlangen. Unvollständige Daten müssen unter Berücksichtigung des Zwecks der Verarbeitung vervollständigt werden.
  • Recht auf Löschung, Art. 17 DSGVO
    Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer Daten zu verlangen, wenn bestimmte Löschgründe vorliegen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn diese zu dem Zweck, zu dem sie ursprünglich erhoben oder verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind.
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, Art. 18 DSGVO
    Sie haben das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten. Dies bedeutet, dass Ihre Daten zwar nicht gelöscht, aber gekennzeichnet werden, um ihre weitere Verarbeitung oder Nutzung einzuschränken.
  • Recht auf Widerspruch gegen unzumutbare Datenverarbeitung, Art. 21 DSGVO
    Sie haben grundsätzlich ein allgemeines Widerspruchsrecht auch gegen rechtmäßige Datenverarbeitungen, die im öffentlichen Interesse liegen, in Ausübung öffentlicher Gewalt oder aufgrund des berechtigten Interesses einer Stelle erfolgen.

14. Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde wegen Datenschutzverstößen
Unabhängig davon, dass es Ihnen auch freisteht, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten datenschutzrechtlich nicht zulässig ist. Dies ergibt sich aus Art. 77 DSGVO. Die Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde kann formlos erfolgen.

Die Aufsichtsbehörde ist: Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg Stahnsdorfer Damm 77, 14532 Kleinmachnow

15. Datenschutzbeauftragter des Krankenhauses
Das Klinikum hat einen Datenschutzbeauftragten bestellt. Seine Kontaktdaten lauten:

Datenschutzbeauftragter der Klinikum Westbrandenburg gemeinnützige GmbH
Bernhard Giese-Leung
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam 
Telefon: 0331 241-34004 
E-Mail: datenschutz@klinikumevb.de

Datenschutzinformation Videobeobachtung

Datenschutzinformation zur Videobeobachtung auf dem Gelände des Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam.

Diese Datenschutzinformation soll Sie als von der Verarbeitung personenbezogener Daten in Form der Erhebung von Bildmaterial betroffene Person über den Umfang und den Zweck des Einsatzes von Videokameras auf dem Außengelände der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH (Charlottenstraße 72) informieren.

  1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen und ggf. seines Vertreters
    Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
    Charlottenstraße 72
    14467 Potsdam
    Telefon: 0331 241-0
    Telefax: 0331 241-34010
    info@klinikumevb.de
     
  2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
    Datenschutzbeauftragter der Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
    Charlottenstraße 72
    14467 Potsdam
    datenschutz@klinikumevb.de
     
  3. Zwecke und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
    Die Videoüberwachung dient der Einlasskontrolle und dem Schutz vor Einbrüchen, Diebstählen und Vandalismus. Rechtsgrundlage für die Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Bereichen des Klinikums ist die Wahrnehmung berechtigter Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 f DSGVO. Berechtigtes Interesse und Zweck der Verarbeitung ist die Wahrnehmung unseres Hausrechts und der Schutz des Eigentums.
     
  4. Speicherdauer oder Kriterien für die Festlegung der Dauer
    Die Videoüberwachung erfolgt in Echtzeit. Die Daten werden direkt übertragen und nicht gespeichert.
     
  5. Empfänger oder Kategorien von Empfängern der Daten (sofern eine Datenübermittlung stattfindet)
    Die Daten werden an Auftragsverarbeiter übermittelt, die mit der Objektüberwachung des Geländes beauftragt sind.
     
  6. Betroffenenrechte
    Ihnen stehen sämtliche Betroffenenrechte nach Art. 15 ff. DSGVO, insbesondere Auskunft, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung zu. Darüber hinaus steht Ihnen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde zu, z.B. bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg.

Information gemäß § 6 Abs. 4 Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG)

Der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH ist es gemäß § 6 Abs. 1 Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) erlaubt, Patientendaten, die während der Behandlung im Klinikum erhoben wurden, zur Qualitätssicherung, zur Förderung der Patientensicherheit, zur medizinischen, rehabilitativen und pflegerischen Forschung sowie zu statistischen Zwecken einschließlich der Gesundheitsberichterstattung weiterzuverarbeiten, insofern sie für diese Zwecke erforderlich sind. Die Daten werden pseudonymisiert verarbeitet, d.h. dass der Name und der Vorname nicht in die Weiterverarbeitung der Versorgungsdaten übernommen, sondern durch eine Nummer ersetzt werden. Die pseudonymisierten Daten werden im Rahmen der Weiterverarbeitung nur an Dritte weitergegeben, wenn eine Einwilligung oder eine gesetzliche Vorschrift dies vorsieht.

Die Daten werden anonymisiert, sobald dies im Rahmen der Weiterverarbeitung für den jeweiligen Zweck möglich ist. Bei einer Anonymisierung werden die Daten derart verändert, sodass diese anhand der Informationen und Einzelangaben nicht mehr einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können.

