MEDIZINISCHE HILFSTRANSPORTE

5. Hilfstransport sicher in Lviv, Kiew, Lutsk und Charkiv angekommen

Dringende Unterstützung für vier Kinderkliniken in Lviv, Kiew, Charkiv und Luzk Ende Juli auf den Weg gebracht

Dieser Transport ist eine gemeinsame Aktion von Hasso Plattner Foundation, Deutsche Stiftung Kranke Neugeborene, Rote Nasen e.V.,  Klinikum EvB Potsdam, Klinikum Westbrandenburg und Freundes- und Förderkreis Klinikum EvB Potsdam. Die Lage für Frühgeborene und kranke Kinder hat sich durch den andauernden Krieg in der Ukraine weiter verschlechtert. Mehr denn je sind die Kinderkliniken vor Ort auf Unterstützung aus dem Ausland angewiesen. Durch zahlreiche Flüchtlinge aus der Ostukraine ist in der Westukraine die Frühgeborenenrate extrem angestiegen. Die Kapazitätsgrenzen sind teils hoffnungslos überschritten und so müssen weiterhin in Kellern Behandlungsräume eingerichtet und Patientinnen und Patienten versorgt werden.

„In diesem fünften Hilfstransport aus Potsdam in die Ukraine fokussieren wir uns wieder auf die Kleinsten, die unserer Hilfe bedürfen. Dank der Hilfe jeder kleinen und großen Spende konnten Waren im Wert von über 150.000 € in die Ukraine gebracht werden.“ erklärt Prof. Dr. Thomas Erler, Ärztlicher Direktor der Kinder- und Jugendklinik Westbrandenburg. So steht dem Perinatalzentrum in Lviv nun ein Transportinkubator für dringende Frühchentransporte zur Verfügung.“ freut sich Prof. Dr. Thomas Erler. „Bisher hatte man hier nur einen Inkubator für den Transport innerhalb der Klinik. Durch die Flüchtlingswelle in der Ukraine ist der Bedarf an Transporten von Frühgeborenen aus kleinen entlegenen Kliniken in das Perinatalzentrum Lviv gestiegen und überlebenswichtig für die Frühchen.“

Zudem konnten ebenfalls ein Ophtalmoskop und ein Gerät zur Lasertherapie von Netzhauterkrankungen bei Neugeborenen an das Perinatalzentrum Lviv übergeben werden. Medikamente für die Frühchen waren auch wieder dabei. Ein riesiges Dankeschön am alle Unterstützer setzte im Namen des Perinatalzentrums Lviv der Gouverneur der Region Lviv, Maxim Kositskii, per Facebook-Video ab (https://www.facebook.com/kozytskyy.maksym.official)

Die Kinderklinik in Kiew benötigte dringend ein Elektromyographie-Gerät (EMG), das die elektrische Aktivität in ausgewählten Muskeln bei neurologisch erkrankten Kindern misst. Prof. Sergeii Gichka, der wiederum den Transport und die Fahrer mit organisiert hat, nahm mit einem Team der Funktionsdiagnostik die Spende vor dem Kiewer Krankenhaus im Empfang. Die Kinderklinik in Charkiv erhielt neben einer großen Medikamentenlieferung auch Infusionsständer und dringend benötigte Feldbetten sowie mobile Campingtoiletten. Die Entbindungsklinik in Lutsk erhielt dringend benötigtes medizinisches Nahtmaterial und Kanülen für die Spinalanästhesie. Chefarzt Sjabruk sowie das ganze Ärzteteam dankte gleich mit einem Foto allen Unterstützern für die enorme Hilfeleistung in diesen schwierigen Zeiten.

MEDIZINISCHE HILFSTRANSPORTE

Hilfsgüter des 4. Transportes sicher in der Ukraine angekommen

Die inzwischen vierte humanitären Hilfslieferungen ist Anfang Mai 2022 sicher in der Ukraine angekommen. Dieser Hilfstransport umfasste ausschließlich Hilfsgüter für Früh- und kranke Neugeborene und kam damit speziell Kinderkliniken zu Gute.

