Das Department für Thoraxchirurgie ist eines der führenden Zentren der minimal-invasiven Thoraxchirurgie in Europa. Wir sind Vorreiter der uniportalen Thorakoskopie und führen fast alle Eingriffe minimal-invasiv durch.

Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Fachabteilungen unseres Hauses und dank unseres motivierten und fachlich kompetenten Pflegepersonals und Physiotherapie steht jeder Patient*in im Mittelpunkt.

Dr. med. Mahmoud Ismail während einer Operation

Dr. med. Mahmoud Ismail während einer Operation

So erreichen Sie uns

Kontaktinformationen

Department für Thoraxchirurgie

Departmentleiter: Dr. med. Mahmoud Ismail 
Sekretariat: Nicole Scheddin 

0331 241-35342

0331 241-35340

Charlottenstraße 72, 14467 Potsdam 

Lageplan 

Allgemeine thoraxchirurgische Sprechstunde in der Poliklinik J1

Montag: 08:00 – 10:00 Uhr
Donnerstag: 12:00 – 14:00 Uhr 

Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin: 

0331 241-35342

Unsere Behandlungsschwerpunkte

In unserem Department bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der Thoraxchirurgie an.

Innovation ist uns hierbei besonders wichtig: daher verfügt unser Department für Thoraxchirurgie über modernste Technik. Für die minimal-invasiven Operationen mit uniportaler videoassistierter Thorakoskopie (U-VATS) oder dem da Vinci-Roboter nutzen wir hochauflösende Kameras und einen 55zoll Monitor. Unter Verwendung der neuesten Geräte können wir auch besonders große oder schwer erreichbare Tumore so wenig traumatisch wie möglich operieren, u.a. in Hybrid-Verfahren als Kombination verschiedener Techniken.

Über die uniportale Thorakoskopie operieren wir fast alle Eingriffe über einen einzigen, ca. 3-4 cm breiten Zugang unter der Achselhöhle. Damit reduzieren wir die postoperativen Schmerzen enorm. Unsere Patient*innen sind rasch wieder selbstständig mobil, mit Hilfe unserer Pflege und Physiotherapie liegt die durchschnittliche Liegezeit bei 5-7 Tagen.

Mit der elektromagnetischen Navigationsbronchoskopie (ENB) können wir Lungentumore oder suspekte Verdichtungen endoskopisch anvisieren, mit Farbstoff markieren und dann mit geringem Gewebsverlust resezieren. So können auch weiter peripher oder tief im Gewebe gelegene, kleinere Knoten in minimal-invasiver Technik präzise entfernt werden. Durch die gezielte navigierte Bronchoskopie und der damit einhergehenden Markierung des Tumors braucht nur so wenig Lungengewebe wie möglich entfernt werden. Häufig genügt zur Tumorentfernung eine Lungenkeilresektion.

  • Entfernung von Zysten und Bronchiektasien (Aussackungen der Atemwege infolge chronischer Entzündung)
  • Lungenvolumenreduktion bei schwerem Lungenemphysem (chronische Überblähung der Lunge)
  • Pneumothorax (Lungenkollaps)
  • Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) mit möglicher Erweiterung der Operation:
    • Mit oder ohne Erweiterung auf Bronchus-, Gefäß- oder Brustwandrekonstruktion
  • Lungenmetastasen (Streuherde anderer Krebserkrankungen): minimal-invasiv oder mit Laser
  • Thymektomie bei Thymom und/oder Myasthenia gravis (Entfernung der Thymusdrüse im Mittelfellraum)
  • Mediastinale Schilddrüsen und Nebenschilddrüsen (bis in den Mittelfellraum vergrößerte Schilddrüsen)
  • Trachealchirurgie (Operationen an der Luftröhre)
  • Pleuramesotheliom (Krebs des Rippenfells) mit hyperthermer intrathorakaler Chemotherapie (HITOC)
  • Einlage einer Dauerdrainage zur Ableitung eines Pleuraergusses (PleurX-Kathetersystem)
  • Hämatothorax (Blutung im Brustkorb)
  • Lungenfistel (Lungenverletzung mit Entweichen von Luft)
  • Pleuraempyem (Eiterbrust)
  • Abszess (z. B. Aspergillom)
  • Trichterbrust, Korrektur nach Nuss
  • Sympathektomie (Durchtrennung der vegetativen Nervenstränge neben der Wirbelsäule)