Das Klinikum führt folgende Weiterverarbeitungen von Versorgungsdaten zur Qualitätssicherung, zur Förderung der Patientensicherheit und zu Forschungszwecken durch:

Die Studie „PotsdAwake“ ist eine eigeninitiierte, retrospektive, nichtinterventionelle Studie der Klinik für Neurochirurgie zur Untersuchung der Aufwachphase aus der Narkose bei Patienten mit Hydrozephalus im Vergleich mit Patienten, die eine Shuntoperation, eine Hirnbiopsie oder eine Lendenwirbelsäulenoperation erhalten haben. Für die Studie ist die Verarbeitung der Daten der Patienten der Klinik für Neurochirurgie des Zeitraums 2005 bis heute erforderlich, bei denen die genannten operativen Eingriffe durchgeführt worden sind.

In der retrospektiven Studie „PotsTrainNSx“ wird der Einfluss der neurochirurgischen Ausbildung von Assistenzärzten in Weiterbildung zum Facharzt für Neurochirurgie auf das Auftreten von Komplikationen bei Operationen und das Operationsergebnis bei Patienten der Klinik für Neurochirurgie untersucht. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen Patienten der Klinik für Neurochirurgie der Kohorten "Hirnbiopsie", "Shunt" und "Lendenwirbelsäule" jeweils unterteilt nach den Operateuren „Facharzt für Neurochirurgie“ (Gruppe „Facharzt-Operateur“) oder „Facharzt supervidierter Assistenzarzt in Weiterbildung“ (Gruppe „Assistenzarzt-Operateur“). Es werden Patientendaten aus den genannten Kohorten der Klinik für Neurochirurgie des Zeitraums 2005 bis heute untersucht.

Daternschutzinformation für Patient*innen und ehemalige Mitarbeitende im Rahmen des Forschungsprojekts "Krankenhausbetten-Kapazitätsprognose"

Diese Datenschutzinformation soll Sie als ehemalige Mitarbeitende und Patient*in einer Arztpraxis der Poliklinik Ernst von Bergmann, des MVZ Medizinsiches Versorgungszentrum sowie der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes mit dem Hasso-Plattner-Institut informieren. Die Datenschutzerklärung für die Behandlung in einem unserer Krankenhäuser steht Ihnen direkt vor Ort zur Verfügung.

Das Klinikum EvB, die Poliklinik EvB und das MVZ, alle Teil der EvB Gruppe, kooperieren mit dem Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH HPI im Rahmen des Forschungsprojekts „Krankenhausbetten – Kapazitätsprognose mit künstlicher Intelligenz KaKI“. Dieses Projekt ist Teil einer Lehrveranstaltung des HPI im Zeitraum 2024-2026.

Mittels KI-Technologien soll erreicht werden, das mögliche Patientenaufkommen und auch die Anzahl an verfügbaren Betten möglichst tagesaktuell vorherzusagen. Die dafür benötigten anonymisierten Patientendaten werden unter den folgendne Datenschutzbedingungen erhoben:

Datenschutzinformation gemäß Art. 14 DSGVO für Patient*innen und ehemalische Mitarbeitende im Rahmen des Forschungsprojektes "Krankenhausbetten-Kapazitätsprogmose"


1. Allgemeines zur Datenverarbeitung
Mit dieser Datenschutzerklärung informieren wir ehemalige Patienten, die zwischen 01.01.2013 bis 30.09.2023 im Klinikum Ernst von Bergmann stationär oder als Notfall-Patient oder in der Poliklinik Ernst von Bergmann oder im MVZ Medizinisches Versorgungszentrum ambulant behandelt wurden, sowie ehemalige Beschäftigte, die im Zeitraum 01.01.2013 bis 30.09.2023 im Klinikum Ernst von Bergmann beschäftigt waren, über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten in Form der Anonymisierung zum Zwecke der Durchführung eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts. Die Datenschutzerklärung für die Behandlung in einem unserer Krankenhäuser steht Ihnen direkt vor Ort zur Verfügung.

Die Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH, die Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH und die MVZ Medizinisches Versorgungszentrum GmbH kooperieren zusammen mit der Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH („HPI“) im Rahmen des Forschungsprojekts „Krankenhausbetten-Kapazitätsprognose mit künstlicher Intelligenz (KaKI)“.

Das Forschungsprojekt, welches im Rahmen einer Lehrveranstaltung des HPI im Zeitraum 2024 – 2026 stattfindet, geht der Frage nach, inwieweit mittels Einsatzes von künstlicher Intelligenz auf Basis einer Analyse historischer, anonymisierter und teilweise aggregierter Krankenhauspatient*innen- und Krankenhausbeschäftigtendaten eine Vorhersage der voraussichtlich zur Verfügung stehenden Krankenhausbettenkapazität für einen Zeitraum von 1-14 Tagen und damit einhergehend eine Reaktion bei voraussichtlicher Überbelegung in Krankenhäusern möglich ist.  Zu diesem Zweck werden innerhalb von Teilprojekten im Rahmen des Forschungsprojekts historische Daten für eine Verweildauerprognose, eine Notfallvorhersage und für eine Personalprognose anonymisiert, nach deren wissenschaftlicher Analyse die Berechnung der Anzahl der zur Verfügung stehenden Krankenhausbetten im Klinikum Ernst von Bergmann ermöglicht werden soll. 