In Summe haben der Freundes- und Förderkreis des Klinikum Ernst von Bergmann, die Kinderklinik Westbrandenburg und die vielen Partner, Vereine, Institutionen und Privatpersonen spenden in Höhe von 500.000€ zusammengetragen. Damit konnten rund 70 Tonnen an Arzneimitteln, medizinischem Material und Technik wie Röntgen- oder Ultraschallgeräten aber auch Krankenhausbetten direkt in die Ukraine geliefert werden.

Schon seit 2015 hat das Klinikum enge Verbindungen in die Ukraine, z.B. über das Lviver Pflege-Kollege, die Staatliche Medizinische Universität Kiew sowie das Staatliche Landeskrankenhaus für Kinder- und Jugendliche „Ochmadit“ in Kiew. Einer der Initiatoren der Hilfslieferung ist der Chefarzt der Kinderklinik Westbrandenburg in Potsdam, Prof. Dr. Thomas Erler. Erler hatte in der Ukraine studiert und auch die bestehenden Klinik-Kooperationen mit der Ukraine initiiert.

Durch diese engen Verbindungen und direkten Kontakte in die Kliniken vor Ort, kann die manitäre Hilfe ist sehr gut organisiert werden. Prof. Dr. Thomas Erler erhält von den Kolleginnen und Kollegen vor Ort genaue Informationen über Medikamente, Verbrauchsmaterialien oder technische Geräter, die am dringendsten für die Versorgung benötigt werden. So gelingt es uns, die Spenden sehr gezielt einzusetzen für eben diese Medikamente und Hilfsmittel.

 

MEDIZINISCHE HILFSTRANSPORTE

3. HILFSTRANSPORT in der Ukraine angekommen

Am 13. April 2022 haben wir den 3. Hilfsransport mit Medikamenten und medizinischen Verbrauchsmaterialien auf den Weg gebracht. Bereits am 19. April waren alle Materialien sicher in den Kliniken in Lviv, Kiew und Charkiw angekommen. Unser herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern im Einkauf, der Apotheke, der Logistik, Prof. Dr. Erler, Dr. Petra Degenhardt und Prof. Sergeij Gichka, die diesen Transport organisiert haben.

Dieser Transport konnte insbesondere aus den Erlösen des Benefiz-Famlienfestes im Volkspark Potsdam realisiert werden. Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters, Mike Schubert, fand am 07.04.2022 ein großes Familienfest zugunsten der Ukraine-Nothilfe statt. Till Brönner spielte mit der Kammerakademie Potsdam. Alexander Knappe Trio, Robert Bernier, der Potsdamer Kneipenchor sowie der Chor für den Frieden rundeten das Bühnenprogramm im Volkspark ab. Ein Eintritt wurde nicht erhoben. Alle Erlöse wurden für die humanitäre Hilfe ukrainischer Kinder und deren Familien eingesetzt – sowohl in Potsdam als auch in der Ukraine selbst.

Zudem konnten wir die Spende des Vereins  "Von Kindern für Kinder e.V." aus Berlin einsetzen und ein dringend benötigtes Medikament für die Behandlung von Frühchen mit in die Ukraine schicken.

MEDIZINISCHE HILFSTRANSPORTE

2. HILFSTRANSPORT AM 17. MÄRZ 2022 IN DIE UKRAINE GESTARTET

Heute Vormittag konnten wir zusammen mit (v.l.) Kultur- und Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schuele, Oberbürgermeister Mike Schubert, Anne Baaske, AWO-Brandenburg-Geschäftsführerin, Prof. Sergeij Gichka, Chef-Pathologe der Staatlichen Medizinischen Universität Kiew, sowie Prof. Dr. Thomas Erler, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Westbrandenburg, den zweiten Hilfstransport mit medizinischen und humanitären Hilfsgütern auf dem Gelände des Klinikums verabschieden.

Ein Teil der Hilfsgüter wurde aus den Spenden des Solidaritätskonzerts #ZusammenfürdieUkraine finanziert. Die Spendensumme ist mittlerweile auf mehr als 100.000 Euro angestiegen. Ein weiterer Teil des Hilfstransports wurde über den AWO Landesverband Brandenburg, AWO International und der "Aktion Deutschland hilft" finanziert.