Diese Datenschutzinformation findet dabei für die Verarbeitung in Form der Anonymisierung von historischen Patient*innendaten des Klinikum Ernst von Bergmann, der Poliklinik Ernst von Bergmann und des MVZ Medizinisches Versorgungszentrum, sowie für die Anonymisierung von historischen Beschäftigtendaten des Klinikum Ernst von Bergmann im Rahmen des vorbezeichneten Forschungsprojekts Anwendung. 


2. Gemeinsam Verantwortliche für den Datenschutz
Die Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH, die Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH und die MVZ Medizinisches Versorgungszentrum GmbH arbeiten im Rahmen des Forschungsprojekts mit der Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH („HPI“) zusammen. Im Rahmen des Forschungsprojekts legen wir und das Hasso-Plattner-Institut die Zwecke und Mittel für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gemeinsam fest. Entsprechend sind das Klinikum Ernst von Bergmann und das HPI gemeinsam verantwortlich für die Datenverarbeitung gemäß Art. 26 Abs. 1 S.1 DSGVO.

a. Namen und Anschriften der gemeinsam Verantwortlichen:
Klinikum Ernst von Bergmann
Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
Deutschland
info@klinikumevb.de

Vertreter des Verantwortlichen: Geschäftsführung der Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH

Poliklinik Ernst von Bergmann
Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
Deutschland
info@poliklinikevb.de

Vertreter des Verantwortlichen: Geschäftsführung der Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH

MVZ Medizinisches Versorgungszentrum
MVZ Medizinisches Versorgungszentrum GmbH
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
Deutschland
info@mvzevb.de

Vertreter des Verantwortlichen: Geschäftsführung des medizinisches Versorgungszentrum GmbH

Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering
Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH
Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3
14482 Potsdam
Deutschland
Telefon: +49 (0)331 5509-0
hpi-info@hpi.de 


b. Kontaktdaten der Datenschutzbeauftragten der gemeinsam Verantwortlichen
Klinikum Ernst von Bergmann, MVZ Medizinisches Versorgungszentrum und Poliklinik Ernst von Bergmann:
Bernhard Giese-Leung
Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
Deutschland
Telefon: +49 (0)331 241-34004
datenschutz@klinikumevb.de

Hasso-Plattner-Institut
Datenschutzbeauftragter der Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH,
Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3,
14482 Potsdam,
datenschutz@hpi.de


c. Informationen zum Wesentlichen der Vereinbarung über die gemeinsame Verarbeitung
Als gemeinsam Verantwortliche sind das Klinikum Ernst von Bergmann, das MVZ Medizinisches Versorgungszentrum, die Poliklinik Ernst von Bergmann und das Hasso-Plattner-Institut gemeinsam für die Verarbeitung Ihrer Daten verantwortlich. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben haben das Klinikum Ernst von Bergmann und das Hasso-Plattner-Institut eine schriftliche Vereinbarung zur gemeinsamen Verantwortlichkeit gemäß Art. 26 DSGVO abgeschlossen. 

In der Vereinbarung haben das Klinikum Ernst von Bergmann, das MVZ Medizinisches Versorgungszentrum, die Poliklinik Ernst von Bergmann und das Hasso-Plattner-Institut festgelegt, dass jeder Verantwortliche im eigenen Verantwortungsbereich die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zu gewährleisten hat, jedoch beide Verantwortliche gleichermaßen für die Rechtmäßigkeit der gemeinsamen Verarbeitungen verantwortlich sind. 

In der Vereinbarung haben das Klinikum Ernst von Bergmann, das MVZ Medizinisches Versorgungszentrum, die Poliklinik Ernst von Bergmann und das Hasso-Plattner-Institut ferner festgelegt, welcher Verantwortliche welche Aufgabe im Rahmen der Datenverarbeitung übernimmt. Zur Erreichung der verfolgten Zwecke ist eine übergreifende Zusammenarbeit der Verantwortlichen betreffend die Auswahl der benötigten Daten geplant, wobei die endgültige Entscheidung, welche Daten zur Verfügung gestellt werden und wie die Anonymisierung erfolgt, beim Klinikum Ernst von Bergmann liegt. Gemäß der Vereinbarung ist das Klinikum Ernst von Bergmann ferner für die Verarbeitung in Form der Anonymisierung der personenbezogenen Daten von Patienten und Mitarbeitern zuständig. Das Hasso-Plattner-Institut ist für die Auswertung der anonymisierten Daten zur Erstellung von KI-Algorithmen zuständig, welche eine Vorhersage der Krankenhausbettenkapazitäten ermöglichen sollen. 

Die personenbezogenen Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, von ehemaligen Patient*innen und ehemaligen Beschäftigten, die für die Zwecke der Durchführung des Forschungsprojekts in Form der Anonymisierung nach Maßgabe von Ziffer 3 (weiter-)verarbeitet werden, werden ausschließlich innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur des Klinikum Ernst von Bergmann und dort angestellten IT-Administratoren auf einem ebenfalls in eigener IT-Infrastruktur gehosteten Anonymisierungsserver anonymisiert. Das Hasso-Plattner-Institut erhält ausschließlich lesenden Zugriff auf die bereits vollständig anonymisierten Daten, die auf einem separaten, ebenfalls innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur des Klinikum Ernst von Bergmann gehosteten Forschungsserver gespeichert werden. Das Hasso-Plattner-Institut hat keinen Zugriff auf den Anonymisierungsserver und damit keinen Zugriff auf personenbezogene Daten von Ihnen. 

In der Vereinbarung haben das Klinikum Ernst von Bergmann, das MVZ Medizinisches Versorgungszentrum, die Poliklinik Ernst von Bergmann und das Hasso-Platter-Institut ferner festgelegt, wie Ihre Rechte als Betroffener sichergestellt werden und welche Verpflichtungen jede Partei zur Erfüllung der Pflichten der DSGVO treffen. Dies betrifft insbesondere die Ausübung der Rechte der betroffenen Personen und die Erfüllung der Informationspflichten nach Art. 13 und 14 DSGVO. Die Erfüllung der Informationspflichten gegenüber Betroffenen fällt in den Zuständigkeitsbereich des Klinikums Ernst von Bergmann, das auch als Anlaufstelle für die Geltendmachung der Betroffenenrechte fungiert.

Alle Parteien haben in der Vereinbarung ferner festgelegt, dass sie innerhalb ihres festgelegten Aufgaben- und Verantwortungsbereichs geeignete technische und organisatorischen Maßnahmen implementieren, die gewährleisten, dass die Verarbeitung im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Vorschriften und den Rechten der betroffenen Personen steht.


d. Zentrale Anlaufstelle für Betroffenenanfragen
Im Hinblick auf die Datenschutzrechte von Betroffenen gemäß Art. 15 - 22 DSGVO (siehe Ziffer 7 unten), haben das Klinikum Ernst von Bergmann, das MVZ Medizinisches Versorgungszentrum, die Poliklinik Ernst von Bergmann und das Hasso-Plattner-Institut festgelegt, dass zentrale Anlaufstelle für alle Anliegen zur Datenverarbeitung und zur Wahrnehmung der Betroffenenrechte das Klinikum Ernst von Bergmann ist, Sie sich also diesbezüglich vorrangig wenden können an: 

Bernhard Giese-Leung
Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
Deutschland
0331 241-34004
datenschutz@klinikumevb.de

 
3. Zwecke und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
a. Ehemalige Patient*innen
 
Soweit Sie im Zeitraum 01.01.2013 bis 30.09.2023 im Klinikum Ernst von Bergmann stationär behandelt wurden (mit Ausnahme einer Behandlung in der Pädiatrie und Psychiatrie), werden folgende personenbezogene Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, die von Ihnen im Rahmen Ihrer Behandlung erhoben wurden, im Rahmen des Forschungsprojekts in Form der vollständigen Anonymisierung weiterverarbeitet: Aufnahmejahr, Aufenthaltsdauer, Geburtsjahrintervall (10 Jahresintervalle), Geschlecht, Fachabteilung/Station, Diagnosen, Prozeduren, Laborwerte, Vitalparameter. 

Soweit Sie im Zeitraum 01.01.2013 bis 30.09.2023 im Klinikum Ernst von Bergmann als Notfall-Patient*in behandelt wurden, werden folgende personenbezogene Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, die von Ihnen im Rahmen Ihrer Behandlung erhoben wurden, im Rahmen des Forschungsprojekts in Form der vollständigen Anonymisierung und Aggregierung (also in zusammengefasster Form) weiterverarbeitet: Anzahl Notfälle, Anzahl stationäre Aufnahmen aus der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) pro Tag, Krankheit, Postleitzahl (PLZ) (nur erste drei Stellen) und Fachabteilung. 

Soweit Sie im Zeitraum 01.01.2013 bis 30.09.2023 in der Poliklinik Ernst von Bergmann ambulant behandelt wurden, werden folgende personenbezogene Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, die von Ihnen im Rahmen Ihrer Behandlung erhoben wurden, im Rahmen des Forschungsprojekts in Form der vollständigen Anonymisierung und Aggregierung (also in zusammengefasster Form) weiterverarbeitet: Anzahl Fälle, Krankschreibungen, durchschnittliche Krankschreibungsdauer, Fallschwere pro Tag, Diagnose und Postleitzahl (PLZ) (nur erste drei Stellen). 

Soweit Sie im Zeitraum 01.01.2013 bis 30.09.2023 im MVZ Medizinisches Versorgungszentrum ambulant behandelt wurden, werden folgende personenbezogene Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, die von Ihnen im Rahmen Ihrer Behandlung erhoben wurden, im Rahmen des Forschungsprojekts in Form der vollständigen Anonymisierung und Aggregierung (also in zusammengefasster Form) weiterverarbeitet: Anzahl Fälle, Krankschreibungen, durchschnittliche Krankschreibungsdauer, Fallschwere pro Tag, Diagnose und Postleitzahl (PLZ) (nur erste drei Stellen). 