Der Hilfstransport umfasst 24 Paletten voll mit dringend benötigten Medikamenten auch Operationsmaterialien, medizintechnischen Geräte sowie drei Patientenbetten. Ziel des Lkws von Sergeij Ugro ist das Militärkrankenhaus in Lviv in der Ukraine. 

Prof. Sergeij Gichka: „Die humanitäre Hilfe ist sehr gut organisiert, weil es uns gelingt, die Medikamente und Hilfsmittel tatsächlich bereitzustellen, die aktuell am nötigsten gebraucht werden. Ich bin sehr dankbar über die unglaublich hohe Hilfsbereitschaft.“ 

Benefizveranstaltung

Solidaritätskonzert im Nikolaisaal Potsdam

Was für ein emotionaler Abend beim Benefizkonzert #ZusammenfürdieUkraine im Nikolaisaal am  gestrigen 09. März 2022.

Unser großer Dank geht an die Schirmherrin und Kulturministerin Manja Schüle und die vielen Künstlerinnen und Künstler, die den Abend so wunderbar gestaltet haben: Keimzeit, Balbina, Katharine Mehrling, Michael Heller, Olga Shkrygunova, das Deutsche Filmorchester Babelsberg, das Landespolizeiorchester Brandenburg sowie Radio-Moderator Knut Elstermann.

Allein am gestrigen Konzertabend haben die Besucherinnen und Besucher 14.914,70 Euro in die zahlreich aufgestellten Spendenboxen geworfen. Im Vorfeld hatten viele Bürgerinnen und Bürger an unseren Freundes- und Förderkreis Klinikum Ernst von Bergmann e.V. bereits 54.000 Euro gespendet, sodass knapp 70.000 Euro an Spenden zusammenkamen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Erler, unserem Chefarzt der Kinderklinik Westbrandenburg, und Prof. Sergeij Gichka von der Staatlichen Medizinischen Universität in Kiev werden wir erneut medizinische und humanitäre Hilfe schnell und unbürokratisch in die Krankenhäuser in die Ukraine organisieren.

Der erste Hilfstransport ist bereits am vergangenen Sonntag in der Ukraine eingetroffen und alle Spenden konnten direkt den Kliniken übergeben werden.

Auch Sie wollen spenden?

Spendenkonto: Freundes- und Förderkreis Klinikum Ernst von Bergmann e.V.
IBAN: DE95120700240309266500
BIC: DEUTDEDB160
Verwendungszweck: Medizinische / humanitäre Hilfe für die Ukraine

Vielen Dank!

Medizinische Hilfstransporte

1. Hilfstransport am 4. März 2022 in die Ukraine gestartet

Das Klinikum Ernst von Bergmann hat zusammen mit der Hasso Plattner Foundation, der Landeshauptstadt Potsdam am 04.03.2022 eine erste medizinische Hilfslieferung in die ukrainische Stadt Lviv organisiert. Seit Jahren bestehen enge Kooperationen zwischen dem KEvB und ukrainischen Krankenhäusern, eines davon in Lviv. Weitere Unterstützer dieses Hilfstransports: Havelland Kliniken Rathenow und Nauen, Recura Kliniken Beelitz, Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig, Vamed Klinik Hohenstücken und das ev. Krankenhaus Ludwigsfelde und der Rotary Club Potsdam.

Der Hilfstransport für ein Krankenhaus in Lviv und eine Kinderklinik in Charkiv umfasste dringend benötigte Medikamente, Operationsmaterialien und auch einige medizinische Großgeräte (mobiles Röntgengerät, Ultraschallgerät, Patientenmonitore, Narkosegeräte).

Unser Dank gilt nicht nur den Fahrern, die den Weg ins Kriegsgebiet wagen. Sondern auch Prof. Sergeij Gichka von der Staatlichen Medizinischen Universität Kiev, der den Transport begleitet und die Übergabe der Medikamente und Geräte vor Ort koordiniert. Einer der Initiatoren der Hilfslieferung ist der Chefarzt der Kinderklinik Westbrandenburg in Potsdam, Prof. Dr. Thomas Erler. Prof. Erler hatte in der Ukraine studiert und auch die bestehenden Klinik-Kooperationen mit der Ukraine initiiert.