Die Anonymisierung der vorgenannten personenbezogenen Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, ist erforderlich, um im Rahmen des Forschungsprojekts mittels verschiedener Methoden des maschinellen Lernens und statistischer Analysen, Algorithmen zu trainieren, mittels derer eine Vorhersage der Verweildauer von Patient*innen im Klinikum Ernst von Bergmann verwirklicht werden kann.

Die (Weiter-)Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, ist gemäß Artikel 9 Abs. 2 lit. j DSGVO i.V.m. § 27 Bundesdatenschutz-gesetz (BDSG) zulässig, da sie für wissenschaftliche Forschungszwecke und für statistische Zwecke erforderlich ist. Das Interesse des Klinikum Ernst von Bergmann und des Hasso-Plattner-Instituts, mittels Beantwortung der Forschungsfragen zukünftig einen Beitrag zur bestmöglichen medizinischen Versorgung der Patient*innen und einer hierfür notwendigen gleichmäßigen Auslastung des Personals zu leisten, im Falle des Klinikum Ernst von Bergmann zusätzlich das Interesse mit den Ergebnissen die eigenen Ressourcen zu optimieren, wiegt erheblich höher als das Interesse ehemaliger Patient*innen an einem Ausschluss der Datenverarbeitung. Die Interessen ehemaliger Patient*innen werden unter anderem durch die Verarbeitung bereits im Rahmen einer vorangegangenen Behandlung erhobener Daten in ausschließlich anonymisierter Form und damit ohne Möglichkeit einer Re-Identifikation der Patient*innen berücksichtigt.

b. Ehemalige Beschäftigte des Klinikum Ernst von Bergmann
Soweit Sie im Zeitraum 01.01.2013 bis 30.09.2023 im klinischen Bereich der Klinikum Ernst von Bergmann beschäftigt waren, werden folgende personenbezogene Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, die von Ihnen im Rahmen Ihrer Beschäftigung im Klinikum Ernst von Bergmann erhoben wurden, im Rahmen des Forschungsprojekts in Form der vollständigen Anonymisierung und Aggregierung (also in zusammengefasster Form) weiterverarbeitet: Anzahl verfügbares/erkranktes Personal  pro Tätigkeitskategorie (Arzt/Pflege), Anstellungstyp (Mitarbeiter, Leasing), Station/Bereich (z.B. Kardiologie, Zentrale Notaufnahme). Die Anonymisierung und Aggregierung der vorgenannten personenbezogenen Daten, einschließlich Gesundheitsdaten ist erforderlich, um im Rahmen des Forschungsprojekts mittels statistischer Analysen eine zuverlässige Prognose über den zu erwartenden Beschäftigten-Krankenstand etablieren zu können.

Die (Weiter-)Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, ist gemäß Artikel 9 Abs. 2 lit. j DSGVO i.V.m. § 27 Bundesdatenschutz-gesetz (BDSG) zulässig, da sie für wissenschaftliche Forschungszwecke und für statistische Zwecke erforderlich ist. Das Interesse des Klinikum Ernst von Bergmann, mittels Beantwortung der Forschungsfragen zukünftig einen Beitrag zur bestmöglichen medizinischen Versorgung der Patient*innen und einer hierfür notwendigen gleichmäßigen Auslastung des Personals zu leisten, wiegt erheblich höher als das Interesse ehemaliger Beschäftigter an einem Ausschluss der Datenverarbeitung. Die Interessen ehemaliger Beschäftigter werden unter anderem durch die Verarbeitung bereits erhobener Daten in ausschließlich anonymisierter und aggregierter Form und damit ohne Möglichkeit einer Re-Identifikation berücksichtigt. Insbesondere sind keine Rückschlüsse auf die Erkrankungsdauer und -häufigkeit einzelner Beschäftigter möglich.


4. Keine Weitergabe von personenbezogenen Daten an Dritte 
Es erfolgt keine Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, an Dritte. 


5. Kategorien von personenbezogenen Daten
Im Rahmen des Forschungsprojekts werden Gesundheitsdaten, die gemäß Artikel 9 Abs. 1 DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten gehören, in Form der Anonymisierung (weiter-)verarbeitet.


6. Dauer der Speicherung
Die im Rahmen des Forschungsprojekts verarbeiteten Daten von ehemaligen Patient*innen und ehemaligen Beschäftigten werden für die Dauer des Anonymisierungsvorgangs gespeichert und unmittelbar nach erfolgter Anonymisierung vom Anonymisierungsserver (siehe oben Ziffer 4) gelöscht. Die auf dem Forschungsserver gespeicherten anonymisierten Daten werden nach Ende des Forschungsvorhabens vom Forschungsserver gelöscht.


7. Ihre Rechte als betroffene Person
Es besteht ein Recht auf Auskunft seitens der o.g. Verantwortlichen über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung unrichtiger Daten oder auf Löschung, sofern einer der in Artikel 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z.B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden. Es besteht zudem das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der in Artikel 18 DSGVO genannten Voraussetzungen vorliegt und in den Fällen des Artikel 20 DSGVO das Recht auf Datenübertragbarkeit.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Rechte auf Auskunft, Berichtigung und Einschränkung der Verarbeitung unter Umständen gemäß Art. 89 Abs. 2 DSGVO i.V.m. § 27 Abs. 2 Satz 1 BDSG beschränkt sind, soweit diese Rechte voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungszwecke unmöglich machen oder ernsthaft beeinträchtigen und die Beschränkung dieser Rechte für die Erfüllung der Forschungszwecke notwendig ist. Das Recht auf Auskunft besteht gemäß Art. 89 Abs. 2 DSGVO i.V.m. § 27 Abs. 2 Satz 2 BDSG darüber hinaus nicht, wenn die Daten für Zwecke der wissenschaftlichen Forschung erforderlich sind und die Auskunftserteilung einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde. 

Bitte beachten Sie ferner, dass Ihr Recht auf Löschung gemäß Art. 17 Abs. 3 lit. d DSGVO nicht gilt, soweit die weitere Verarbeitung für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke und wissenschaftliche Forschungszwecke oder für statistische Zwecke erforderlich ist und Ihr Recht auf Löschung voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt.

Im Hinblick auf die gegenständliche Verarbeitung in Form der Anonymisierung der personenbezogenen Daten im Rahmen des Forschungsprojekts weisen wir Sie ferner darauf hin, dass mangels Möglichkeit des Rückschlusses auf einzelne Personen und mangels der Möglichkeit einer Re-Identifikation nach erfolgter Anonymisierung eine Auskunftserteilung, Berichtigung, Einschränkung der Verarbeitung, Löschung und Datenübertragung bezogen auf die anonymisierten Daten nicht möglich ist.


8. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde 
Es besteht das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der betreffenden Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt. Das Beschwerderecht kann z.B. bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg geltend gemacht werden.


9. Erforderlichkeit der Bereitstellung personenbezogener Daten  
Sie sind nicht verpflichtet, personenbezogene Daten von sich für die vorbeschriebene Verarbeitung bereitzustellen. Für die gegenständliche Verarbeitung im Rahmen des Forschungsprojekts werden ausschließlich bereits erhobene personenbezogene Daten in Form der Anonymisierung (weiter-)verarbeitet.

Datenschutzerklärung für die Verarbeitung von Beschäftigtendaten im Rahmen des Forschungsprojekts „Krankenhausbetten-Kapazitätsprognose“

1. Allgemeines zur Datenverarbeitung
Mit dieser Datenschutzerklärung informieren wir Beschäftigte des Klinikum Ernst von Bergmann über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten in Form der Anonymisierung zum Zwecke der Durchführung eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts. Die für das wissenschaftliche Forschungsprojekt erforderlichen Daten wurden im Rahmen Ihres Beschäftigungsverhältnisses im Klinikum Ernst von Bergmann im Zeitraum zwischen dem 01.01.2013 und 30.09.2023 

Die Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH kooperiert zusammen mit der Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH („HPI“) im Rahmen des Forschungsprojekts „Krankenhausbetten-Kapazitätsprognose mit künstlicher Intelligenz (KaKI)“. 

Das Forschungsprojekt, welches im Rahmen einer Lehrveranstaltung des HPI im Zeitraum 2024 – 2026 stattfindet, geht der Frage nach, inwieweit mittels Einsatzes von künstlicher Intelligenz auf Basis einer Analyse historischer, anonymisierter  und teilweise aggregierter Krankenhauspatient*innen- und Krankenhausbeschäftigtendaten eine Vorhersage der voraussichtlich zur Verfügung stehenden Krankenhausbettenkapazität für einen Zeitraum von 1-14 Tagen und damit einhergehend eine Reaktion bei voraussichtlicher Überbelegung in Krankenhäusern möglich ist. Zu diesem Zweck werden innerhalb von Teilprojekten im Rahmen des Forschungsprojekts historische Daten für eine Verweildauerprognose, eine Notfallvorhersage und für eine Personalprognose anonymisiert, nach deren wissenschaftlicher Analyse die Berechnung der Anzahl der zur Verfügung stehenden Krankenhausbetten im Klinikum Ernst von Bergmann ermöglicht werden soll. 

2. Gemeinsam Verantwortliche für den Datenschutz
Die Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH arbeitet im Rahmen des Forschungsprojekts mit der Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH („HPI“) zusammen. Im Rahmen des Forschungsprojekts legen wir und das Hasso-Plattner-Institut die Zwecke und Mittel für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gemeinsam fest. Entsprechend sind das Klinikum Ernst von Bergmann und das HPI gemeinsam verantwortlich für die Datenverarbeitung gemäß Art. 26 Abs. 1 S.1 DSGVO.

a. Namen und Anschriften der gemeinsam Verantwortlichen
Klinikum Ernst von Bergmann
Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
Deutschland
info@klinikumevb.de

Vertreter des Verantwortlichen: Geschäftsführung der Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH

Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering
Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH,
Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3,
14482 Potsdam,
Telefon: +49 (0)331 5509-0
hpi-info@hpi.de 

b. Kontaktdaten der Datenschutzbeauftragten der gemeinsam Verantwortlichen
Klinikum Ernst von Bergmann:
Bernhard Giese-Leung
Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
Deutschland

Telefon: +49 (0)331 241-34004
datenschutz@klinikumevb.de

Hasso-Plattner-Institut
Datenschutzbeauftragter der Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH,
Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3
14482 Potsdam
Deutschland
datenschutz@hpi.de 

c. Informationen zum Wesentlichen der Vereinbarung über die gemeinsame Verarbeitung
Als gemeinsam Verantwortliche sind das Klinikum Ernst von Bergmann und das Hasso-Plattner-Institut gemeinsam für die Verarbeitung Ihrer Daten verantwortlich. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben haben das Klinikum Ernst von Bergmann und das Hasso-Plattner-Institut eine schriftliche Vereinbarung zur gemeinsamen Verantwortlichkeit gemäß Art. 26 DSGVO abgeschlossen. 

In der Vereinbarung haben das Klinikum Ernst von Bergmann und das Hasso-Plattner-Institut festgelegt, dass jeder Verantwortliche im eigenen Verantwortungsbereich die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zu gewährleisten hat, jedoch beide Verantwortliche gleichermaßen für die Rechtmäßigkeit der gemeinsamen Verarbeitungen verantwortlich sind. 

In der Vereinbarung haben das Klinikum Ernst von Bergmann und das Hasso-Plattner-Institut ferner festgelegt, welcher Verantwortliche welche Aufgabe im Rahmen der Datenverarbeitung übernimmt. Zur Erreichung der verfolgten Zwecke ist eine übergreifende  Zusammenarbeit der Verantwortlichen betreffend die Auswahl der benötigten Daten geplant, wobei die endgültige Entscheidung, welche Daten zur Verfügung gestellt werden und wie die Anonymisierung erfolgt, beim Klinikum Ernst von Bergmann liegt. Gemäß der Vereinbarung ist das Klinikum Ernst von Bergmann ferner für die Verarbeitung in Form der Anonymisierung der personenbezogenen Daten von Mitarbeitern zuständig. Das Hasso-Plattner-Institut ist für die Auswertung der anonymisierten Daten zur Erstellung von KI-Algorithmen zuständig, welche zum Zwecke einer notwendigen gleichmäßigen Auslastung des Personals eine Personalprognose ermöglichen sollen. 

Die personenbezogenen Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, von Beschäftigten, die für die Zwecke der Durchführung des Forschungsprojekts in Form der Anonymisierung nach Maßgabe von Ziffer 3 (weiter-)verarbeitet werden, werden ausschließlich innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur des Klinikum Ernst von Bergmann und dort angestellten IT-Administratoren auf einem ebenfalls in eigener IT-Infrastruktur gehosteten Anonymisierungsserver anonymisiert. Das Hasso-Plattner-Institut erhält ausschließlich lesenden Zugriff auf die bereits vollständig anonymisierten Daten, die auf einem separaten, ebenfalls innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur des Klinikum Ernst von Bergmann gehosteten Forschungsserver gespeichert werden. Das Hasso-Plattner-Institut hat keinen Zugriff auf den Anonymisierungsserver und damit keinen Zugriff auf personenbezogene Daten von Ihnen. 

In der Vereinbarung haben das Klinikum Ernst von Bergmann und das Hasso-Platter-Institut ferner festgelegt, wie Ihre Rechte als Betroffener sichergestellt werden und welche Verpflichtungen jede Partei zur Erfüllung der Pflichten der DSGVO treffen. Dies betrifft insbesondere die Ausübung der Rechte der betroffenen Personen und die Erfüllung der Informationspflichten nach Art. 13 und 14 DSGVO. Die Erfüllung der Informationspflichten gegenüber Betroffenen fällt in den Zuständigkeitsbereich des Klinikums Ernst von Bergmann, das auch als Anlaufstelle für die Geltendmachung der Betroffenenrechte fungiert.

Beide Parteien haben in der Vereinbarung ferner festgelegt, dass sie innerhalb ihres festgelegten Aufgaben- und Verantwortungsbereichs geeignete technische und organisatorischen Maßnahmen implementieren, die gewährleisten, dass die Verarbeitung im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Vorschriften und den Rechten der betroffenen Personen steht.


d. Zentrale Anlaufstelle für Betroffenenanfragen
Im Hinblick auf die Datenschutzrechte von Betroffenen gemäß Art. 15 - 22 DSGVO (siehe Ziffer 7 unten), haben das Klinikum Ernst von Bergmann und das Hasso-Plattner-Institut festgelegt, dass zentrale Anlaufstelle für alle Anliegen zur Datenverarbeitung und zur Wahrnehmung der Betroffenenrechte das Klinikum Ernst von Bergmann ist, Sie sich also diesbezüglich vorrangig wenden können an:

Bernhard Giese-Leung
Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
Deutschland
0331 241-34004
datenschutz@klinikumevb.de

3. Zwecke und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
Im Rahmen des Forschungsprojekts werden folgende personenbezogene Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, die von Ihnen im Rahmen Ihrer Beschäftigung im Klinikum Ernst von Bergmann im Zeitraum 01.01.2013 bis 30.09.2023 erhoben wurden, in Form der vollständigen Anonymisierung und Aggregierung (also in zusammengefasster Form) weiterverarbeitet: Anzahl verfügbares/erkranktes Personal  pro Tätigkeitskategorie (Arzt/Pflege), Anstellungstyp (Mitarbeiter, Leasing), Station/Bereich (z.B. Kardiologie, Zentrale Notaufnahme). Die Anonymisierung und Aggregierung der vorgenannten personenbezogenen Daten, einschließlich Gesundheitsdaten ist erforderlich, um im Rahmen des Forschungsprojekts mittels statistischer Analysen eine zuverlässige Prognose über den zu erwartenden Beschäftigten-Krankenstand etablieren zu können.

Die (Weiter-)Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, ist gemäß Artikel 9 Abs. 2 lit. j DSGVO i.V.m. § 27 Bundesdatenschutz-gesetz (BDSG) zulässig, da sie für wissenschaftliche Forschungszwecke und für statistische Zwecke erforderlich ist. Das Interesse des Klinikum Ernst von Bergmann, mittels Beantwortung der Forschungsfragen zukünftig einen Beitrag zur bestmöglichen medizinischen Versorgung der Patient*innen und einer hierfür notwendigen gleichmäßigen Auslastung des Personals zu leisten, wiegt erheblich höher als das Interesse der Beschäftigten an einem Ausschluss der Datenverarbeitung. Die Interessen der Beschäftigten werden unter anderem durch die Verarbeitung bereits erhobener Daten in ausschließlich anonymisierter und aggregierter Form und damit ohne Möglichkeit einer Re-Identifikation berücksichtigt. Insbesondere sind keine Rückschlüsse auf die Erkrankungsdauer und -häufigkeit einzelner Beschäftigter möglich.


4. Keine Weitergabe von personenbezogenen Daten an Dritte
Es erfolgt keine Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, an Dritte.


5. Kategorien von personenbezogenen Daten
Im Rahmen des Forschungsprojekts werden Gesundheitsdaten, die gemäß Artikel 9 Abs. 1 DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten gehören, in Form der Anonymisierung (weiter-)verarbeitet.

6. Dauer der Speicherung
Die im Rahmen des Forschungsprojekts verarbeiteten Beschäftigtendaten werden für die Dauer des Anonymisierungsvorgangs gespeichert und unmittelbar nach erfolgter Anonymisierung vom Anonymisierungsserver (siehe oben Ziffer 4) gelöscht. Die auf dem Forschungsserver gespeicherten anonymisierten Daten werden nach Ende des Forschungsvorhabens vom Forschungsserver gelöscht.


7. Ihre Rechte als betroffene Person
Es besteht ein Recht auf Auskunft seitens des o.g. Verantwortlichen über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung unrichtiger Daten oder auf Löschung, sofern einer der in Artikel 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z.B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden. Es besteht zudem das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der in Artikel 18 DSGVO genannten Voraussetzungen vorliegt und in den Fällen des Artikel 20 DSGVO das Recht auf Datenübertragbarkeit.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Rechte auf Auskunft, Berichtigung und Einschränkung der Verarbeitung unter Umständen gemäß Art. 89 Abs. 2 DSGVO iVm. § 27 Abs. 2 Satz 1 BDSG beschränkt sind, soweit diese Rechte voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungszwecke unmöglich machen oder ernsthaft beeinträchtigen und die Beschränkung dieser Rechte für die Erfüllung der Forschungszwecke notwendig ist. Das Recht auf Auskunft besteht gemäß Art. 89 Abs. 2 DSGVO iVm. § 27 Abs. 2 Satz 2 BDSG darüber hinaus nicht, wenn die Daten für Zwecke der wissenschaftlichen Forschung erforderlich sind und die Auskunftserteilung einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde. 

Bitte beachten Sie ferner, dass Ihr Recht auf Löschung gemäß Art. 17 Abs. 3 lit. d DSGVO nicht gilt, soweit die weitere Verarbeitung für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke und wissenschaftliche Forschungszwecke oder für statistische Zwecke erforderlich ist und Ihr Recht auf Löschung voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt.

Im Hinblick auf die gegenständliche Verarbeitung in Form der Anonymisierung der personenbezogenen Daten im Rahmen des Forschungsprojekts weisen wir Sie ferner darauf hin, dass mangels Möglichkeit des Rückschlusses auf einzelne Personen und mangels der Möglichkeit einer Re-Identifikation nach erfolgter Anonymisierung eine Auskunftserteilung, Berichtigung, Einschränkung der Verarbeitung, Löschung und Datenübertragung bezogen auf die anonymisierten Daten nicht möglich ist. 


8. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde 
Es besteht das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der betreffenden Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt. Das Beschwerderecht kann z.B. bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg geltend gemacht werden.

9. Erforderlichkeit der Bereitstellung personenbezogener Daten  
Sie sind nicht verpflichtet, personenbezogene Daten von sich für die vorbeschriebene Verarbeitung bereitzustellen. Für die gegenständliche Verarbeitung im Rahmen des Forschungsprojekts werden ausschließlich bereits erhobene personenbezogene Daten in Form der Anonymisierung (weiter-)verarbeitet.